Kreuzfahrt-Phishing, BetrĂŒger

Kreuzfahrt-Phishing: BetrĂŒger fordern Celestyal-GĂ€ste binnen 24 Stunden zur Zahlung auf

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 16:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Celestyal und Norwegian Cruise Line untersuchen Phishing-Meldungen; Celestyal zufolge blieben sensible Daten unberĂŒhrt.
Leeres Sonnendeck eines Kreuzfahrtschiffes bei Sonnenuntergang vor weitem Meer Illustration mit AI erstellt.

Kunden mehrerer Kreuzfahrtanbieter stehen im Visier von Cyberkriminellen. Nach Berichten von Medien wie dem britischen Independent zielen BetrĂŒger derzeit mit gefĂ€lschten E-Mails auf Passagiere der Reedereien Celestyal, Norwegian Cruise Line sowie Cunard ab.

Die Angreifer tarnen ihre Nachrichten als angebliche offizielle SicherheitsĂŒberprĂŒfungen und fordern die EmpfĂ€nger auf, Buchungsverifizierungen vorzunehmen oder Zahlungskartendaten preiszugeben.

Dringlichkeitsdruck bei Celestyal-Kunden

Bei den an Passagiere von Celestyal gerichteten Phishing-Nachrichten setzen die TĂ€ter gezielt auf Zeitdruck. Die betrĂŒgerischen Schreiben fordern die Adressaten auf, innerhalb von 24 Stunden Kreditkartendaten zu ĂŒbermitteln, um die gebuchte Kabine abzusichern.

Das Unternehmen hat inzwischen ĂŒber seine KanĂ€le in den sozialen Medien sowie auf der eigenen Website Warnhinweise veröffentlicht und erklĂ€rt, die eingegangenen Meldungen mit Vorrang zu untersuchen.

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Nach Angaben von Celestyal sei es zu keinem Zeitpunkt zu einer Kompromittierung sensibler Unternehmens- oder Kundendaten gekommen. Die Reederei betonte zudem, dass sie von ihren GĂ€sten grundsĂ€tzlich niemals ĂŒber unaufgeforderte E-Mails eine Verifizierung von Buchungen oder die Übermittlung von Bezahldaten verlange.

Reaktionen bei Norwegian Cruise Line und Cunard

Auch Norwegian Cruise Line geht entsprechenden VorfĂ€llen nach und prĂŒft derzeit die eingegangenen Verdachtsmeldungen. Um Kunden vor Nachahmungen zu schĂŒtzen, verwies das Unternehmen auf die offiziellen Absenderadressen, die auf die Domains ncl.com, e.ncl.com sowie nclcorp.com enden. Reisende wurden dazu aufgerufen, die Absenderangaben eingehender Nachrichten genau zu kontrollieren.

Bereits im September 2026 hatte die Reederei Cunard eine kleine Zahl betroffener GÀste registriert, die Ziel Àhnlicher Kontaktversuche geworden waren.

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Verhaltensregeln fĂŒr Reisende

Reise- und Sicherheitshinweise raten Betroffenen zu Ă€ußerster Wachsamkeit beim Erhalt unaufgeforderter E-Mails, die vorgeblich von Reedereien stammen. Passagiere sollten keinesfalls auf in den Nachrichten enthaltene Verlinkungen klicken oder persönliche Informationen und Zahlungsinformationen weitergeben.

Wurden bereits Kartendaten auf betrĂŒgerischen Seiten eingegeben, sollte unverzĂŒglich das zustĂ€ndige Bankinstitut kontaktiert werden, um Zahlungskarten sperren zu lassen und unberechtigte Transaktionen zu verhindern.

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