Krebstherapie, Chemotherapie

Krebstherapie: Chemotherapie raubt Spitzenkoch den Geschmackssinn

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 19:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Johann Lafer leidet unter schweren Chemo-Nebenwirkungen wie Geschmacksverlust. Der Koch spricht offen über seinen Kampf gegen den Krebs.

Johann Lafer: Chemotherapie raubt Spitzenkoch den Geschmackssinn
Nahaufnahme der Hände eines Kochs, die ein Gericht halten, mit unscharfem Hintergrund und Fokus auf die Belastung durch Krankheit. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Jetzt spricht er offen über die brutalen Nebenwirkungen der Chemotherapie.

Chemo raubt ihm den Geschmackssinn

Seit Anfang 2026 unterzieht sich Lafer einer Chemotherapie. Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs bekam er bereits 2024. In einem Podcast-Interview („Rolling Pin Talks“, aufgezeichnet Anfang Juni) schilderte er die massiven Einschränkungen.

Für einen Gastronomen sind die Nebenwirkungen verheerend: „Der Geschmack ist komplett weg“, erklärte Lafer. Das Essen fällt ihm schwer – Nahrungsaufnahme wird zur Qual. Hinzu kommen offene Stellen an den Fingern. Die Erkrankung gilt als nicht heilbar, aber durch die Therapie kontrollierbar.

Vom Schweigen zur Offenheit

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Monatelang hielt Lafer seine Diagnose geheim. Das änderte sich nach einem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten am 24. Mai 2026. Sein verändertes Aussehen löste Spekulationen aus.

Ende Mai und im Juni ging er erstmals an die Öffentlichkeit. „Das war befreiend“, sagte er rückblickend. Ende Juni postete er auf Social Media: „Ich bin auf einem guten Weg.“ Seine Haltung ist kämpferisch – Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage.

Kein Mitleid, sondern Akzeptanz

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Lafer betont: Er will kein Mitleid. Ihm geht es darum, trotz der Einschränkungen als Mensch und Fachkraft akzeptiert zu werden. Die Offenheit über Symptome wie Geschmacksverlust und Hautprobleme soll auch sensibilisieren – für die Realität von Krebspatienten, die trotz Therapie ihren Alltag meistern.

Mediziner bestätigen: Transparenz gegenüber dem Umfeld kann den psychischen Druck mindern. Die physische Belastung bleibt dennoch enorm.

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