iPhone Ultra: Apple verdoppelt Falt-Handy-Ziele auf zehn Millionen
Veröffentlicht: 08.07.2026 um 08:16 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Statt wie bisher erwarteter sieben bis acht Millionen Einheiten sollen 2026 rund zehn Millionen Geräte vom Band laufen. Der Konzern zeigt damit deutlich mehr Angriffslust im Segment der Falt-Handys als bislang angenommen.
Knapper Start trotz hoher Ziele
Doch der Traum vom eigenen Falt-iPhone könnte für viele Interessenten zunächst ein Wunschtraum bleiben. Branchenkenner wie Ming-Chi Kuo rechnen für das dritte Quartal 2026 mit einer Produktion von lediglich 500.000 bis einer Million Einheiten. Das entspricht nur etwa zehn Prozent der für das zweite Halbjahr geplanten Gesamtmenge.
Zum Vergleich: Vom iPhone 18 Pro und Pro Max sollen im gleichen Zeitraum 20 bis 22 Millionen Stück produziert werden. Die geringe Stückzahl des Faltmodells liegt an der aufwendigen Technik – insbesondere am komplexen Scharnier und dem flexiblen Display. Zwar soll das Gerät, das intern als iPhone Ultra gehandelt wird, bereits im September 2026 gemeinsam mit der iPhone-18-Reihe vorgestellt werden. Vorbestellungen werden aber wohl erst im vierten Quartal 2026 möglich sein – frühestens im Oktober. Einige Analysten rechnen sogar erst 2027 mit einer flächendeckenden Verfügbarkeit im Handel.
Technische Details: GroĂźes Display, Touch ID kehrt zurĂĽck
Aus der Lieferkette und durch Leaks zeichnet sich ein klares Bild der Hardware ab. Das faltbare iPhone soll ein 7,8 Zoll groĂźes Innen-Display und einen 5,5 Zoll AuĂźenbildschirm erhalten. Besonderes Augenmerk legt Apple offenbar auf ein schlankes Design: Die Dicke soll zwischen 4,5 und 4,8 Millimetern liegen.
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Die technische Ausstattung umfasst:
- Prozessor: A20-Chip
- Konnektivität: C2-Modem
- Entsperrung: Rückkehr zu Touch ID – Face ID entfällt offenbar bei diesem Formfaktor
- Display: Flexible OLED-Panels mit Metallverstärkung, die die Sichtbarkeit der Knickfalte minimieren sollen
Auch in der Software zeichnet sich die Entwicklung ab. Die Beta von iOS 27 enthält offenbar Referenzen auf „foldState" und „angleDegrees" – klare Hinweise, dass das Betriebssystem für unterschiedliche Bildschirmausrichtungen und Faltwinkel optimiert wird.
Foxconn rüstet auf – Premiumpreis erwartet
Der Fertigungspartner Foxconn hat bereits mit der Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte in seinen Werken in Longhua und Guanlan begonnen. Die Vorbereitungen für die Massenproduktion laufen unter dem Dach der Apple-A-Business-Group, der Serienstart ist für Ende 2026 geplant.
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Das faltbare iPhone wird als Premium-Produkt der Ultra-Klasse positioniert – mit einem entsprechend hohen Preis. Schätzungen gehen von 2.299 bis 2.500 Euro aus. Aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage und des geringen Anfangsangebots warnen Analysten vor Lieferverzögerungen von bis zu sechs Wochen und deutlichen Aufschlägen auf dem Zweitmarkt.
Die Apple-Aktie notierte zuletzt nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 317,39 Dollar und schloss bei 311,04 Dollar. Zudem hat der Konzern seine Partnerschaft mit Broadcom bis 2031 verlängert und sichert sich damit Schlüsselkomponenten für die künftige Hardware-Strategie. Am 30. Juli 2026 legt Apple seine Quartalszahlen vor – möglicherweise mit weiteren Details zu den Investitionen in die neue Produktkategorie.
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