MacBook Ultra: Apple plant OLED-Touchscreen und M5-Chip
Veröffentlicht: 16.07.2026 um 15:24 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Der nächste MacBook Pro wird zum Ultra: Apple bereitet einen der größten Hardware-Wechsel der Firmengeschichte vor.
Der US-Konzern arbeitet an einer umfassenden Neugestaltung seiner High-End-Laptops, die zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 auf den Markt kommen soll. Branchenbeobachter sprechen vom tiefgreifendsten Umbau seit dem Wechsel auf eigene Prozessoren. Für deutsche Verbraucher bedeutet das: Wer auf ein neues MacBook Pro wartet, könnte bald vor einer grundlegend anderen Produktwelt stehen.
OLED statt Mini-LED: Der große Display-Wechsel
Das Herzstück der Neuerung ist der Bildschirm. Apple ersetzt die bisherige Mini-LED-Technologie durch OLED-Displays. Zulieferer ist Samsung, das seine modernste 8,6-Generation-Panels liefern wird. Das Ergebnis: sattere Schwarztöne, höherer Kontrast und potenziell geringerer Stromverbrauch.
Möglicherweise bekommt das Gerät sogar einen neuen Namen. Gerüchten zufolge könnte Apple das Top-Modell in „MacBook Ultra“ umtaufen. Das wäre eine klare Abgrenzung zu den Standard-Modellen – und eine Anspielung auf die leistungsstärksten Chips der M-Serie.
Erstmals soll ein MacBook auch einen Touchscreen erhalten. Das wäre eine kleine Revolution: Bislang hielt Apple am klassischen Laptop-Design ohne Berührungsbildschirm fest. Zudem wandert das Dynamic Island-Feature von iPhone und iPad auf den Mac – jene interaktive Aussparung, die Benachrichtigungen und Steuerelemente dynamisch einblendet.
Chip-Strategie: Apple überspringt eine Generation
Noch spannender ist der Blick auf die Prozessoren. Apple plant offenbar einen strategischen Schwenk, der die KI-Fähigkeiten in den Mittelpunkt rückt.
Die neue MacBook-Pro-Reihe wird mit M5 Pro und M5 Max ausgestattet. Doch was danach kommt, überrascht: Apple soll die leistungsstarken Varianten der M6-Generation komplett überspringen. Zwar könnte ein einfacher M6-Chip Ende 2026 in Einsteiger-Macs erscheinen. Die Versionen M6 Pro, M6 Max und M6 Ultra fallen jedoch weg.
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Stattdessen konzentrieren sich die Entwickler auf die M7-Serie, die zwischen 2027 und 2028 erscheinen soll. Der M7 Ultra wird als echtes Kraftpaket gehandelt: bis zu 1,5 Terabyte RAM und eine Neural Engine, die aus Apples eingestellten Automobil-Projekten stammt. Dieses Monstrum soll einen High-End-Mac Studio antreiben – zu einem Preis von geschätzt 35.000 Euro.
2026: Das Jahr der Apple-Produkte
Der MacBook Pro-Umbau ist nur ein Teil einer gewaltigen Produktoffensive. Branchenkreise zählen mehr als 15 neue Geräte, die Apple 2026 auf den Markt bringen könnte. Die wichtigsten:
- Falt-iPhone: Ein Gerät mit 7,6 Zoll Innen- und 5,3 Zoll Außendisplay. Die Produktion soll Ende 2026 mit einer Startauflage von zehn Millionen Einheiten anlaufen.
- iPhone 18 Pro: Erstmals mit einer Kamera, deren Blende sich variabel einstellen lässt.
- Apple Watch Series 12: Weiterentwicklung des Gesundheits-Trackings.
- KI-Brille: Smarte Gläser mit künstlicher Intelligenz.
- AirPods mit Infrarot-Kameras: Für erweiterte Raumwahrnehmung und Gestensteuerung.
- Neue Apple TV: Mit FaceTime-Funktion.
- Haushalts-Roboter: Eigene Hardware für das Smart Home.
Wettbewerb im Wandel
Während Apple auf Angriff schaltet, ziehen sich andere Hersteller zurück. OnePlus verlässt den US- und europäischen Markt, wie erst diese Woche bekannt wurde. Der chinesische Konzern konzentriert sich künftig auf Indien und andere Regionen. Die Schwestermarke Realme zieht sich sogar komplett aus China zurück.
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Die Hintergründe: Die Kühlung moderner Hochleistungs-Chips wird immer aufwendiger. Apple hat eigenen Angaben zufolge die Bestellungen für Dampfkammer-Kühlsysteme erhöht – ein klares Zeichen, dass die neuen Geräte thermisch anspruchsvoller werden. Das betrifft vor allem die faltbaren Modelle und ein mögliches Jubiläums-iPhone.
Für Apple-Nutzer in Deutschland heißt das: Die nächsten Jahre versprechen die größte Produktvielfalt seit Langem. Ob MacBook Ultra, Falt-iPhone oder KI-Brille – Cupertino setzt auf radikale Erneuerung. Die Frage ist nur, ob die Technik hält, was die Gerüchte versprechen.
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