Lidl, Döner

Lidl bringt Döner Croissant DIY-Set ab 3. August in den Handel

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 05:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Kochen ohne Herd: Kalte Rezepte, stromlose Küchengeräte und neue Performance-Food-Produkte dominieren den Sommer-Trend 2026.

Hitze-Küche 2026: No-Cook-Trends, stromlose Gadgets und neue Food-Produkte
Eine frisch zubereitete, kalte Bowl mit Gurkennudeln und Joghurt-Pesto auf einer hellen Küchentheke. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Hohe Temperaturen machen das Kochen zur Herausforderung – doch kalte Zubereitungsmethoden sparen Zeit und schonen den Körper. Neue Rezepte und Produkte aus dem Juli 2026 zeigen: Vollwertige Mahlzeiten gehen auch ohne Herd und Backofen.

Kalte Küche: In zehn Minuten fertig

Wer bei Hitze kocht, schwitzt doppelt. Deshalb setzen immer mehr Rezepte auf „No-Cook“-Methoden, die ganz ohne thermische Geräte auskommen. Gurkennudeln mit Joghurt-Pesto etwa sind in wenigen Minuten zubereitet und liefern pro Portion rund 320 Kalorien sowie 14 Gramm Eiweiß. Wer Protein-Alternativen wie Skyr einsetzt, steigert den Eiweißgehalt auf bis zu 20 Gramm.

Auch kalte Suppen boomen. Neben Klassikern wie Gazpacho oder polnischem Chlodnik gewinnen Express-Varianten an Popularität: Dosentomaten kurz ins Eisfach, anschließend mixen – fertig ist die Tomatensuppe in unter zehn Minuten. Für eine proteinreiche Mahlzeit empfehlen sich Mie-Nudeln mit Tofu und Erdnussmus, die mit Eiswürfeln direkt servierfertig sind.

„Gut bei Hitze“: Fachbuch mit Strategien

Die kulinarische Forschung zur Hitze-Ernährung wird immer spezialisierter. Das Buch „Gut bei Hitze“ von Katharina Seiser, erschienen im Brandstätter Verlag, widmet sich auf 192 Seiten Rezepturen, die den Organismus entlasten. Die Autorin gliedert ihre Sammlung in kalte Suppen, Salate und fermentierte Getränke wie Hibiskustee oder Espresso Tonic.

Ergänzend raten Experten für Selbstfürsorge zu wasserreichen Lebensmitteln. Gurken, Tomaten und Melonen sättigen nicht nur, sie unterstützen auch die Flüssigkeitsbilanz. Wer die Hauptmahlzeiten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt, reduziert zudem die thermische Belastung spürbar.

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Zurück zu den Basics: Stromlose Gadgets im Trend

Bemerkenswert: Ausgerechnet in Zeiten intelligenter Küchengeräte besinnen sich viele auf einfache Tools. Branchenbeobachter sehen eine Gegenbewegung zu Multifunktionsgeräten wie Thermomix oder Bosch Cookit. Stromlose Küchengadgets unter 25 Euro ermöglichen oft eine präzisere Kontrolle über den Zubereitungsprozess als digitale Systeme.

Für warme Mahlzeiten, die trotzdem schnell gehen müssen, setzen viele auf Sandwichmaker oder Air Fryer. Entscheidend sind gezieltes Vorheizen und vorgekochte Zutaten – so sinkt die aktive Zubereitungszeit auf drei bis fünf Minuten.

Markt reagiert: Performance-Food und DIY-Sets

Die Lebensmittelindustrie hat den Trend erkannt. Das Berliner Food-Tech-Startup Juit hat sich Ende Juli neu auf Performance-Ernährung ausgerichtet. In Kooperation mit dem Ausdauerrennen 99Laps entstanden Gerichte, die innerhalb von acht Minuten regeneriert werden können und über 60 Prozent High-Protein-Anteile aufweisen.

Auch der Einzelhandel springt auf. Lidl bringt ab dem 3. August ein limitiertes „Döner Croissant DIY-Set“ in die Filialen. Das Konzept startete als virales Marketingprojekt und verspricht schnelle Zubereitung im Air Fryer oder Toaster – ganz im Sinne unkomplizierter Mahlzeiten für den Privatgebrauch.

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No-Bake-Desserts: Süßes ohne Backofen

Auch beim Nachtisch lässt sich die Hitzequelle vermeiden. Buttermilch-Aprikosen-Cheesecakes oder Tiramisu-Käsekuchen kommen mit Keksböden und gelatinegebundenen Cremes aus. Die Kühlzeit von drei bis vier Stunden erfordert Geduld, die aktive Arbeitszeit bleibt aber minimal – und die Küche heizt sich nicht auf. Rund 400 Kalorien pro Portion und eine Haltbarkeit von bis zu drei Tagen bei korrekter Kühlung machen die Rezepte zusätzlich attraktiv.

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