Linux-Kernel 7.2: NTFS-Treiber mit Windows-Symbolic-Links
20.06.2026 - 09:07:26 | boerse-global.de
Aktuelle Updates für Cloud-Speicher-Tools und Betriebssysteme machen die Arbeit mit entfernten Daten so einfach wie mit lokalen Ordnern. Besonders Nutzer von Google Drive, Windows 11 und Linux profitieren von den Neuerungen.
Mountain Duck 5.3.0: Neue Funktionen für Profis
Am 18. Juni 2026 veröffentlichte der Dateitransfer-Spezialist Mountain Duck die Version 5.3.0 seines Laufwerks-Mounting-Tools. Die wichtigste Neuerung: native Unterstützung für Windows ARM64. Zudem integriert das Update den AWS IAM Identity Center für S3-Speicher. Bereits Anfang des Jahres hatte das Tool Probleme mit OAuth-Token-Authentifizierungen für Google Drive, Dropbox und OneDrive behoben.
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Parallel dazu treiben Entwickler die lokale Verarbeitung von Google-Drive-Daten voran. Die KI-Anwendung Atomic Chat, ebenfalls am 18. Juni veröffentlicht, nutzt das Model Context Protocol. Es verbindet Google Drive und andere Produktivitätstools direkt mit lokalen KI-Modellen. Die Daten bleiben auf dem Gerät, während die Cloud-Dokumente weiterhin verfügbar sind.
Windows 11: Feinschliff für Cloud-Nutzer
Seit dem 19. Juni 2026 diskutieren Softwareentwickler über zuverlässige Methoden, um den von Google Drive zugewiesenen Laufwerksbuchstaben in Windows 11 zu identifizieren. Konkrete Lösungen nutzen spezifische System-APIs und Registry-Pfade. So können automatisierte Workflows cloudgespiegelte Verzeichnisse zuverlässig finden.
Microsoft hat zudem systemweite Änderungen eingeführt. Seit dem 18. Juni können Windows-11-Nutzer Bing-Web-Ergebnisse in der Systemsuche deaktivieren. Das verbessert die lokale Dateisuche und entfernt kommerzielle Hinweise. Ebenfalls neu: native Unterstützung für die Formate .7z und .tar. Nutzer, die häufig komprimierte Datensätze aus der Cloud herunterladen, brauchen keine Drittanbieter-Software mehr.
Für virtuelle Umgebungen aktualisierte Google am 18. Juni seine Cloud-Dokumentation. Die neuen Richtlinien erklären, wie Dateien auf Windows-Compute-Engine-Instanzen übertragen werden. Empfohlen werden Cloud-Storage-Buckets oder das Mounten lokaler Laufwerke über den Windows-RDP-Client.
KI und plattformübergreifende Synergien
Google treibt die Integration künstlicher Intelligenz in sein Workspace-Ökosystem voran. Anfang 2026 führte das Unternehmen durchsuchbare Video-Transkripte für Drive-Dateien ein, ergänzt durch KI-generierte Einblicke für Google Sheets. Im Frühjahr folgte ein überarbeiteter mobiler Dokumentenscanner. Zudem kann Google Meet nun automatisch Notizen für Teilnehmer erstellen.
Auch die Integration zwischen konkurrierenden Ökosystemen wächst. Microsoft veröffentlichte am 11. Juni Edge Beta 150. Der Browser erlaubt die Anmeldung mit einem Google-Konto, um Lesezeichen, Passwörter und Tabs zwischen Windows und Mac zu synchronisieren. Für Nutzer, die primär auf Google-Dienste setzen, entfällt damit die Notwendigkeit eines Microsoft-Kontos.
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Linux und ChromeOS: Bessere Zusammenarbeit
Am 20. Juni 2026 erhielt der Linux-Kernel 7.2 einen gehärteten NTFS-Treiber. Die neue Version unterstützt native Windows-Symbolic-Links und Junctions. Das erleichtert die Dateiverwaltung in Dual-Boot-Konfigurationen und bei der Nutzung lokaler NTFS-Partitionen für Cloud-Synchronisation. Der Update schließt zudem mehrere Sicherheitslücken in der Metadatenverarbeitung.
Für Unternehmen mit älterer Hardware bewirbt Google weiterhin ChromeOS Flex als Ersatz für Windows-10-Rechner. Die Initiative zielt darauf ab, ältere PCs durch den Umstieg auf ein cloudzentriertes Betriebssystem länger nutzbar zu machen – bevor der Support für ältere Windows-Versionen Ende des Jahres ausläuft.
