M7-Serie: Apple streicht M6 Pro und Max – KI-Neustart 2027
27.06.2026 - 17:47:19 | boerse-global.de
Statt auf mehrere High-End-Versionen des M6-Prozessors zu setzen, konzentriert sich der Konzern auf einen KI-gesteuerten Neustart mit der M7-Serie.
Der Basis-M6 kommt demnach Ende 2026, doch die leistungsstärkeren Varianten M6 Pro und M6 Max werden komplett gestrichen. Sie sollen erst 2027 mit der neuen M7-Architektur erscheinen. Das berichten Branchenkenner Ende Juni.
KI als Treiber der neuen Chip-Generation
Im Zentrum der überarbeiteten Roadmap steht die KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät. Der Basischip M6 erhält eine verbesserte Neural Engine und bis zu 12 GPU-Kerne. Die Speicherbandbreite steigt auf 200 GB/s – ein deutlicher Sprung von den bisherigen 153 GB/s.
Die M7-Familie rollt dann gestaffelt aus:
- Erstes Halbjahr 2027: Basis-M7 mit rund 240 GB/s Speicherbandbreite
- Ende 2027: M7 Pro und M7 Max – zeitgleich mit dem erwarteten OLED-MacBook-Pro
- 2028: M7 Ultra für High-End-Workstations
Doch zuvor komplettiert Apple die aktuelle Generation: Der M5 Ultra kommt Ende 2026 für das Mac Studio. Mit 36 CPU-Kernen, 80 GPU-Kernen und bis zu 768 GB Arbeitsspeicher dürfte er ein echtes Kraftpaket werden.
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Das Ende von Rosetta 2: Intel-Apps sterben aus
Mit dem neuen Betriebssystem macOS Golden Gate (macOS 28) zieht Apple endgültig den Stecker. Die Kompatibilitätsschicht Rosetta 2, die Intel-Programme auf Apple-Chips laufen ließ, wird eingestellt.
Ab Ende 2027 funktionieren Intel-basierte Anwendungen auf dem Mac nicht mehr. Entwickler sind aufgefordert, ihre Software rechtzeitig auf native Apple-Silicon-Versionen umzustellen. Nutzer können bereits jetzt in den Systemeinstellungen prüfen, welche ihrer Programme betroffen sind.
Zweite Front: Apple liebäugelt mit Intel als Chip-Produzent
Neben der eigenen Chip-Entwicklung sucht Apple nach Alternativen in der Fertigung. Der Konzern bleibt zwar Hauptkunde von TSMC, prüft aber offenbar den Einsatz von Intels US-Foundries für bestimmte Chips.
Zum Einsatz kämen Intels 18A- oder 14A-Fertigungsverfahren – allerdings für Apple-eigene Designs, nicht für Intel-Prozessoren. Branchenexperten rechnen mit zwei bis drei Jahren, bis eine zweite Produktionsquelle in den USA nennenswerte Stückzahlen liefern könnte. Ein strategischer Schritt, um die Lieferkette für künftige Mac-Generationen abzusichern.
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Branchenexperten rechnen mit zwei bis drei Jahren, bis eine zweite Produktionsquelle in den USA nennenswerte Stückzahlen liefern könnte. Ein strategischer Schritt, um die Lieferkette für künftige Mac-Generationen abzusichern.
