Samsung, Monitor-Markt

LG und Samsung treiben Monitor-Markt auf neue Rekorde

24.05.2026 - 05:55:23 | boerse-global.de

LG präsentiert ersten nativen 1.000-Hertz-Monitor, Samsung setzt auf OLED-Breite. Gigabyte senkt Einstiegspreise für OLED-Gaming-Hardware.

LG und Samsung treiben Monitor-Markt auf neue Rekorde - Foto: über boerse-global.de
LG und Samsung treiben Monitor-Markt auf neue Rekorde - Foto: über boerse-global.de

LG und Samsung liefern sich ein Wettrennen um die schnellsten und hochauflösendsten Bildschirme – mit Folgen für Gamer, Profis und Verbraucher weltweit.

LG: Erster 1.000-Hertz-Monitor der Welt

Mit dem UltraGear 25G590B hat LG einen echten Meilenstein angekündigt: Es ist der erste native 1.000-Hertz-Gaming-Monitor weltweit. Das 24,5-Zoll-Display mit IPS-Technologie liefert seine volle Full-HD-Auflösung (1920x1080) bei der Rekord-Bildwiederholrate – anders als Konkurrenzprodukte von Samsung oder Acer, die bei hohen Frequenzen oft die Auflösung reduzieren müssen.

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LG stattet den Monitor mit einer Motion-Blur-Reduktion und KI-gestützter Szenenoptimierung aus. Der Verkaufsstart in ausgewählten Märkten ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.

Doch damit nicht genug: Zeitgleich starten die Vorbestellungen für den UltraGear evo GX9, einen 39-Zoll-OLED-Monitor mit 5K2K-Auflösung (5120x2160). Das Gerät nutzt die vierte Generation der Tandem-OLED-Technologie und erreicht im Dual-Mode bis zu 330 Hertz bei einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Der Versand beginnt am 1. Juni 2026.

Samsung bringt OLED in die Breite

Während LG auf Geschwindigkeitsrekorde setzt, fährt Samsung eine andere Strategie: Der südkoreanische Konzern hat seine gesamte 2026er-Monitor-Palette für den Weltmarkt freigegeben – darunter die USA, Singapur, Südkorea und mehrere europäische Länder.

Zu den Flaggschiffen zählt der Odyssey G8, erhältlich als 27-Zoll-5K-Variante mit 180 Hertz und als 32-Zoll-6K-Modell mit 165 Hertz. Der Odyssey OLED G7 bietet ein 32-Zoll-4K-Panel mit Quantum-Dot-OLED-Technologie. Für Profis bringt Samsung die ViewFinity S8-Serie mit einem 40-Zoll-WUHD-Modell und Thunderbolt-5-Anschluss.

Gigabyte macht OLED erschwinglich

Ein weiterer Trend: Hochwertige Display-Technik wird günstiger. Gigabyte hat mit dem GO27Q24G einen Budget-OLED-Monitor vorgestellt. Das 27-Zoll-WOLED-Display bietet eine Spitzenhelligkeit von 1.300 Nits und eine Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden – zum Preis von umgerechnet rund 370 Euro. Zwar fehlen Synchronisations-Features wie G-Sync oder FreeSync, doch der Einstiegspreis für OLED-Gaming-Hardware sinkt damit deutlich.

Preisrutsch bei etablierten Modellen

Die neuen Ankündigungen zeigen Wirkung auf dem Markt. Der Alienware AW2524HF mit 500 Hertz wurde um rund 90 Euro günstiger und kostet nun etwa 420 Euro. Auch der Samsung Odyssey G5 (QHD) fiel im Preis auf umgerechnet rund 300 Euro. Branchenbeobachter sehen darin typische Anpassungen vor saisonalen Lagerwechseln oder dem Eintreffen neuer Panel-Generationen.

Sicherheitsupdates für Mac und Windows

Auch abseits der Hardware tut sich etwas. Apple hat ein Sicherheitsupdate für macOS Tahoe veröffentlicht. Der Patch (Version 26.4) schließt eine Schwachstelle im Archiv-Dienstprogramm (CVE-2026-28910), die unbefugten Dateisystemzugriff ermöglichte. Microsoft bereitet derweil ein August-Update für einen kritischen Fehler im Win32k-Treiber (CVE-2026-43618) vor, der Grafik- und Treiberaufgaben betrifft.

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MiniLED als Alternative

Nicht nur OLED und High-Refresh-IPS dominieren den Markt. Hisense hat seine UR8-TV-Serie mit RGB-MiniLED-Technologie vorgestellt. Die Geräte bieten einen 180-Hertz-Game-Modus und decken den BT.2020-Farbraum vollständig ab. Ein Zeichen dafür, dass der Wettbewerb um die beste Bildqualität längst nicht auf klassische Computermonitore beschränkt ist.

Ausblick: Was bringt der Rest des Jahres?

Die zweite Jahreshälfte 2026 wird zeigen, ob die angekündigten Rekord-Monitore halten, was sie versprechen. Besonders spannend: Schafft es die aktuelle Grafikkarten-Generation, einen nativen 1.000-Hertz-Betrieb überhaupt auszureizen?

Klar ist: Die steigenden Produktionsvolumina bei OLED-Panels – Samsung Display startet die Massenfertigung für MacBook-Pro-Modelle im Juni – werden die Preise weiter drücken. Während High-End-Neuheiten wie die Apple Watch Ultra 4 oder ein überarbeitetes MacBook Pro erst für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet werden, liegt der Fokus jetzt auf der globalen Verfügbarkeit und Preisstabilisierung der aktuellen Monitor-Generation.

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