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M5 Pro: Apples neuer Chip springt um 31 Prozent nach oben

14.06.2026 - 19:45:51 | boerse-global.de

Geleakte Geekbench-Werte des M5 Pro zeigen deutliche Leistungssteigerung. Lieferengpässe und Preisaufschläge trüben die Markteinführung neuer Mac-Modelle.

Apple M5 Pro: Benchmark-Leak zeigt 31 Prozent Leistungssprung
Apples - A close-up of a glowing, futuristic microchip with intricate circuits, surrounded by abstract digital data streams. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Doch die Freude könnte teuer erkauft sein.

Beeindruckende Benchmark-Werte

Geekbench-6-Tests vom 13. Juni 2026 bescheinigen dem M5 Pro einen Multi-Core-Score von 26.427 Punkten. Das ist ein Plus von 31 bis 35 Prozent gegenüber dem M3 Max, der bei 19.446 Punkten lag. Auch bei der Single-Core-Leistung legt der Chip deutlich zu: 4.258 Punkte stehen nun 3.233 des Vorgängers gegenüber.

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Die technischen Daten lesen sich vielversprechend: Eine 18-Kern-CPU und eine 16-Kern-GPU bilden das Herz des Prozessors, wobei unterschiedliche Konfigurationen möglich sein sollen. Der M5 Pro unterstützt 24 GB RAM mit einer Speicherbandbreite von 307 GB/s – ein leichter Anstieg gegenüber den 300 GB/s der Vorgängergeneration. Allerdings verbaut Apple nur eine Media Engine, während der M3 Max noch zwei hatte.

Neue Architektur mit KI-Fokus

Gefertigt wird der M5 Pro im 3-Nanometer-N3P-Verfahren von TSMC. Die sogenannte Fusion Architecture (SoIC-mH) verspricht höhere Effizienz und besseres Wärmemanagement. Die GPU der dritten Generation soll hardwarebeschleunigtes Raytracing bieten – mit einer Leistungssteigerung von 35 bis 50 Prozent gegenüber dem M4-Chip.

Künstliche Intelligenz steht im Zentrum der neuen Architektur. Die integrierte Neural Engine und spezielle Hardware-Beschleuniger senken die Inferenzzeiten für große Sprachmodelle um bis zu 20 Prozent. Branchenkenner sprechen sogar von einer bis zu 3,5-fach höheren KI-Performance im Vergleich zur M4-Generation. Zudem unterstützt der Chip Thunderbolt 5 mit Datenübertragungsraten zwischen 80 und 120 Gbit/s.

Lieferengpässe verzögern Desktop-Modelle

Während die M5-Architektur bereits Anfang des Jahres in portablen Geräten Einzug hielt, lassen die Desktop-Modelle auf sich warten. Ein redesigntes Mac mini, neue Mac Studio und HomePod-Modelle sollen nun erst im Oktober oder November 2026 erscheinen.

Grund sind globale Engpässe bei DRAM- und NAND-Flash-Speichern, die durch die hohe Nachfrage aus dem KI-Server-Markt verursacht werden. Die Konsequenz: Aufschläge von rund 100 Euro für die neuen Modelle sind wahrscheinlich.

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Die geplante Produktpalette umfasst:

  • Mac mini: Einstiegsmodell mit 10-Kern-CPU, 16 GB RAM und 512 GB SSD; High-End-Version mit M5 Pro, 24 GB RAM und 1 TB Speicher
  • Mac Studio: Soll den M5 Ultra mit 36-Kern-CPU und einer Speicherbandbreite von 1.000 GB/s erhalten
  • iMac: Aktualisierte Versionen mit neuen Farboptionen und M5-Chipsatz

Der M5 Pro positioniert sich als Workstation-Lösung im kompakten Format. Ob Apple die Performance-Vorteile ausspielen kann, hängt letztlich davon ab, ob das Unternehmen die anhaltenden Komponenten-Engpässe bis Jahresende in den Griff bekommt.

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