Extreme, Apples

M2 und M3 Extreme: Apples geheime Super-Chips für Mac Pro

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 13:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple entwickelte leistungsstarke M2 und M3 Extreme Prozessoren, die nie erschienen. Der Mac Pro wurde Anfang 2026 eingestellt.

Apples nie veröffentlichte M2 und M3 Extreme Chips für Mac Pro
Ein futuristischer Computerchip mit filigranen Gold- und Silberleiterbahnen, erleuchtet von einem sanften blauen Schimmer, auf einer dunklen, spiegelnden Oberfläche. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die M2 Extreme und M3 Extreme waren für den Mac Pro vorgesehen – doch das gesamte Produkt wurde Anfang 2026 eingestellt.

Die Informationen stammen aus Branchenkreisen und zeigen, wie weit die Entwicklung tatsächlich fortgeschritten war. Bloomberg berichtet, dass Apple zudem zwei nie veröffentlichte Mac-Pro-Prototypen baute. Die Einstellung des Mac Pro im März 2026 beendete nach fast 20 Jahren eine Ära in Apples Hardware-Geschichte.

Extreme-Leistung für Profis

Die „Extreme"-Reihe sollte oberhalb der Ultra-Klasse angesiedelt sein und die Kernanzahl der leistungsstärksten Chips verdoppeln. Die Entwicklung erreichte bei beiden Generationen fortgeschrittene Stadien:

  • M2 Extreme: 48 CPU-Kerne und 152 GPU-Kerne
  • M3 Extreme: Doppelte Spezifikationen des M3 Ultra (32 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne)

Parallel dazu arbeitete Apple an zwei Mac-Pro-Prototypen mit den Codenamen J170 und J190. Der J170 war ein Intel-basiertes Workstation-Modell, das Apple selbst während des Übergangs zu eigenen Chips weiterentwickelte. Der J190 sollte den M3 Ultra nutzen.

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Rechnung ging nicht auf

Die Entscheidung gegen die Extreme-Chips und den Mac Pro fiel aus wirtschaftlichen Gründen. Hohe Produktionskosten und begrenzte Nachfrage machten das Projekt unrentabel. Analysten schätzen, dass ein Mac Pro mit Extreme-Chip mindestens 10.000 Euro gekostet hätte.

Die Frage, ob sich die Verkaufszahlen überhaupt amortisiert hätten, blieb unbeantwortet. Apple konzentriert sich nun auf den Mac Studio mit Ultra-Prozessoren als professionelle Desktop-Lösung.

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Blick nach vorn

Der Mac Pro ist Geschichte, doch die Profi-Sparte lebt weiter. Ein Mac Studio mit M5 Ultra wird für Herbst 2026 erwartet. Langfristig plant Apple sogar einen M7 Ultra für 2028.

Die „Extreme"-Marke und das Mac-Pro-Gehäuse sind zwar vom Tisch. Doch der Kampf um Höchstleistung im Desktop-Bereich bleibt Teil von Apples Chip-Strategie.

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