KI-Schulung mit Zertifikat: X-CELL setzt auf ChatGPT, Claude und Gemini
Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 16:03 Uhr | Redaktion boerse-global.deDer E-Learning-Anbieter X-CELL AG baut sein digitales Schulungsangebot aus und nimmt einen neuen Kurs zur praktischen Nutzung von generativer Technologie ins Programm auf. Wie das Portal mittelstandcafe.de in einem Bericht vom 30.10.2026 meldete, richtet sich das Modul mit dem Titel „Künstliche Intelligenz erfolgreich anwenden“ an Mitarbeitende über alle Hierarchiestufen hinweg.
Das Online-Training ist als kompakte Einheit mit einer Bearbeitungszeit von rund 30 Minuten konzipiert und schließt mit einem Zertifikat ab. Technisch ist die Einheit SCORM-fähig, wodurch Unternehmen das Programm unkompliziert in gängige Lernmanagementsysteme integrieren können.
Inhaltlich legt der Anbieter Wert auf einen werkzeugunabhängigen Ansatz: Die Schulung behandelt verschiedene marktgängige Plattformen wie ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot, um den Teilnehmenden ein breites Anwendungs- und Grundverständnis zu vermitteln.
Das neue Praxistraining knüpft an das bestehende Angebot des Unternehmens an, in dem bereits eine Schulung zu den Vorgaben des EU AI Act bereitsteht. Vorstand Marco Bertelwick erklärte dazu, dass reines regulatorisches Wissen auf Dauer nicht ausreiche und bezeichnete Künstliche Intelligenz als eine tiefgreifende Veränderung der Arbeitswelt, auf die Unternehmen sich auch in der operativen Praxis einstellen müssten.
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Akademische Ausbildung zieht bei praktischer Kompetenz nach
Der wachsende Bedarf an konkretem Wissen über KI-Systeme spiegelt sich zeitgleich auch in der Hochschulbildung wider. So kündigte die Hamburger Bucerius Law School an, ihr Curriculum für den juristischen Nachwuchs zu erweitern. Laut einem Bericht von law-school.de vom 30.10.2026 führt die private Hochschule zum Studienjahr 2026/27 das Pflichtmodul „Digital Literacy“ ein, um angehenden Juristinnen und Juristen gezielt KI-Kompetenzen zu vermitteln.
Im Rahmen dieser Initiative erhalten die Studierenden ab Herbst 2026 kostenfreien Zugang zu branchenspezifischen Fachanwendungen wie Legora, Libra, Harvey und Beck-Noxtua. Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Grünberger unterstrich in diesem Zusammenhang, dass sich die klassische Ausbildung den neuen technischen Realitäten anpassen und weiterentwickeln müsse.
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Für das Jahr 2027 plant die Bucerius Law School zudem die Einführung eines eigenen Bachelor of Laws, der die Themenschwerpunkte Digitalisierung und Künstliche Intelligenz fest im Studienplan verankert.
