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iPhone-Leasing: Apple sperrt Apps bei Zahlungsrückstand ab 28. Juli

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 05:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples neues Leasing-Programm deaktiviert bei Zahlungsrückstand per Software viele iPhone-Funktionen und blockiert das Zurücksetzen des Geräts.

Apple Leasing: Neue iOS-Sperre bei Zahlungsverzug geplant
Modernes Smartphone auf einem Schreibtisch mit digitalem Schlosssymbol auf dem Bildschirm, das Fernzugriffsbeschränkungstechnologie darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Kunden, die mit ihren Raten in Verzug geraten, droht künftig der Verlust wichtiger iPhone-Funktionen. Ein neues Leasing-Modell von Apple setzt auf Härte.

Der iPhone-Konzern bereitet ein Hardware-Leasing-Programm vor, das bei ausbleibenden Zahlungen die Gerätefunktionen per Software drastisch einschränkt. Das Programm namens „Apple Upgrade" soll am 28. Juli an den Start gehen und nutzt dazu Funktionen des Betriebssystems iOS 27. Das berichten mehrere Branchendienste seit Mitte der Woche.

Eingeschränkter Modus blockiert Apps

Analysen des iOS-27-Betacodes offenbaren ein System namens „App Managed Features". Es erlaubt Finanzierungspartnern, auf geleasten iPhones einen „Restricted Mode" zu aktivieren. Wird dieser ausgelöst, schränkt Apple die Nutzung massiv ein – die meisten Drittanbieter-Apps und Dienste werden gesperrt.

Übrig bleiben nur ausgewählte Kernfunktionen: Telefon, Wallet, Einstellungen, Uhr und der App Store. Auch die Lupe und der Bedienungshilfe-Vorleser bleiben erreichbar. Kommunikations- und Unterhaltungs-Apps sind blockiert, die Nachrichten-App bleibt laut einigen Berichten jedoch verfügbar. Passwörter und Gesundheitsdaten sind ebenfalls noch zugänglich.

Ein entscheidender Haken: Während das Gerät nur noch eingeschränkt nutzbar ist, laufen externe Abo-Dienste weiter – und werden dem Nutzer in Rechnung gestellt.

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Sicherheitssperre gegen Werkseinstellungen

Das neue Programm führt zudem einen „Partner Finance Lock" ein. Diese Sicherheitsmaßnahme verhindert, dass säumige Zahler das Gerät zurücksetzen oder verkaufen können. Solange die Leasing-Raten nicht beglichen sind, lässt sich das iPhone weder auf Werkseinstellungen zurücksetzen noch unter einem neuen Konto reaktivieren.

Die Kriterien für die Sperre legt nicht Apple fest, sondern der jeweilige Finanzierungspartner. Für den Start des Programms hat Apple Berichten zufolge mit dem schwedischen Fintech Klarna zusammengearbeitet.

Der Schritt kommt nicht überraschend: Apple verwaltet in seiner Finanzsparte erhebliche Außenstände. Branchendaten zufolge beliefen sich die unbezahlten Apple-Card-Salden 2024 auf umgerechnet rund 15,6 Milliarden Euro.

Laufzeiten und Konditionen

Das Apple-Upgrade-Programm ersetzt in den USA das bisherige iPhone-Upgrade-Programm. Die Konditionen unterscheiden sich je nach Geräte-Kategorie:

  • iPhones und Apple Watches: 24 Monate Laufzeit
  • Macs und iPads: 36 Monate Laufzeit
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AppleCare ist offenbar nicht standardmäßig im Leasing enthalten. Die Finanzierungspartner prüfen regelmäßig über das App-Managed-Features-System, ob die Konten in Ordnung sind. Wird eine vom Kreditgeber festgelegte Zahlungsfrist überschritten, greifen die Software-Sperren automatisch.

Die Funktion wurde bislang in der iOS-27-Beta identifiziert. Einige Berichte deuten darauf hin, dass Apple die Sperrfunktion möglicherweise auch auf iOS 26 zurückportieren könnte.

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