iPhone und Mac: Apple erhöht Trade-In-Werte durchschnittlich um 6,6%
Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 19:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat am 6. August 2026 eine neue Leitlinie veröffentlicht, die Kunden bei der Auswahl der optimalen Speicherkapazität unterstützen und die aktuellen Kaufmodelle innerhalb des hauseigenen Upgrade-Programms bewerten soll. Zeitgleich passte der Technologiekonzern die Trade-In-Werte für Gebrauchtgeräte in den USA deutlich an. Die Erhöhungen betreffen sowohl iPhones als auch verschiedene Mac-Modelle und weisen Steigerungen von im Durchschnitt 6,6 Prozent auf, während einzelne Geräte eine Wertsteigerung von bis zu 30 Prozent erfuhren.
Erhöhung der Rücknahmepreise für iPhones und Macs
Die Anpassung der Trade-In-Konditionen führt zu teils signifikanten Änderungen bei der Gutschrift für Altgeräte. Für ein iPhone 16 Pro Max zahlt Apple in den USA nun bis zu 720 US-Dollar, was eine Steigerung gegenüber dem bisherigen Wert von 695 US-Dollar darstellt. Das iPhone 16 Pro wird nun mit bis zu 630 US-Dollar bewertet, nachdem zuvor 560 US-Dollar veranschlagt worden waren.
Besonders deutlich fielen die Erhöhungen im Computer-Segment aus. Der Ankaufswert für einen Mac mini stieg um 28 Prozent von 375 US-Dollar auf nun 480 US-Dollar. Für ein MacBook Pro bietet das Unternehmen bis zu 855 US-Dollar an, verglichen mit zuvor 690 US-Dollar. Der Mac Studio verzeichnete einen Anstieg von 1.045 US-Dollar auf 1.305 US-Dollar. Auch Zubehör und Tablets sind betroffen: Für ein iPad Pro werden bis zu 720 US-Dollar gutgeschrieben, während die Apple Watch Series 10 mit 165 US-Dollar und die Watch Ultra 2 mit 305 US-Dollar bewertet werden. Apple weist darauf hin, dass diese Beträge je nach Zustand der Geräte variieren und ausschließlich als Guthaben im Apple Store verrechnet, jedoch nicht als Bargeld ausgezahlt werden.
Integration von Android-Flaggschiffen und Markthintergründe
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Eine strategische Neuerung im Trade-In-Programm ist die Aufnahme erster aktueller Android-Flaggschiffe. So werden für ein Pixel 9 Pro XL bis zu 315 US-Dollar und für ein OnePlus 13 bis zu 250 US-Dollar angerechnet. Branchenexperten führen die generelle Erhöhung der Rücknahmewerte auf die gegenwärtige Marktsituation bei Speicherkomponenten zurück. Eine Knappheit bei DRAM- und NAND-Flash-Speichern sorge für steigende Kosten in der Produktion, was den Rückkauf und die Aufbereitung älterer Hardware wirtschaftlich attraktiver mache.
Trotz der Erhöhungen zeigen Marktvergleiche, dass Drittanbieter teilweise höhere Ankaufspreise bieten können. Beispielsweise zahle die Plattform BackMarket für bestimmte iPhone-Modelle bis zu 1.111 US-Dollar.
Preiserwartungen für kommende Modellgenerationen und Refurbished-Angebote
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Im Zusammenhang mit den gestiegenen Speicherkosten kursieren Berichte über eine mögliche globale Preiserhöhung für das iPhone 17 um etwa 74 US-Dollar. Zudem wird spekuliert, dass das zukünftige iPhone 18 Pro bei einem Startpreis von 1.299 US-Dollar liegen könnte, während das Pro Max Modell ab 1.399 US-Dollar angeboten werden dürfte. Für das iPhone 17 wird hingegen ein stabiler Einstiegspreis von 799 US-Dollar erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass die Trade-In-Werte mit der Veröffentlichung neuer Modellreihen wieder sinken werden.
Parallel zu den Anpassungen im Neugeräte-Sektor hat Apple am 8. August 2026 das Angebot im offiziellen Refurbished Store erweitert. Dort werden nun unter anderem das M5 MacBook Pro 14" für 1.439 US-Dollar und ein MacBook Air 15" mit M5-Chip sowie maximaler Ausstattung (24 GB Arbeitsspeicher und 4 TB Speicher) für 2.969 US-Dollar geführt. Auch das Studio Display XDR sowie das iPhone 16 Pro mit 512 GB für 1.019 US-Dollar sind als generalüberholte Geräte mit Garantie erhältlich.
Internationale Preisunterschiede bleiben unterdessen bestehen. So wurde das iPhone 17 Pro in Indien im Rahmen einer Verkaufsaktion zum 8. August mit einem effektiven Startpreis von 121.900 Indischen Rupien inklusive Bankangeboten gelistet, was einen deutlichen Abschlag gegenüber dem regulären Preis von 134.900 Indischen Rupien bedeutet.
