MacBook, Apple

MacBook Pro und iMac: Apple startet Verkauf mit M6 am 6. November

Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 04:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der neue M6-Prozessor steigert laut Apple die Leistung beider Rechner; Verkauf und Auslieferung beginnen am 6. November.
Ein hochdetailliertes Bild eines Silizium-Wafers mit komplexen Mikrochip-Strukturen in einer Laborumgebung. Illustration mit AI erstellt.

Apple hat seinen hauseigenen M6-Prozessor in das Einstiegsmodell des 14-Zoll-MacBook Pro sowie in den 24-Zoll-iMac integriert. Der Chip, der im September im Mac mini debütierte, erreicht damit weitere Rechner des Portfolios.

Am 27. Oktober 2026 kündigte das Unternehmen die überarbeiteten Geräte an. Vorbestellungen starteten am 28. Oktober 2026 um 10 Uhr Pacific Time in 35 Ländern, während die Auslieferung und die reguläre Verfügbarkeit im Handel für den 6. November 2026 terminiert sind.

Äußerlich behalten beide Geräte ihr bestehendes Industriedesign. Die technischen Neuerungen konzentrieren sich vollständig auf die interne Hardware. Der M6 ist Apples erster Chip im 2nm-Verfahren und verfügt über eine 12-Kern-CPU sowie eine 12-Kern-GPU, die pro Kern mit einem Neural Accelerator ausgestattet ist.

Ergänzt wird die Architektur durch eine Dual 16-Core Neural Engine. Das Unternehmen gibt an, dass der Chip eine bis zu 1,2-fach schnellere Multithread-Leistung im Vergleich zum Vorgängermodell bietet. Ältere Mac-Modelle lassen sich nicht auf den M6 aufrüsten.

Das 14-Zoll-MacBook Pro mit gesteigerter Rechenleistung

Im neuen 14-Zoll-MacBook Pro setzt sich die 12-Kern-CPU aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Efficiency-Kernen zusammen. Ab Werk ist das Modell mit 16 GB Unified Memory ausgestattet, konfigurierbar auf bis zu 32 GB, bei einer Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s. Der interne SSD-Speicher beginnt bei 1 TB und reicht bis zu 4 TB.

Basierend auf internen Messungen aus dem September 2026 verspricht Apple gegenüber dem Vorgänger mit M5-Chip eine um bis zu 30 Prozent beschleunigte Grafikleistung, eine um bis zu 25 Prozent höhere Geschwindigkeit bei On-Device-KI-Aufgaben sowie eine bis zu 1,9-fach schnellere Neural Engine.

Anzeige

Wer sich für die neue Hardware-Generation entscheidet, verschenkt oft das volle Potenzial des Betriebssystems durch falsche Konfigurationen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Einstellungen für einen optimalen Start mit Ihrem neuen Apple-Computer. Gratis PDF-Starterpaket für Mac-Nutzer jetzt sichern

Zur weiteren Ausstattung gehören der Apple-N1-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, HDMI, MagSafe 3, ein SDXC-Kartensteckplatz sowie eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera. Das Liquid Retina XDR Display erreicht bis zu 1.600 Nits bei HDR-Inhalten und kann bis zu zwei externe 4K-Displays mit bis zu 165 Hz ansteuern.

Bei der Energieversorgung nennt Apple bis zu 24 Stunden Videostreaming – laut Hersteller die längste Laufzeit in einem firmeneigenen Laptop – sowie 16 Stunden Webnutzung; per 96-Watt-Netzteil lässt sich der Akku in 30 Minuten auf 50 Prozent laden.

In den USA beginnt der Einstiegspreis bei 1.999 US-Dollar für die Variante mit 16 GB Arbeitsspeicher, während Versionen mit 24 GB für 2.199 US-Dollar und 32 GB für 2.399 US-Dollar angeboten werden.

Zusätzlicher Speicherplatz schlägt mit 500 US-Dollar für 2 TB und 1.500 US-Dollar für 4 TB zu Buche. In Europa liegt der Einstiegspreis bei 2.299 Euro, in Brasilien bei 24.999 Real. Höhere MacBook-Pro-Konfigurationen verbleiben derweil bei den M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren.

Neuerungen und Leistungsdaten beim 24-Zoll-iMac

Auch der 24-Zoll-iMac profitiert von der Umstellung auf den M6 und bietet nun Konfigurationen mit bis zu 12 CPU- und GPU-Kernen – zwei Kerne mehr als die vorangegangene Generation.

Neben Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 bietet der All-in-One-Rechner eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s gegenüber 120 GB/s beim M4 sowie eine doppelt so schnelle SSD. Optional ist ein 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss erhältlich.

Anzeige

Um die hohe Rechenleistung im Arbeitsalltag effizient zu nutzen, helfen oft schon kleine Kniffe bei der Bedienung. Erfahren Sie in dieser kostenlosen Übersicht, mit welchen 19 Tastenkombinationen Sie am Mac sofort flüssiger und zeitsparender arbeiten. Kostenlosen Report mit den 19 besten Mac-Shortcuts laden

Nach Angaben von Apple liefert das System eine bis zu fünffach schnellere On-Device-KI-Verarbeitung im Vergleich zum M4-iMac, eine verdoppelte Grafikleistung sowie eine 1,5-fache Beschleunigung bei Alltagsaufgaben. Bei Tabellenkalkulationen in Excel sei der Zuwachs gegenüber dem M1-iMac bis zu 2,5-fach, verglichen mit dem meistgenutzten Intel-Vorgänger bis zu 18-fach.

Der iMac verfügt weiterhin über ein 24-Zoll-4,5K-Retina-Display mit 500 Nits, P3-Farbraumabdeckung, eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera und wird in sieben Gehäusefarben ausgeliefert. Er unterstützt den Betrieb von bis zu zwei externen 6K-Bildschirmen.

Die Preise für das Basismodell mit 10 Kernen, 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD beginnen in den USA bei 1.499 US-Dollar (1.449 US-Dollar im Bildungsbereich) und in Europa bei 1.799 Euro. Die 12-Kern-Variante kostet 1.699 US-Dollar (1.599 US-Dollar für Bildung) beziehungsweise 1.999 Euro, während der Einstiegspreis in Brasilien bei 17.999 Real liegt.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Top Stories: Apple's Big MacBook Pro, iPad mini and iMac Updates“

Disclaimer...
de | wissenschaft | 70440692 |