MacBook Pro PROLED XDR Touch: Apples erster Laptop mit Touchscreen startet
Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 13:44 Uhr | Redaktion boerse-global.deDer US-Technologiekonzern Apple startet am 6. November 2026 den weltweiten Verkauf von fünf neuen Geräten. Die Produktpalette umfasst das grundlegend überarbeitete iPad mini der achten Generation, einen aktualisierten iMac mit M6-Chip, ein neues 14-Zoll-MacBook Pro mit M6-Prozessor sowie das MacBook Pro PROLED XDR Touch in zwei Displaygrößen. Für die Neuheiten liefen Vorbestellungen bereits seit dem 28. Oktober 2026 in 35 Ländern.
MacBook Pro führt Touch-Bedienung und Tandem-OLED ein
Als erste Laptops des Herstellers überhaupt erhalten die 14- und 16-Zoll-Modelle des MacBook Pro PROLED XDR Touch einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Das verbaute Tandem-OLED-Display liefert eine typische Helligkeit von 1.000 Nits sowie 2.000 Nits bei HDR-Inhalten und unterstützt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz.
Die Touch-Eingabe ist für Gesten wie Scrollen, Zoomen und Zeichnen ausgelegt. Anstelle der bisherigen Bildschirmaussparung kommt die Dynamic Island zum Einsatz, zudem kehrt das beleuchtete Firmenlogo auf dem Gehäusedeckel zurück.
Angetrieben werden die Touch-Modelle von den M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren. Zur Ausstattung zählen Thunderbolt-5-Anschlüsse und eine Schnellladefunktion, die den Akku in 30 Minuten auf 50 Prozent auflädt. Die Akkulaufzeit bei Videowiedergabe liegt bei bis zu 22 Stunden beim 14-Zoll-Modell und bis zu 24 Stunden bei der 16-Zoll-Variante.
Die Einstiegspreise liegen bei 2.899 US-Dollar für das 14-Zoll-Gerät mit M5 Pro, 24 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem Terabyte Speicherplatz sowie 3.399 US-Dollar für das 16-Zoll-Modell. In Europa starten die Geräte bei 3.349 Euro beziehungsweise 3.949 Euro.
Eine Vollausstattung des 16-Zoll-Modells erreicht 14.549 US-Dollar. Laut Angaben von MacRumors vom 2. November 2026 kletterten die Lieferzeiten für die 14-Zoll-Basiskonfiguration in Space Black rasch auf drei bis vier Wochen, während für die silberne Ausführung sieben bis zehn Werktage angegeben wurden.
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Leistungszuwachs mit M6 für iMac und 14-Zoll-MacBook Pro
Bereits am 27. Oktober 2026 stellte der Hersteller das reguläre 14-Zoll-MacBook Pro und den neuen iMac mit der M6-Chipgeneration vor. Das 14-Zoll-MacBook Pro behält sein Liquid-Retina-XDR-Display mit Mini-LED-Technik und 120 Hertz ohne Touch-Funktion. Es bietet eine 12-Core CPU und GPU, 16 Gigabyte Unified Memory, einen Terabyte Speicher, drei Thunderbolt-4-Ports sowie HDMI und SDXC.
Der M6 liefert laut Herstellerangaben eine bis zu 13-mal schnellere Leistung bei KI-Berechnungen im Vergleich zum M1-Chip. Das mit macOS 27 betriebene Notebook bietet bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit und kostet ab 1.999 US-Dollar, 1.999 britischen Pfund oder 2.329 Euro.
Der neue iMac besitzt weiterhin ein 24 Zoll großes 4,5K-Display und ist in sieben Gehäusefarben erhältlich. Die Speicherbandbreite stieg von 120 Gigabyte pro Sekunde auf 170 Gigabyte pro Sekunde. Neben 2,5-Gigabit-Ethernet bietet der All-in-One-Rechner bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüsse und kann zwei externe 6K-Displays ansteuern.
Das Modell soll bis zu fünfmal schneller arbeiten als der iMac mit M4 und bis zu zwölfmal schneller als die Version mit M1-Chip. Preislich beginnt die 10-Core-Variante bei 1.499 US-Dollar, die 12-Core-Ausführung bei 1.699 US-Dollar; in Europa startet der iMac bei 1.819 Euro.
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Kleines iPad mit A20 Pro und Schutzklasse IP67
Mit dem iPad mini der achten Generation erhält das kleinste Apple-Tablet erstmals ein 8,5-Zoll-Super-Retina-XDR-OLED-Display und eine IP67-Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Das 5,4 Millimeter dünne und 255 Gramm schwere Gerät arbeitet mit dem A20-Pro-Prozessor und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Die integrierte 12-Megapixel-Kamera ist im Querformat ausgerichtet; zudem wird der Apple Pencil Pro unterstützt. Der Einstiegspreis für das WLAN-Modell mit 128 Gigabyte Speicher liegt bei 699 US-Dollar (Europa ab 749 Euro), während die Versionen mit 256 und 512 Gigabyte 799 beziehungsweise 999 US-Dollar kosten.
Sämtliche neu eingeführten Geräte sind mit dem hauseigenen Apple-N1-Funkchip bestückt, der Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und das Thread-Protokoll bereitstellt. Am 13. November 2026 folgen mit der vierten Generation des Apple TV 4K sowie dem Smart-Home-Display HomeView weitere Hardware-Veröffentlichungen des Konzerns.
