Ultra, Apples

iPhone Ultra: Apples faltbares Flaggschiff startet September

06.07.2026 - 09:44:53 | boerse-global.de

Apple plant den größten Produktzyklus mit fünf neuen iPhones, darunter das faltbare Ultra-Modell. Die Produktion soll 220 Millionen Geräte erreichen.

Apple iPhone 18: FĂĽnf Modelle, faltbares Ultra und Rekordproduktion
Ultra - Schlankes, futuristisches Smartphone mit leuchtendem Bildschirm, umgeben von digitalen Linien und Schaltkreismustern, auf dunkler, reflektierender Oberfläche. 06.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Fünf neue Modelle, ein faltbares Flaggschiff und eine Milliarden-Produktion: Apple bereitet sich auf den massivsten Produktzyklus seiner Geschichte vor. Der Zeitplan ist ambitioniert – und die Herausforderungen sind es auch.

Zwei Wellen fĂĽr fĂĽnf Modelle

Apple wird seine kommende iPhone-Generation in zwei Phasen auf den Markt bringen. Branchenbeobachter rechnen mit einer ersten Vorstellung Anfang September 2026 – voraussichtlich am 8. oder 9. September. Dann sollen das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie das völlig neue iPhone Ultra präsentiert werden – Apples erstes faltbares Modell.

Eine zweite Welle ist für das Frühjahr 2027 geplant. Sie umfasst das Standard-iPhone 18, das günstigere iPhone 18e sowie eine zweite Generation des iPhone Air. Apples Produktionsziel für das Gesamtjahr 2026 liegt bei über 220 Millionen Geräten. Allein für die zweite Jahreshälfte sind rund 85 Millionen iPhones bestellt.

Das faltbare iPhone Ultra: Risiko und Chance

Mit dem iPhone Ultra wagt Apple den Schritt in das Segment der Faltgeräte. Die Strategie erinnert an die Einführung des iPhone X im Jahr 2017: Ankündigung im September, aber erst späterer Verkaufsstart. Die ersten Auslieferungen werden für das vierte Quartal 2026 erwartet.

Die Produktion ist auf sieben bis zehn Millionen Einheiten für die zweite Jahreshälfte begrenzt. Aufgrund der komplexen Fertigung rechnen Experten mit Lieferverzögerungen von vier bis sechs Wochen. Der Preis dürfte zwischen 2.100 und 2.300 Euro liegen – ein neues Preissegment für Apple.

Leaks enthĂĽllen technische Details

Ein spektakulärer Datendiebstahl bei Tata Electronics hat brisante Details ans Licht gebracht. Indische Behörden ermitteln seit dem 5. Juli 2026 wegen einer Ransomware-Attacke, bei der 630 Gigabyte Daten gestohlen wurden – darunter offenbar Konstruktionspläne des iPhone 18 Pro.

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Die durchgesickerten Informationen zeigen eine regionale Modem-Strategie: Internationale Modelle erhalten Apples eigenen C2-5G-Modem mit Satellitenanbindung. US-Geräte setzen weiterhin auf Qualcomm-Komponenten, um die mmWave-Frequenzen zu unterstützen.

Weitere technische Neuerungen:

  • Prozessor: Der A20 Pro wird im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt
  • Kamera: 48-Megapixel-Hauptsensor mit variabler Blende
  • Akku: Das iPhone 18 Pro Max könnte bis zu 5.425 mAh Kapazität erreichen
  • Preis: Der Einstiegspreis fĂĽr das Pro-Modell steigt auf rund 1.200 Euro

Indien wird zum Produktionsstandort Nummer zwei

Der Sicherheitsvorfall bei Tata Electronics zeigt die wachsende Bedeutung Indiens für Apples Fertigungsstrategie. Bis Ende 2026 sollen 26 Prozent aller iPhones im Subkontinent produziert werden. Der Konzern treibt die Diversifizierung seiner Lieferketten voran – weg von der Abhängigkeit von China.

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Finanziell startet Apple mit Rückenwind in diese Phase: Im zweiten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen rund 50 Milliarden Euro Umsatz mit iPhones – ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Dienstleistungsbereich wuchs um 16 Prozent auf 27 Milliarden Euro.

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