iPhone Ultra: Apples erstes Faltmodell startet im September
Veröffentlicht am: 11.07.2026 um 13:25 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der offizielle Start ist für den 8. oder 9. September 2026 geplant – zusammen mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max.
Produktionsstart trotz anfänglicher Bedenken
Lange war unklar, ob Apple die ehrgeizigen Pläne für sein erstes Faltmodell würde einhalten können. Frühere Berichte des Analysten Ming-Chi Kuo hatten Zweifel gesät: Aufgrund eines globalen RAM-Engpasses sollte die Produktion im dritten Quartal 2026 auf 500.000 bis eine Million Einheiten begrenzt sein. Doch aktuelle Informationen aus der chinesischen Lieferkette zeichnen ein anderes Bild. Die Probleme seien weitgehend ausgeräumt, die Fertigung laufe hoch.
Das Ziel: rund zehn Millionen Geräte innerhalb von zwölf Monaten. Zwar könnte die breite Verfügbarkeit im Handel etwas auf sich warten lassen – einige Quellen nennen das vierte Quartal 2026 als realistischen Zeitrahmen. Die Auslieferung im September gilt jedoch als gesichert.
Technische Daten: Was das Falt-iPhone kann
Das iPhone Ultra setzt auf ein aufklappbares Buch-Design. Im Inneren verbaut Apple ein 7,8 Zoll großes LTPO-OLED-Display, das sich bei Bedarf auf ein 5,5 Zoll Außendisplay verkleinert. Besonders bemerkenswert: die extrem flache Bauweise. Zusammengeklappt misst das Gerät zwischen 4,5 und 4,8 Millimetern – dünner als jedes bisherige iPhone.
Um die mechanischen Belastungen eines Faltgeräts zu meistern, setzen die Ingenieure auf ein Scharnier aus Flüssigmetall und 3D-gedruckte Komponenten. Die innere Hardware liest sich wie eine Wunschliste:
- Prozessor: Der A20 Pro – gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren
- Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte RAM
- Speicher: Von 256 Gigabyte bis zu 2 Terabyte
- Akku: Zwei Zellen mit einer Kapazität zwischen 4.883 und 5.800 Milliamperestunden
- Sicherheit: Touch ID im Einschaltknopf ersetzt Face ID
- Kamera: Zwei rĂĽckseitige Linsen (Weitwinkel und Ultraweitwinkel) mit jeweils 48 Megapixeln
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Luxus hat seinen Preis
Die Falt-Technologie treibt Apples Preisgefüge in neue Höhen. Branchenkenner rechnen mit einem Einstiegspreis zwischen 2.000 und 2.500 Euro für das iPhone Ultra. Die 2-Terabyte-Variante könnte sogar die 3.000-Euro-Marke knacken.
Zum Vergleich: Das iPhone 18 Pro Max soll zwischen 1.300 und 1.400 Euro kosten – ebenfalls ein deutlicher Sprung nach oben, getrieben durch steigende Komponentenpreise für Speicher und die 2-Nanometer-Chips.
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Sollte man zuschlagen oder abwarten?
So beeindruckend die Technik auch sein mag: Erste Generationen sind oft Versuchskaninchen. Marktbeobachter raten daher zur Zurückhaltung. Wer nicht unbedingt sofort das Neueste braucht, könnte auf das iPhone Air 2 warten, das für das Frühjahr 2027 erwartet wird.
Dieses Modell soll die Kinderkrankheiten des Ultra ausmerzen – mit einer verbesserten 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und einem größeren Akku. Ein kluger Schachzug für alle, die Apples Falt-Zukunft ohne die Anfangsschwierigkeiten erleben möchten.
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