Joghurt gegen Darmkrebs: Studie belegt 50% niedrigeres Risiko
Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 13:10 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Hormone stellen um, der Stoffwechsel läuft anders. Wer jetzt die Ernährung anpasst, kann die Wechseljahre besser abfedern und langfristig gesund bleiben.
Protein und Kollagen: Warum Eiweiß jetzt besonders wichtig wird
Die natürliche Kollagenproduktion sinkt ab 40 jährlich um ein Prozent. Nach den Wechseljahren beschleunigt sich dieser Prozess noch. Die Folge: Haut, Bindegewebe und Gelenke leiden.
Dr. Heidi Gößlinghoff rät zu eiweißreichen Lebensmitteln wie Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten, Joghurt und Quark. Auch Tofu, mageres Fleisch, Nüsse und Samen liefern wichtige Aminosäuren. Besonders Prolin – enthalten in Eiklar, Geflügel und Knochenbrühe – unterstützt die Kollagenbildung.
Der Markt reagiert längst auf diesen Bedarf. Zwischen 2022 und 2024 wuchs der Umsatz proteinreicher Flüssigmahlzeiten zweistellig. Skyr verzeichnete zwischen Februar 2025 und Februar 2026 sogar ein Plus von 43 Prozent. Experte Stephan Rüschen von der DHBW warnt jedoch vor übermäßigem Konsum.
Vitamine und Mineralstoffe für Knochen und Stoffwechsel
Calcium wird jetzt zur Chefsache. Milchprodukte, aber auch Grünkohl, Brokkoli, Mandeln und Sesam beugen Osteoporose vor. Vitamin D aus fettem Seefisch wie Lachs, Hering und Makrele – plus Sonnenlicht – sorgt dafür, dass der Körper das Calcium überhaupt verwerten kann.
Was haben Gelenkschmerzen, Blutzuckerspitzen und ständige Müdigkeit gemeinsam? Die überraschende Antwort steckt in einem kostenlosen Ratgeber, den bereits tausende Deutsche heruntergeladen haben. 12 natürliche Entzündungs-Killer jetzt entdecken
Vitamin C treibt die Kollagensynthese an. Guaven, Orangen, Kiwis, Erdbeeren, Paprika und Brokkoli liefern reichlich davon. Zink und Kupfer aus Hülsenfrüchten und Nüssen unterstützen den Prozess zusätzlich. Die Basis bleibt: viel Gemüse, Vollkornprodukte, fermentierte Lebensmittel.
Fermentiertes gegen Krebs und Alterung
Naturjoghurt ist mehr als nur ein Proteinlieferant. Eine Studie der Chung Shan Medical University mit über 9.000 US-Amerikanern zeigt: Regelmäßiger Konsum von Joghurt sowie Pro- und Präbiotika kann das Darmkrebsrisiko um bis zu 50 Prozent senken. Eine Untersuchung vom März 2026 bestätigt ein um 20 bis 40 Prozent niedrigeres Risiko – besonders bei Tumoren im oberen Dickdarm.
Japanische Forscher gingen noch weiter. In einem zwölfwöchigen Programm mit Naturjoghurt, Ernährungsumstellung und Bewegung sank die biologische Alterungsrate der Probanden um 2,2 Prozent.
Neben einer bewussten Ernährung helfen auch gezielte Alltagsübungen dabei, das Gehirn bis ins hohe Alter fit zu halten und Demenz wirksam vorzubeugen. Der kostenlose Ratgeber zeigt, wie Sie Konzentration und Gedächtnis nachhaltig stärken. Kostenlosen Gehirntraining-Guide anfordern
Doch Ernährung allein reicht nicht. Die WHO-Leitlinien von 2026 zeigen: Bis zu 45 Prozent des weltweiten Demenzrisikos lassen sich durch modifizierbare Faktoren vermeiden. Dazu zählen Bewegung, Nikotinverzicht, moderater Alkoholkonsum, die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes sowie geistige Aktivität.
Wenn die Hormone Achterbahn fahren
Die Wechseljahre kündigen sich oft früh an. Die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) betrifft viele Frauen zwischen 20 und 40 – diagnostiziert wird sie meist zwischen 30 und 40. Schwere depressive Verstimmungen in der zweiten Zyklushälfte sind typisch.
Gynäkologin Mandy Mangler von Vivantes Berlin rät zu einem Zyklus-Tagebuch. So lassen sich Symptome besser einordnen. Neben Medikamenten und Psychotherapie hilft auch hier eine angepasste Lebensweise, die psychische Stabilität zu bewahren.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
