Mac-Revolution: Apple bringt Touchscreen und OLED ab Herbst
Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 17:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der iPhone-Konzern will seine gesamte Mac-Reihe umfassend erneuern – mit Touchscreen-Laptops, OLED-Displays und KI-tauglichen Prozessoren. Die ersten Modelle kommen noch dieses Jahr.
Der Zeitplan ist ambitioniert: Von Herbst 2026 bis 2028 will Apple seine Mac-Produktlinie grundlegend modernisieren. Im Zentrum stehen die neuen Chips der M6- und M7-Generationen, die speziell auf Künstliche Intelligenz ausgelegt sind. Branchenbeobachter werten die Offensive als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach lokalen KI-Funktionen – ein Bereich, in dem Konkurrenten wie Microsoft mit seinen Copilot-PCs zuletzt Druck gemacht haben.
M6 MacBook Pro und iMac zum Start
Den Auftakt machen im Herbst 2026 ein neues 14-Zoll MacBook Pro und ein aktualisierter iMac. Beide erhalten den Basischip M6. Apples interne Codenamen für die Geräte lauten J804 (MacBook Pro) sowie J833 und J834 (iMac). Das 14-Zoll-Einstiegsmodell bekommt zwar den neuen Prozessor, aber noch kein überarbeitetes Gehäuse. Die nötige Software-Unterstützung liefert macOS 27.1, das für Ende Oktober erwartet wird.
Erster Touchscreen-Mac und OLED-Revolution
Der eigentliche Paukenschlag folgt zwischen Ende 2026 und Anfang 2027: Apples erster Laptop mit Touchscreen. Das Gerät, intern unter den Codenamen K114 und K116 geführt, könnte als „MacBook Ultra“ oder als High-End-MacBook Pro auf den Markt kommen. Damit bricht Apple mit einer jahrzehntealten Designphilosophie – Steve Jobs hatte Touchscreens auf Macs stets abgelehnt.
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Die technischen Details lesen sich beeindruckend:
- OLED-Displays in 14,3 und 16,3 Zoll, geliefert von Samsung Display
- Deutlich flacheres Gehäuse mit schmaleren Bildschirmrändern
- Dynamic Island – die aus dem iPhone bekannte Software-Aussparung
- 5G-Mobilfunk als Option
- M5 Pro und M5 Max als Antrieb
Die OLED-Technologie soll in den Folgejahren auf weitere Modelle ausrollen. Ein OLED-MacBook Air und ein OLED-iMac sind für 2028 oder später angekündigt.
KI treibt Chip-Entwicklung an
Apples Prozessorstrategie verändert sich grundlegend. Statt wie bisher jeden Chip-Schritt mitzugehen, könnte der Konzern bei den High-End-Modellen die M6 Pro- und M6 Max-Generation überspringen und direkt auf M7 Pro und M7 Max setzen – und das bereits Ende 2027. Der Grund: Die Chips müssen komplexe KI-Aufgaben lokal bewältigen können, ohne Daten in die Cloud schicken zu müssen.
Weitere Chip-Updates im Überblick:
- Anfang 2027: MacBook Air mit M6 (Codenamen J913, J915)
- Frühjahr 2027: Zweite Generation des „MacBook Neo“ mit A19 Pro und 12 GB Arbeitsspeicher (statt bisher 8 GB)
- Ende 2027: 14-Zoll MacBook Pro mit Basis-M7 (K104)
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Lieferengpässe und neues Leasing-Programm
Während die Roadmap für Laptops und iMacs weitgehend klar ist, bleibt die Zukunft von Mac mini und Mac Studio ungewiss. Beide werden zwar mit verschiedenen M5- und M6-Konfigurationen getestet, doch der Marktstart hängt von der Verfügbarkeit der Speicherchips ab. Aktuelle Prognosen rechnen mit Verzögerungen von über drei Monaten für diese Profi-Geräte.
Die umfangreichen Hardware-Änderungen haben auch ihren Preis. Bereits im Juni 2026 gab es eine Preiserhöhung. Um die Geräte dennoch für Kunden und Unternehmen erschwinglich zu halten, startet Apple am 28. Juli 2026 ein neues Hardware-Leasing-Programm. Analysten sehen darin den Versuch, die größte Mac-Modelloffensive seit Jahren finanziell abzufedern.
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