LKA, Betrüger

LKA warnt: Betrüger nutzen Notdienste für Wucherrechnungen

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 18:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das LKA warnt vor kriminellen Notdiensten und Phishing-Angriffen. Fälle von Wucher, gefälschten Beweisfotos und falschen TV-Experten werden bekannt.

Aktuelle Betrugswarnung: Gefälschte Notdienste und Phishing-Maschen
Eine Rechnung mit hohen Kosten liegt auf einem Schreibtisch als Symbol für betrügerische Notdienst-Dienstleistungen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das Landeskriminalamt warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit gefälschten Wespennest-Notdiensten. Kriminelle nutzen die Notsituation von Betroffenen aus, setzen sie unter Druck und fordern horrende Summen.

Wucherrechnungen für Rohr- und Schädlingsbekämpfung

Die Warnungen werden durch konkrete Fälle gestützt. In Petershagen musste ein Paar für einen zweistündigen Rohrnotdienst 1.800 Euro zahlen. Der Auftrag lief über einen Vermittler, der die Arbeit an ein Subunternehmen weitergab.

Neben Handwerkern geben sich Betrüger auch als Einsatzkräfte aus. In Lörrach-Haagen versuchten Unbekannte am 29. Juli, sich als Feuerwehrleute auszugeben. Ihr Ziel: Zutritt zu einer Wohnung unter dem Vorwand einer Überprüfung. Eine Seniorin durchschaute den Trick und rief die Polizei.

Manipulierte Beweisfotos bei Parkraumfirmen

Die Staatsanwaltschaft Hanau ermittelt gegen das Unternehmen Parkwatcher 365. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug. Laut Ermittlungen sollen gefälschte Beweisfotos und erfundene Parkverstöße Autofahrer zur Zahlung von Bußgeldern genötigt haben. Juristen raten Betroffenen, den Forderungen ausdrücklich zu widersprechen.

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Falsche TV-Experten und Phishing-Welle

Das ZDF warnte am 30. Juli vor Anrufern, die sich als Mitarbeiter der Sendung „Bares für Rares“ ausgeben. Die Betrüger wollen so Informationen über Wertgegenstände in Privathaushalten erlangen. Der Sender betont: Offizielle Bewerbungen laufen ausschließlich über die regulären Wege.

Parallel dazu rollt eine Phishing-Welle gegen Sparkassen-Kunden. Gefälschte Nachrichten und Anrufe drohen mit Kontosperrungen – der Schaden liegt bereits im sechsstelligen Bereich. Bei Verdacht hilft der Sperr-Notruf 116 116.

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Die Polizei rät: Werden unaufgeforderte Dienstleister aktiv oder fordern Notdienste sofortige Barzahlungen, ist Vorsicht geboten. Bei Betrugsverdacht sofort die Polizei informieren – und keine voreiligen Zahlungen leisten.

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