iPhone Ultra: Apple liefert nur 0,5–1 Million Einheiten im September
06.07.2026 - 04:13:59 | boerse-global.de
Der Hype um Apples erstes faltbares Smartphone ist riesig – doch die Produktion hinkt hinterher.
Der Technologiekonzern aus Cupertino steht vor gewaltigen logistischen Herausforderungen. Analysten zufolge wird das iPhone Ultra bei seiner Markteinführung im September 2026 nur in winzigen Stückzahlen verfügbar sein. Wer das Gerät ergattern will, braucht vor allem eines: Geduld.
Enge Liefersituation erwartet
Die offizielle Vorstellung des Falt-Handys ist für den 8. oder 9. September 2026 geplant – gemeinsam mit der iPhone-18-Pro-Serie. Doch während die Standardmodelle direkt in den Handel kommen, könnte es beim Ultra anders laufen. Insider rechnen damit, dass die Vorbestellungsphase erst im vierten Quartal 2026 startet. Eine Strategie, die an die Einführung des iPhone X erinnert, das damals ebenfalls mit Verzögerung in die Läden kam.
Der Grund für die Verknappung: Komplexe Fertigungsprozesse. Besonders ein Problem mit den Scharniergeräuschen soll die Produktion um 15 bis 30 Tage zurückgeworfen haben. Wer früh bestellt, muss mit Lieferzeiten von vier bis sechs Wochen rechnen – oder länger.
Produktionszahlen im Vergleich
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Die Diskrepanz zwischen dem Falt-Modell und dem iPhone 18 Pro ist enorm. FĂĽr das dritte Quartal 2026 erwarten Experten lediglich 0,5 bis 1 Million ausgelieferte iPhone-Ultra-Einheiten. Zum Vergleich: Vom iPhone 18 Pro sollen im selben Zeitraum rund 20 bis 22 Millionen StĂĽck ĂĽber die Ladentheke gehen.
Für das zweite Halbjahr 2026 rechnen Analysten mit insgesamt 7 bis 8 Millionen verkauften iPhone Ultras. Apples interne Ziele lagen ursprünglich bei 10 Millionen – doch die Produktionsengpässe machen einen Strich durch die Rechnung. Trotz der Knappheit dürfte Apple bis Jahresende rund 28 Prozent des Marktes für Falt-Smartphones erobern.
Mondpreise auf dem Schwarzmarkt
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Mit einem erwarteten Verkaufspreis zwischen 2.299 und 2.500 Euro gehört das iPhone Ultra zur absoluten Luxusklasse. Doch das ist nur der Einstiegspreis. Auf dem Zweitmarkt dürften die Geräte wegen der extremen Knappheit Aufschläge von 50 bis 100 Prozent erzielen. Branchenkenner rechnen mit Wiederverkaufspreisen von bis zu 3.750 Euro in der Startphase.
Die Lieferschwierigkeiten werden voraussichtlich bis Ende 2026 anhalten. Erst im ersten Quartal 2027 soll sich die Situation entspannen. Apple arbeitet bereits an einer zweiten Generation des Falt-Handys, die für Ende 2027 geplant ist. Ob die Produktion dann reibungsloser läuft, bleibt abzuwarten.
