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iPhone Ultra: Apples erstes faltbares Smartphone kommt im September

Veröffentlicht am: 09.08.2026 um 16:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple plant faltbares iPhone Ultra, neue Ultra-Kategorien bei AirPods und MacBooks sowie 2-Nanometer-Chipsätze. Engpässe bei DRAM-Speichern könnten Auslieferungen verzögern.

Apple erweitert Portfolio: Faltbare iPhones, Ultra-Serie und neue MacBooks
Modernes technisches Design und hochwertige Hardware-Komponenten auf einem minimalistischen Schreibtisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der US-Technologiekonzern Apple bereitet Berichten zufolge eine umfassende Erweiterung seines Produktportfolios vor. Im Zentrum der strategischen Neuausrichtung stehen die Einführung faltbarer iPhones, neue „Ultra“-Kategorien für AirPods und MacBooks sowie eine tiefgreifende Integration von Kameratechnik in Wearables. Die kommenden Monate markieren dabei den Übergang zu einer neuen Hardware-Generation, die verstärkt auf 2-Nanometer-Chipsätze und OLED-Touchscreens setzt.

Expansion der Ultra-Serie und neue iPhone-Generationen

Analysten und Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple im September 2026 drei neue Produkte der „Ultra“-Klasse einführen könnte. Das iPhone Ultra soll dabei als erstes faltbares Smartphone des Unternehmens fungieren. Berichten zufolge verfügt das Gerät über ein 7,7-Zoll-Innendisplay sowie ein 5,3-Zoll-Außendisplay. Anders als die Standardmodelle soll dieses Gerät auf Touch ID statt Face ID setzen. Preislich wird das iPhone Ultra im Bereich zwischen 1.999 US-Dollar und 2.499 US-Dollar verortet.

Parallel dazu wird die Einführung des iPhone 18 Pro erwartet. Dieses Modell soll mit dem neuen A20-Chip ausgestattet sein, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Die Produktionskosten für diesen Prozessor liegen laut Branchenangaben etwa 50 Prozent über denen der Vorgängergeneration. Zu den technischen Neuerungen gehören eine um 35 Prozent verkleinerte „Dynamic Island“, ein C2-Modem sowie eine Kamera mit variabler Blende. Die Preise für das iPhone 18 Pro sollen bei 1.299 US-Dollar beginnen, während das Pro Max ab 1.399 US-Dollar gelistet wird.

Innovationen bei Wearables und Visual Intelligence

Ein wesentlicher Bestandteil der Hardware-Strategie betrifft die AirPods Ultra. Diese neuen Kopfhörer, die unter dem Codenamen B790 entwickelt werden, sollen über integrierte Infrarot-Kameras verfügen. Diese Technik dient der Unterstützung von Siri sowie neuen „Visual Intelligence“-Funktionen, die bereits bei aktuellen iPhone-Modellen eingeführt wurden. Ein integriertes LED-Licht soll signalisieren, wenn die Kameras aktiv sind. Der Preis für dieses Modell wird oberhalb der AirPods Pro 3 erwartet, welche für 249 US-Dollar gehandelt werden.

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Auch im Bereich der Smartwatches stehen Aktualisierungen an. Für September 2026 wird die Vorstellung der Apple Watch Series 12 sowie der Ultra 4 erwartet. Während grundlegende Design-Änderungen ausbleiben sollen, liegt der Fokus auf einem neuen Chipsatz zur Leistungssteigerung – der ersten signifikanten Prozessor-Aktualisierung seit 2023. Der Schwerpunkt der neuen Modelle soll weiterhin auf Gesundheits- und Fitnessfunktionen liegen.

Neue Hardware-Architektur für MacBooks

Apple plant zudem eine Diversifizierung seiner Laptop-Sparte. Ende Oktober 2026 könnte ein neu konzipiertes MacBook Ultra erscheinen. Dieses Modell soll dünner als bisherige Pro-Varianten sein und erstmals über einen OLED-Touchscreen sowie eine Dynamic Island verfügen. Als Antrieb dienen voraussichtlich M5 Pro oder M5 Max Chips.

Zusätzlich wird für den Herbst 2026 ein MacBook Pro mit dem M6-Chip erwartet. Dieser Prozessor basiert ebenfalls auf der 2-Nanometer-Architektur. Das 14-Zoll-Modell soll weiterhin ein Mini-LED-Display mit einer Auflösung von 3024x1964 Pixeln und 120Hz nutzen. Die CPU-Leistung soll im Vergleich zum Vorgänger um etwa 10 bis 15 Prozent steigen, bei einer Speicherbandbreite von 200 GB/s. Der Einstiegspreis für diese Serie wird mit 1.999 US-Dollar angegeben.

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Herausforderungen in der Lieferkette

Trotz der ambitionierten Pläne deuten Berichte auf potenzielle Engpässe hin. Eine weltweite Knappheit bei DRAM-Speichern könnte die Auslieferung des iPhone 18 Pro und des iPhone Ultra beeinträchtigen. Da die neuen A20-Chips auf diese Speicherkomponenten angewiesen sind, lagere der Fertigungspartner TSMC bereits Prozessoren im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar zwischen. Apple plant für den kommenden Zyklus eine Produktion von insgesamt 200 Millionen Einheiten, wobei der Anteil des Ultra-Modells bei weniger als 10 Prozent liegen soll.

Das nächste große Hardware-Event wird voraussichtlich am Mittwoch, den 9. September 2026, stattfinden. Einladungen könnten bereits Ende August versendet werden. Marktbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass es aufgrund von chipmangel zu einem geteilten Verkaufsstart kommen könnte, bei dem die Pro-Modelle im Herbst erscheinen und das Basis-iPhone 18 erst im Frühjahr 2027 folgt.

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