MacBook Pro mit M5 Pro: Apple plant OLED-Touchscreen, aber kein Leistungsplus
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 21:23 Uhr | Redaktion boerse-global.deFür das angekündigte Presse-Event unter dem Motto „Pro and tell“ am 28. Oktober 2026 in Los Angeles bereitet Apple die Vorstellung neuer MacBook-Pro-Modelle in den Größen 14 und 16 Zoll vor. Das Mobil-Flaggschiff soll erstmals mit einem OLED-Touchdisplay und einem überarbeiteten Gehäusedesign auf den Markt kommen.
Bei der Rechenleistung deutet sich nach Informationen von Bloomberg-Journalist Mark Gurman jedoch ein Stillstand an: Die Geräte nutzen demnach dieselben Ausführungen der M5-Pro- und M5-Max-Chips, die bereits im März 2026 debütierten. Eine Steigerung der Rechenleistung im Vergleich zu den bestehenden Systemen sei nicht vorgesehen.
Geänderte Chip-Roadmap überspringt nächste Generation
Aus Branchenkreisen verlautet, dass Apple bei den professionellen Mobilrechnern die Zwischengeneration M6 Pro und M6 Max vollständig auslassen will. Stattdessen sei die Einführung neuer Prozessoren erst mit dem M7 Pro und M7 Max für Ende 2027 geplant. Für den noch leistungsfähigeren M7 Ultra wird das erste Halbjahr 2028 als voraussichtlicher Veröffentlichungszeitraum genannt.
Das Hauptaugenmerk der anstehenden Aktualisierung liegt damit primär auf der Hardware-Architektur des Displays und des Gehäuses. Den vorliegenden Berichten zufolge wurden die neuen Modellvarianten, die intern unter den Codenamen K114 und K116 geführt werden, mit dem Betriebssystem macOS 27.2 getestet, das spezifische Funktionen für die Toucheingabe bereitstellt.
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Erstes Gehäuse-Redesign seit fünf Jahren
Mit den Geräten plant Apple nach vorliegenden Daten das erste Gehäuse-Redesign seit fünf Jahren. Erwartet werden ein deutlich leichteres sowie etwas dünneres Chassis und ein verstärktes Scharnier, das ein Wackeln des Bildschirms bei Berührungen unterbinden soll.
Auf der Displayseite weicht die bisherige Bildschirmaussparung (Notch) einem pillenförmigen Ausschnitt im Stil der Dynamic Island. Auf Face ID verzichtet der Hersteller bei dieser Generation weiterhin und hält am Fingerabdrucksensor Touch ID fest.
Als Displaytechnologie kommt laut dem Analysten Ming-Chi Kuo ein Tandem-OLED-Panel mit integrierter On-Cell-Berührungssensorik zum Einsatz. Als alleiniger Lieferant dieser Touch-OLED-Bildschirme fungiert laut Informationen von The Elec das Unternehmen Samsung Display. Das südkoreanische Unternehmen soll für die erste Fertigungscharge ein Kontingent von etwa 2,5 Millionen Einheiten bereitstellen.
Zeitplan und Preisstruktur
Das Event am 28. Oktober 2026 in Los Angeles (10 Uhr Ortszeit PT / 13 Uhr ET) ist als reine Vor-Ort-Veranstaltung für geladene Pressevertreter konzipiert, ein öffentlicher Keynote-Livestream entfällt.
Die offiziellen Ankündigungen werden zeitgleich per Pressemitteilung verbreitet, wobei Mark Gurman eine Veröffentlichung der Mitteilungen möglicherweise bereits für den 27. Oktober für denkbar hält. Die Vorbestellungen könnten am 28. Oktober freigeschaltet werden, während Bloomberg und Gurman den Verkaufsstart für den 6. November 2026 ansetzen.
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Offizielle Preispunkte liegen bislang nicht vor. Nach einer Preiserhöhung im Juni 2026 beginnen die aktuellen Konfigurationen bei 2.499 US-Dollar für das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro und 2.999 US-Dollar für die 16-Zoll-Ausführung mit M5 Pro.
Systeme mit M5 Max kosten derzeit ab 4.099 US-Dollar (14 Zoll) beziehungsweise 4.399 US-Dollar (16 Zoll). Für die Touchscreen-Varianten wird ein höherer Preis erwartet; ein Bericht nennt einen OLED-Aufpreis von 100 US-Dollar, spekuliert wird zudem über einen Einstiegspreis von rund 2.999 US-Dollar.
Flankierend werden ein neues Einstiegs-MacBook-Pro mit 14 Zoll Diagonale, ein 24-Zoll-iMac mit dem Basis-M6-Chip bei unverändertem Design sowie ein überarbeitetes iPad mini mit OLED-Display und A20- beziehungsweise A20-Pro-Chip erwartet. Das kompakte Tablet soll eine Kameraausrichtung im Querformat, verbesserte Wasserresistenz sowie modifizierte Lautsprecher erhalten und preislich voraussichtlich nahe 799 US-Dollar (zuvor ab 599 US-Dollar) beziehungsweise in Indien über 89.900 Rupien (zuvor 69.900 Rupien) liegen.
