Leberfett-Studie, Peptide

Leberfett-Studie: Neue Peptide senken Fett um 82 Prozent

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 20:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Traditionelle Chinesische Medizin startet Sanfutage-Kur, wÀhrend Studien zu Peptiden 82 Prozent weniger Leberfett zeigen.

TCM Sanfutage 2026: Pflaster, Rettich und neue Leberforschung
Eine Hand drĂŒckt sanft auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk, mit verschwommenen TCM-KrĂ€utern im Hintergrund. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) setzt aktuell auf die Sanfutage – und moderne Forschung liefert parallel neue Daten zu Lebergesundheit und Gewichtsverlust. Ein Überblick ĂŒber Methoden, Mythen und Medizin.

Sanfutage: Die 40-Tage-Kur gegen Winterkrankheiten

Mitte Juli 2026 begann in der TCM die sogenannte Sanfutage-Phase. Sie dauert 40 Tage und gilt als idealer Zeitraum, um das Immunsystem zu stĂ€rken und „Winterkrankheiten“ vorzubeugen.

Im Kern der Therapie stehen spezielle Pflaster. Sie werden auf bestimmte Körperpunkte geklebt und sollen gegen Atemwegserkrankungen, Gelenkschmerzen oder eine SchwÀche des Milz-Magen-Systems helfen. Die Anwendung lÀuft in drei Phasen ab: Die erste lÀuft vom 15. bis 24. Juli, die zweite bis zum 13. August, die dritte endet am 23. August.

Nicht jeder ist geeignet: Bei Fieber, Hauterkrankungen oder Schwangerschaft raten Experten von den Pflastern ab.

Die Nationale Verwaltung fĂŒr TCM empfiehlt zudem, bei Gewichtsproblemen auf das „Vertreiben von Feuchtigkeit“ zu setzen – statt auf starkes Schwitzen. Moderate Bewegung, die nur leicht schwitzen lĂ€sst, gilt als zielfĂŒhrend.

Weißer Rettich als „weißer Ginseng“?

Neben Pflastern spielt die ErnĂ€hrung eine zentrale Rolle. Weißer Rettich wird in aktuellen FachbeitrĂ€gen als „weißer Ginseng“ bezeichnet. Die enthaltenen Enzyme und Ballaststoffe fördern die Verdauung, Glucosinolate sollen zur KrebsprĂ€vention beitragen. Empfohlen wird der Verzehr vor allem zur Entgiftung von Leber und Nieren sowie zur Blutdruckstabilisierung.

Anzeige

Die neue Peptid-Studie zeigt: Bis zu 82 % weniger Leberfett in 24 Wochen. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Report, welche drei Peptide am effektivsten sind und wie Sie sie anwenden. Jetzt kostenlosen Report anfordern

Weitere sommerliche Empfehlungen:
- Leichte Kost mit hochwertigem Eiweiß aus Fisch, Huhn oder Tofu
- Spezifische Lebensmittel wie Yamswurzel, Lotus und Wintermelone
- TĂ€glicher Konsum von ungesĂŒĂŸtem Joghurt fĂŒr die Darmgesundheit

Kritisch sehen Fachleute hingegen Trends aus sozialen Medien. Sogenannte „Cortisol-Cocktails“ aus Kokoswasser, Zitronensaft und Magnesium unterstĂŒtzen zwar die Hydration, senken den Cortisolspiegel aber nicht direkt. FĂŒr eine echte Regulation empfehlen Experten Schlafhygiene, Entspannungstechniken sowie Omega-3 oder Vitamin C.

Auch der „Ozempic-Salat“ fĂ€llt durch: Er ist ballaststoffreich, enthĂ€lt aber zu wenig Proteine, um eine vollwertige Mahlzeit zu ersetzen. Die Wirkung von Abnehm-Medikamenten kann er nicht nachahmen.

Leberforschung: 82 Prozent weniger Fett in 24 Wochen

Parallel zu traditionellen Methoden liefert die klinische Forschung neue Daten. In einer Phase-2-Studie zu Tripel-Agonisten-Peptiden wie Retatrutid sank das Leberfett nach 24 Wochen um bis zu 82,4 Prozent. Über 48 Wochen wurde ein Gewichtsverlust von ĂŒber 22 Prozent dokumentiert.

Anzeige

Sie haben schon DiĂ€ten und Trends aus sozialen Medien probiert – ohne Erfolg? Unser Report zeigt wissenschaftlich belegte Methoden zur Fettreduktion der Leber. Keine Wundermittel, sondern geprĂŒfte Strategien. Report mit Checkliste jetzt sichern

Ein Team der UniversitĂ€tsklinik Innsbruck gelang im Sommer 2026 ein weiterer Durchbruch: Lebermetastasen von Darmkrebspatienten blieben mittels normothermer Maschinenperfusion bis zu sieben Tage außerhalb des Körpers lebendig. Die Methode erlaubt eine detaillierte Analyse der Tumormikroumgebung – und könnte kĂŒnftige Therapien prĂ€zisieren.

Die Botschaft ist klar: Ob Sanfutage-Pflaster oder hochmoderne Peptidforschung – der Fokus liegt auf Stoffwechselregulation und Organschutz. Die AnsĂ€tze sind unterschiedlich, das Ziel ist dasselbe.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

de | wissenschaft | 69798256 |