Kiefernnadel-Extrakt, Studie

Kiefernnadel-Extrakt: Studie belegt Schutz vor Muskelermüdung

Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 13:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Koreanische Forschende beobachteten bei Muskelzellen und Mäusen weniger oxidativen Stress sowie eine bessere Energieversorgung nach Extraktgabe.

Kiefernnadel-Extrakt stärkt Muskeln und Mitochondrien im Test
Nahaufnahme von frischen, taufrischen Kiefernnadeln an einem Zweig in einem Wald bei natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Extrakte aus Kiefernnadeln sowie der darin enthaltene Markerstoff Lambertiansäure können Muskelermüdung entgegenwirken. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam um Dr. Lee Mi-young am Korea Institute of Oriental Medicine (KIOM). In Versuchsreihen mit Muskelzellen sowie an Tiermodellen mit Mäusen linderten die pflanzlichen Substanzen oxidativen Stress und verbesserten messbar die Funktion der Mitochondrien.

Zelluläre Mechanismen und Schutz vor oxidativem Stress

Im Zentrum der wissenschaftlichen Untersuchung standen die zellulären Prozesse, die bei körperlicher Erschöpfung in der Muskulatur ablaufen. Das Team um Dr. Lee Mi-young wies nach, dass Kiefernnadel-Extrakt und Lambertiansäure oxidativen Stress sowie Schädigungen der Mitochondrien in Muskelzellen verringern.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Schutzwirkung über biochemische Steuerungswege vermittelt wird. Den Analysen der Wissenschaftler zufolge ist unter anderem der PI3K-Signalweg an diesem Wirkmechanismus beteiligt. Mitochondrien spielen als zelluläre Kraftwerke eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung der Muskeln; ihre Stabilisierung gilt als entscheidender Ansatzpunkt gegen Erschöpfungszustände.

Physische Leistungsfähigkeit und Regeneration im Tiermodell

Neben den Zelltests prüften die Forscher des KIOM die Wirksamkeit an Tiermodellen. Bei Mäusen, die künstlich herbeigeführter Ermüdung ausgesetzt waren, führte die Gabe des Extrakts zu deutlichen funktionellen Verbesserungen: Sowohl die Griffkraft der Tiere als auch ihre Ausdauerleistung im Schwimmtest nahmen nach der Verabreichung zu.

Anzeige

Nach dem Training fühlt sich der Muskel schwer an, und die Erholung dauert länger als früher? Eine Forschungsarbeit aus Korea hat untersucht, wie Kiefernnadel-Extrakt oxidativen Stress in Muskelzellen senkt und die Mitochondrien stabilisiert — bei ermüdeten Mäusen erholten sich Muskelglykogen und ATP nahezu auf Normalniveau. Unser kostenloser Guide ordnet die Ergebnisse ein und zeigt, was das für Ihre Regeneration bedeutet. Kostenlosen Regenerations-Guide anfordern

Parallel dazu untersuchten die Wissenschaftler die biochemischen Energiereserven im Muskelgewebe. Bei den ermüdeten Tieren war der Gehalt an Muskelglykogen vor der Intervention um circa 70 Prozent reduziert. Nach der Gabe des Kiefernnadel-Extrakts erholte sich der Glykogenspiegel nahezu wieder auf das normale Niveau.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei der universellen Energiewährung der Zellen: Auch die Konzentration an Adenosintriphosphat (ATP), die infolge der Belastung bei den Mäusen abgesunken war, normalisierte sich nach Verabreichung des Präparats fast vollständig.

Standardisierte Herstellung und wissenschaftliche Publikation

Um reproduzierbare Bedingungen für die Versuchsreihen zu gewährleisten, stellte das Forschungsteam des KIOM einen Extrakt unter standardisierten Bedingungen (GMP) unter Einsatz von 50 Prozent Ethanol her.

Anzeige

Nahrungsergänzungsmittel versprechen viel — doch bei den meisten fehlt der Nachweis, dass Wirkstoffgehalt und Herstellung stimmen. Die zitierte Studie arbeitet mit einem standardisierten Extrakt, dessen Leitsubstanz über drei Chargen hinweg stabil zwischen 13,10 und 13,92 Milligramm pro Gramm lag. Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen, worauf Sie bei regenerationsfördernden Extrakten achten sollten. Checkliste für regenerationsfördernde Extrakte sichern

Im Rahmen dieser Produktion analysierten die Wissenschaftler den Gehalt des Leitsubstanzstoffes Lambertiansäure über drei getrennte Chargen hinweg. Die gemessenen Werte lagen dabei stabil in einem Bereich von 13,10 bis 13,92 Milligramm pro Gramm, was einem Mittelwert von 13,54 Milligramm pro Gramm entsprach.

Die vollständige wissenschaftliche Arbeit des Teams um Dr. Lee Mi-young erschien in der Fachzeitschrift Applied Biological Chemistry, die einen Impact Factor von 4.2 aufweist. Der Fachartikel war am 29. Juni 2026 vorab online veröffentlicht worden.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70105062 |