MacBook, Apple

MacBook Pro mit M5 Pro: Apple verlangt in Europa mindestens 3.349 Euro

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 18:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Tandem-OLED und leichtere GehÀuse erhalten Zuspruch, wÀhrend die Fingerbedienung des neuen MacBook Pro unterschiedlich bewertet wird.
Ein minimalistischer, lichtdurchfluteter Raum mit einem leeren Holztisch und weichen SchattenwĂŒrfen. Illustration mit AI erstellt.

Erste Hands-on-Berichte zum neuen MacBook Pro mit Touchscreen stellen vor allem das verbaute Tandem-OLED-Display und das reduzierte Gewicht in den Vordergrund, wĂ€hrend die eigentliche BerĂŒhrungssteuerung gemischte Reaktionen hervorruft.

Am 1. November 2026 veröffentlichte Berichte zeigen, dass das Betriebssystem macOS 27 nicht grundlegend fĂŒr Touch-Eingaben umgebaut wurde, sondern die Bedienung per Finger als ErgĂ€nzung zu Tastatur und Trackpad fungiert.

Zuvor hatte Apple die neuen Modelle am 28. Oktober 2026 in Los Angeles vorgestellt. Der Vorverkauf startete am selben Tag in 30 LĂ€ndern, die ersten Auslieferungen an Kunden sind fĂŒr den 6. November geplant.

Geteilte Meinungen zur Touch-Bedienung

Die ersten Praxiserfahrungen mit dem berĂŒhrungsempfindlichen Bildschirm fallen unterschiedlich aus. WĂ€hrend Tom's Guide die Umsetzung als flĂŒssig bewertete, bezeichnete der Tech-Rezensent Marques Brownlee das Erlebnis als unordentlich und nachlĂ€ssig.

Zwar reagiert der integrierte Sensor schnell und zuverlĂ€ssig, Brownlee sieht im Alltag jedoch nur geringen Mehrwert und kritisierte den körperlichen Aufwand beim Vorbeugen sowie das leichte Nachgeben des Panels bei Druck. Das neu gestaltete Scharnier reduziert Display-Wackeln zwar, fĂ€ngt harte StĂ¶ĂŸe aber nicht vollstĂ€ndig ab. Zudem lĂ€sst sich der Bildschirm nicht komplett nach hinten klappen.

Ein Stylus wird nicht unterstĂŒtzt; der Apple Pencil bleibt den iPads vorbehalten. Apple sieht die BerĂŒhrungssteuerung vor allem fĂŒr Gesten wie Tippen, Scrollen, Zoomen per Spreizgeste und das Verschieben von Dateien vor. FĂŒr Entwickler gilt insbesondere das Testen von iPhone-Anwendungen direkt auf dem Mac als praktischer Anwendungsfall.

MenĂŒs und SchaltflĂ€chen erweisen sich stellenweise jedoch noch als zu klein fĂŒr die Fingerbedienung. macOS 27.2 fĂŒhrt hierfĂŒr leicht vergrĂ¶ĂŸerte SchaltflĂ€chen ein. Die Touch-Funktion lĂ€sst sich bei Bedarf vollstĂ€ndig deaktivieren.

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Tandem-OLED und deutlich leichteres GehÀuse

Auf breites Lob stoßen dagegen die Hardware-Eigenschaften der GerĂ€te. Apple verbaut unter der Bezeichnung PROLED XDR erstmals Bildschirme auf Basis von Tandem-OLED.

Die Panels messen 14,2 Zoll (3024 x 1968 Pixel) sowie 16,3 Zoll (3472 x 2266 Pixel). Sie bieten einen Kontrast von 10.000.000:1, ProMotion mit bis zu 120 Hz, bis zu 1.000 Nits Dauerhelligkeit und Spitzenwerte von 2.000 Nits bei HDR-Inhalten. Die bisherige Bildschirmaussparung weicht der Dynamic Island mit integrierter 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera.

Gleichzeitig specken die Laptops spĂŒrbar ab: Das 14-Zoll-Modell wiegt etwa 1,38 kg und damit 0,5 Pfund (227 Gramm) weniger als die Variante mit Mini-LED. Die 16-Zoll-AusfĂŒhrung kommt auf rund 1,82 kg, was einer Ersparnis von 0,7 Pfund (318 Gramm) entspricht.

Apple verbaut Akkus mit 72 Wattstunden (14 Zoll) beziehungsweise 100 Wattstunden (16 Zoll). Die Laufzeit reicht je nach Einsatzprofil bis zu 24 Stunden beim Videostreaming. UnabhÀngige Benchmarks und Latenzmessungen lagen mit Stand vom 2. November 2026 noch nicht vor.

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Strategie und Preise

Im Inneren der Laptops arbeiten die bereits bekannten Prozessoren M5 Pro und M5 Max. Apple-FĂŒhrungskrĂ€fte begrĂŒndeten den Schritt zum Touchscreen mit den gestiegenen Erwartungen junger Kreativer sowie der Reife der Technik. IDC-Analyst Tom Mainelli sieht darin eine gezielte Segmentierung im reifen Computermarkt. Gleichzeitig betonte das Management, dass Tastatur, Trackpad und die Ausrichtung von macOS unverĂ€ndert im Mittelpunkt stehen.

Die Neuerungen lĂ€sst sich Apple entsprechend vergĂŒten. In den USA startet das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro ab 2.899 US-Dollar, was einem Aufpreis von 400 US-Dollar gegenĂŒber dem Mini-LED-GerĂ€t entspricht. Die 16-Zoll-Variante beginnt bei 3.399 US-Dollar.

Auf dem europĂ€ischen Markt verlangt das Unternehmen fĂŒr das MacBook Pro mit M5 Pro und PROLED XDR ab 3.349 Euro. In der maximalen Ausbaustufe mit M5 Max, 128 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und 16 TB SSD-Speicher klettert der Preis in den USA auf 14.549 US-Dollar und in Europa auf bis zu 16.314 Euro. Ein Netzteil liegt den GerĂ€ten nicht mehr bei.

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