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MacBook Air M5: 29 Prozent schneller bei Xcode-Builds

20.06.2026 - 19:46:26 | boerse-global.de

Der M5-Chip im MacBook Air übertrifft den M4 bei Entwickler-Tools deutlich. Apple reagiert auf steigende Speicherkosten mit höheren Preisen.

MacBook Air M5: Benchmark-Siege und Apples neue Preisstrategie
MacBook - An open Apple MacBook Air 15-inch M5 laptop on a desk, its screen showing abstract performance data, bathed in soft light. 20.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Benchmark-Daten aus den vergangenen Monaten zeigen deutliche Fortschritte gegenüber dem Vorgänger M4 – und das bei vergleichbarem Energieverbrauch.

Deutliche Sprünge bei Entwickler- und Rendering-Aufgaben

Der M5-Chip, gefertigt im 3-Nanometer-Verfahren mit einer thermischen Leistungsaufnahme von nur 8 Watt, beschleunigt rechenintensive Workloads spürbar. In Xcode-Builds – ein zentraler Test für Softwareentwickler – benötigte das MacBook Air M5 mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher lediglich 6,0 Sekunden. Das M4-Modell lag bei 8,4 Sekunden. Ein Plus von fast 29 Prozent.

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Auch bei Blender-Renderings zeigt sich der Fortschritt: 2:00 Minuten für den M5 gegenüber 2:10 Minuten für den M4. Die 8-Kern-GPU des Chips erreichte im 3DMark Steel Nomad 941 Punkte, im Solar-Benchmark 20.023 Punkte. Selbst unter Volllast – etwa beim Spielen von Cyberpunk 2077 – bleibt die Leistungsaufnahme mit 18,9 Watt bemerkenswert niedrig.

Apples China-Offensive und die neue Einstiegsreihe

Am 15. Juni startete Apple in China die Kampagne „Great Ideas Start Here“. Sie zeigt die aktuelle MacBook-Familie in Bildungseinrichtungen – inklusive des MacBook Air M5 mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Ergänzt wird das Line-up durch die MacBook-Neo-Reihe, die im Frühjahr 2026 auf den Markt kam.

Das Neo-Modell startet bei umgerechnet rund 550 Euro und nutzt einen A18-Pro-Chip mit 8 GB RAM. Es verzichtet auf eine Tastaturbeleuchtung, punktet aber im Geekbench-6-Einzeltest mit 3.402 Punkten – und übertrifft damit ältere M1-Modelle.

Preise steigen – Speicherknappheit als Treiber

Apple-CEO Tim Cook hatte bereits Anfang des Jahres Preiserhöhungen angekündigt. Grund: Eine Knappheit bei Speicherchips, ausgelöst durch die hohe Nachfrage nach KI-Anwendungen. Die Preise für Speicherbausteine sind daraufhin deutlich gestiegen.

Die Folgen sind spürbar: Das MacBook Air M5 startet bei 1.099 Euro – 100 Euro mehr als der M4 zum Launch. Das MacBook Pro M5 beginnt bei 1.699 Euro, das 16-Zoll-Modell mit M5 Max bei 3.599 Euro.

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Wettbewerb: Lenovo, Samsung und neue Herausforderer

Ein direkter Vergleich vom 20. Juni 2026 stellt das MacBook Air 15 M5 gegen das Lenovo LOQ 15IRX10 mit Intel Core i5 und RTX 5050. In Indien lag der Apple-Preis mit umgerechnet rund 1.820 Euro leicht unter dem Lenovo-Modell (1.890 Euro).

Das Samsung Galaxy Book6 Ultra – getestet im Mai 2026 – kostet mit 3.800 Euro fast das Doppelte eines MacBook Pro M5, bleibt in der Gesamtleistung aber dahinter zurück. Neue Konkurrenz zeichnet sich ab: Nvidias RTX-Spark-Superchip und Lenovos Legion 7A mit AMDs Strix-Halo-Silicon werden für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet. Der Markt für professionelle und Gaming-Laptops wird sich weiter diversifizieren.

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