Konzentration, Dopamin-Effekt

Konzentration: Dopamin-Effekt von Smartphones ist Hauptproblem

28.06.2026 - 12:19:30 | boerse-global.de

Expertin Lea Feder erklärt die physiologischen Hintergründe nachlassender Konzentration bei Führungskräften durch ständige Smartphone-Reize.

Chef-Konzentration: Digitale Reizflut als Ursache für Fokusverlust
Konzentration - Ein fokussierter Geschäftsmann in einem modernen Büro mit subtilen digitalen Lichteffekten, die Konzentration in einer abgelenkten Welt symbolisieren. 28.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das sagt Expertin Lea Feder.

Der Dopamin-Trick der Smartphones

Am 26. Juni 2026 analysierte die Gründerin von JETZT Performance die Mechanismen hinter der nachlassenden Konzentration. Ihr zentraler Punkt: Ständige Benachrichtigungen lösen einen Dopamin-Effekt aus. Das Gehirn wird darauf konditioniert, kurzfristigen Reizen den Vorzug vor tiefer Arbeit zu geben.

Viele Klienten klagten über mangelnde Disziplin. Die eigentliche Ursache sei jedoch physiologisch, so Feder. Die übermäßige Reizdichte beeinträchtigt nicht nur die Effizienz, sondern langfristig auch die Entscheidungsqualität.

Wie sich die Konzentration zurückerobern lässt

Gegen den Fokusverlust helfen ganzheitliche und datengestützte Methoden. Ein zentraler Baustein: bewusster Umgang mit Reizen und Priorisierung von Schlaf und Regeneration.

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JETZT Performance setzt dabei auf Wearables wie den Oura Ring. Die biometrischen Daten zeigen den individuellen Regenerationsbedarf. Über 2.000 Klienten haben damit laut Unternehmensangaben ihre Konzentrationsfähigkeit zurückgewonnen.

KI als kognitive Entlastung

Doch nicht nur der Einzelne ist gefragt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt: 75 Prozent der EU-Länder setzen bereits KI im klinischen Alltag ein. Professor Hinske vom Universitätsklinikum Augsburg betont: KI soll Personal von repetitiven Aufgaben entlasten – und Raum für Wesentliches schaffen. Dieses Prinzip lässt sich auf andere Branchen übertragen.

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Die Forschung liefert parallel neue Erkenntnisse zur Gehirngesundheit. Eine Studie vom 26. Juni untersuchte die Wirkung von Nachtkerzenblattextrakt. Über 14 Wochen verabreicht, deuten die Ergebnisse auf verbesserte kognitive Funktionen hin. Auch wenn die Forschung primär degenerative Erkrankungen betrifft: Präventive Ansätze gewinnen in der fordernden Arbeitswelt an Bedeutung.

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