Kiteworks-Warnung, Server

Kiteworks-Warnung: Server sollen am 26. September sechs Stunden offline

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 18:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Strafverfolgungsbehörden lieferten laut Kiteworks Hinweise auf mögliche Angriffe; technische Angaben zur Schwachstelle fehlen bislang.

Kiteworks fordert weltweite Serverabschaltung wegen möglicher Zero-Day-Angriffe
Ein dunkler, menschenleerer Serverraum mit unbeleuchteten Serverschränken in einer stillen, industriellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Der Sicherheitsanbieter Kiteworks hat seine Kunden weltweit dazu aufgefordert, ihre Server am Samstag, den 26.09.2026, für sechs Stunden vom Netz zu nehmen. In Mitteleuropa soll die Abschaltung von 4 bis 10 Uhr erfolgen, wie heise.de berichtete.

Bedrohungsinformationen von Strafverfolgungsbehörden

CISO Frank Balonis begründete die Maßnahme mit glaubwürdigen Bedrohungsinformationen, die von Strafverfolgungsbehörden stammen. Laut dem Kiteworks-Support diene die Abschaltung dem Schutz vor möglichen Zero-Day-Angriffen. Konkrete technische Details zur betroffenen Schwachstelle oder zu einem eventuellen CVE-Eintrag nannte das Unternehmen bislang nicht.

Auch offline erreichbare Systeme betroffen

Bemerkenswert an der Anweisung ist, dass Kiteworks die Abschaltung auch für Server empfiehlt, die gar nicht aus dem Internet erreichbar sind. Zudem soll die Maßnahme möglichst früher erfolgen als zum angegebenen Zeitpunkt, was auf eine erhöhte Dringlichkeit der Bedrohungslage hindeutet.

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Ein Sicherheitsanbieter fordert seine Kunden weltweit auf, Server am 26. September für sechs Stunden abzuschalten — auch Systeme ohne Internetzugang. Wer den Datenaustausch im Unternehmen am Laufen halten will, braucht jetzt einen vorbereiteten Ablauf statt Improvisation. Jetzt kostenlosen Notfall-Report anfordern

Kiteworks bietet Lösungen für den sicheren Austausch sensibler Daten an und wird von Unternehmen unter anderem für Filesharing und Content-Management genutzt. Eine sechsstündige, weltweite Abschaltung stellt für viele Kunden einen erheblichen Eingriff in den laufenden Betrieb dar – ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen die Gefahr als gravierend einschätzt.

Weitere Details zu den Hintergründen der Warnung, etwa zur Art der vermuteten Schwachstelle oder zu möglichen bereits beobachteten Angriffsversuchen, lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

Teile dieses Beitrags beruhen auf Recherchen von heise online.

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