M5 Ultra: Apple plant 36-Kern-Chip mit 768 GB RAM für Oktober
Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 08:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Neue technische Daten und Software-Funde aus Mitte Juli 2026 zeichnen ein klares Bild: Der M5 Ultra wird kommen – doch die M6-Generation wird überraschend ausgedünnt.
M5 Ultra: Rückkehr der Rechenriesen
Nach einer längeren Pause kehrt Apple zur Ultra-Klasse zurück. Tests deuten auf ein Mac Studio mit einem M5 Ultra hin, der satte 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne bietet. Der Arbeitsspeicher soll auf bis zu 768 Gigabyte steigen.
Die Konsequenz: Ein voll ausgestattetes M5 Ultra Mac Studio könnte die 10.000-Euro-Marke überschreiten. Apples Profi-Workstation wäre damit preislich auf dem Niveau kleiner Workstations von Dell oder Lenovo. Erwartet wird die Vorstellung im Oktober 2026, gemeinsam mit überarbeiteten Mac Mini und iMac Modellen.
Software-Code verrät die Chip-Familie
Die iOS 26.3 Beta vom 18. Juli 2026 gibt tiefe Einblicke. Forscher entdeckten dort interne Kennungen für die M5-Serie:
- T6050 (H17G): Standard M5
- T6051 (H17C): M5 Max
- T6052 (H17D): M5 Ultra
Auffällig: Der M5 Pro (T6050 H17S) fehlt im aktuellen Code. Branchenbeobachter rätseln, ob Apple diese Variante gestrichen oder verschoben hat.
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M6-Generation: Nur noch Basis-Modell
Der radikalste Schritt betrifft die nächste Generation. Apple soll planen, nur noch ein Basis-M6 Ende 2026 auf den Markt zu bringen. Die leistungsstärkeren M6 Pro und M6 Max entfallen komplett.
Das Basismodell kommt mit 12 GPU-Kernen und einer Speicherbandbreite von bis zu 200 GB/s – ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem M5. Doch wer mehr Leistung braucht, muss auf die M7-Serie warten. Deren Basis-Chip erscheint bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 mit rund 240 GB/s Bandbreite. M7 Pro und Max folgen Ende 2027, der M7 Ultra dann 2028.
Gaming-Boost und KI-Offensive
Neben der Chip-Strategie tut sich einiges im Apple-Universum. Das Game Porting Toolkit 4 zeigt beeindruckende Ergebnisse: Auf einem M4 Pro MacBook Pro stieg die Bildrate bei „Grand Theft Auto V“ von 106 auf 176 Bilder pro Sekunde – ein Plus von 66 Prozent.
Auch bei Künstlicher Intelligenz legt Apple zu. Die Partnerschaft mit Broadcom wurde bis 2031 verlängert. Gleichzeitig sucht der Konzern nach Übernahmen von KI-Chip-Startups, um Verzögerungen beim eigenen KI-Server-Chip „Baltra“ auszugleichen. Für rund zwei Milliarden Euro übernahm Apple bereits die KI-Firma Q.ai.
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Neue Tools und Hardware
Mininglamp veröffentlichte Mitte Juli 2026 die Open-Source-Tools Cider und Mano-P. Sie verbessern lokale KI-Berechnungen und Desktop-Automatisierung speziell für M-Serie-Macs.
Zum Jahresende erwartet die Branche zudem ein iPad Mini 8 mit A20 Pro Chip und 8,5 bis 8,7 Zoll OLED-Display. Auch Apple TV 4K und HomePod sollen Updates erhalten. Ein umstrittenes Gerücht hält sich hartnäckig: Ein MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen und M5 Pro oder Max, das Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen könnte.
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