MacBook Pro: Apple bringt endlich OLED und Touchscreen
27.06.2026 - 06:47:48 | boerse-global.de
Der Tech-Riese will seine High-End-Laptops mit OLED-Displays und Touchscreen ausstatten – und stellt gleichzeitig seine gesamte Chip-Strategie auf den Kopf.
Apple steht offenbar vor der größten Transformation seiner Profi-Notebook-Reihe seit Jahren. Nach Informationen aus der Zuliefererkette bereitet der Konzern eine grundlegende Modernisierung des MacBook Pro vor. Die neuen Modelle sollen erstmals auf OLED-Technologie setzen und endlich eine Touchscreen-Funktion erhalten – eine Neuerung, die Apple-Nutzer seit Langem fordern.
Neue Displays und erstmals Touch-Eingabe
Die kommenden Generationen der 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle – intern unter den Codenamen K114 und K116 geführt – sollen zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen. Statt der bisherigen Mini-LED-Bildschirme setzt Apple dann auf OLED-Panels. Die Vorteile liegen auf der Hand: bessere Kontraste, schnellere Reaktionszeiten und höhere Energieeffizienz.
Noch bedeutender ist der Schritt in Richtung Touchscreen. Bislang hatte Apple diese Funktion seinen Laptops konsequent verweigert – anders als die Konkurrenz mit Windows-Geräten. Jetzt scheint das Unternehmen umzudenken. Die neuen Gehäuse sollen flacher ausfallen, das Scharnier verstärkt sein. Zudem plant Apple, die Dynamic-Island-Oberfläche vom iPhone auf den Laptop zu übertragen und eine Punch-Hole-Kamera zu integrieren, um die Bildschirmfläche zu maximieren.
Analysten rechnen mit einem höheren Verkaufspreis als den aktuell 1.999 Euro (Startpreis in den USA). Grund dafür sind nicht nur die neuen Technologien, sondern auch anhaltende Engpässe in der Lieferkette.
Apples Chip-Revolution: M6 Pro und M6 Max gestrichen
Doch nicht nur beim Display dreht Apple an den Stellschrauben. Der Konzern überarbeitet auch seine Prozessor-Strategie grundlegend – mit einem klaren Fokus auf Künstliche Intelligenz.
Apple plant die größte MacBook-Pro-Transformation seit Jahren: OLED, Touchscreen und eine völlig neue Chip-Strategie. Doch wann lohnt sich der Umstieg wirklich? Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die entscheidenden Upgrade-Kriterien und eine klare Kosten-Nutzen-Rechnung. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern
Die erste Welle der OLED-MacBook-Pros wird voraussichtlich mit M5 Pro und M5 Max ausgeliefert. Die eigentlich erwarteten M6 Pro und M6 Max Chips hat Apple Berichten zufolge komplett gestrichen. Stattdessen springt der Konzern direkt zur M7-Serie fĂĽr die High-End-Maschinen.
Ein Basis-M6-Chip soll zwar noch im Herbst 2026 erscheinen – mit 12 GPU-Kernen und einer Speicherbandbreite von 200 GB/s. Doch die wahren Kraftpakete kommen erst später:
- M7 (Basis): Erstes Halbjahr 2027 mit 240 GB/s Bandbreite
- M7 Pro und M7 Max: Zweite Jahreshälfte 2027 mit spezieller KI-Hardware
Der Fokus liegt klar auf lokaler KI-Verarbeitung. Apple will rechenintensive Aufgaben direkt auf dem Gerät ausführen – ohne Cloud-Anbindung. Das dürfte Datenschutz und Geschwindigkeit gleichermaßen verbessern.
Mac Studio mit M5 Ultra – und ein Blick auf 2028
Auch die Desktop-Sparte bleibt nicht unberührt. Ein neuer Mac Studio mit M5 Ultra wird noch für 2026 erwartet. Die Spezifikationen sind beeindruckend: 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und bis zu 768 GB einheitlicher Arbeitsspeicher. Das wäre ein Sprung, der selbst anspruchsvollste Workflows bewältigen dürfte.
Die neuen M7-Chips mit KI-Hardware kommen erst 2027 – wer jetzt ein MacBook Pro braucht, sollte die Zwischengenerationen genau kennen. Unser Leitfaden erklärt, welche Modelle sich lohnen und warum der M5 Pro für viele Profis völlig ausreicht. Upgrade-Leitfaden jetzt sichern
Für 2028 plant Apple dann die M7 Ultra – das absolute Spitzenmodell. Es soll in aktualisierten Versionen des Mac Studio und möglicherweise des Mac Pro zum Einsatz kommen. Die Botschaft ist klar: Apple führt einen zweijährigen Rhythmus für seine Ultra-Chips ein, während Basis- und Pro-Modelle jährlich aktualisiert werden.
FĂĽr Profi-Anwender bedeutet das: Wer auf das absolute Maximum wartet, muss Geduld mitbringen. Doch die Aussicht auf OLED, Touch und maĂźgeschneiderte KI-Chips macht die Wartezeit vermutlich mehr als wett.
