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MacBook Ultra: Apple plant radikalen Umbau mit OLED und neuem Chip

Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 08:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple führt mit Klarna ein Hardware-Leasing ein und arbeitet an einem komplett überarbeiteten MacBook Ultra mit OLED-Display.

Apple startet Leasing-Dienst und plant MacBook Ultra-Neustart
Schlankes, ultradünnes High-End-Notebook auf einem minimalistischen Schreibtisch, das die neue MacBook-Design-Roadmap repräsentiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der iPhone-Konzern bringt ein neues Finanzierungsmodell an den Start – und bereitet parallel einen umfassenden Umbau seiner Mac-Reihe vor.

Apple hat in den USA ein neues Hardware-Leasing-Programm eingeführt. Der Dienst namens „Apple Upgrade" startete am 28. Juli 2026 in Partnerschaft mit dem Finanzdienstleister Klarna. Kunden können iPhones, iPads, Macs und Apple Watches nun über feste Laufzeiten mieten statt sie direkt zu kaufen.

Die Einführung des Finanzierungsmodells fällt mit konkreten Hinweisen auf eine grundlegende Neugestaltung der Mac-Familie zusammen. Im Zentrum steht ein High-End-Modell namens „MacBook Ultra", das zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen soll.

Neue Konditionen für das Apple-Ökosystem

Das Apple Upgrade-Programm ersetzt für Neuanmeldungen das bisherige iPhone-Upgrade-Programm. Die Konditionen: iPhones und Apple Watches lassen sich über 24 Monate leasen, iPads und Macs über 36 Monate.

Bestimmte Einstiegsgeräte sind vom Start ausgeschlossen – darunter die Apple Watch SE, das Basismodell des iPads und das MacBook Neo. AppleCare+ ist im monatlichen Basisbeitrag nicht enthalten. Apple-CEO Tim Cook hatte zuletzt auf den enormen Kostendruck in den Hardware-Sparten des Konzerns hingewiesen.

Das MacBook Ultra: Ein echter Neuanfang

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Branchenbeobachter und Zuliefererberichte beschreiben das kommende MacBook Ultra als „kompletten Umbau" von Apples mobiler Computer-Architektur. Das neue Modell soll ein dünneres Gehäuse erhalten und erstmals auf OLED-Display-Technologie setzen. Samsung Display liefert dafür 14,3-Zoll- und 16,3-Zoll-Panels in doppellagiger Tandem-OLED-Technik.

Zu den Designänderungen gehört der Wegfall der klassischen Display-Notch. Stattdessen kommt eine Lochkamera zum Einsatz, die in die Dynamic-Island-Funktion integriert ist. Für das dünnere Profil nutzt Apple ein verstärktes Scharnier. Trotz des schlankeren Designs bleiben wichtige Anschlüsse erhalten: HDMI, MagSafe und ein SD-Kartenslot.

Hardware und Chip-Roadmap

Die genaue Ausstattung des MacBook Ultra ist noch nicht abschließend geklärt. Frühere Spezifikationen deuteten auf einen M4-Ultra-Chip hin, aktuelle Roadmaps sprechen jedoch von M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren. Diese Chips sollen bis zu 192 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher unterstützen.

Weitere erwartete Features:

  • Anschlüsse: Thunderbolt 5 mit 120 Gbit/s Bandbreite sowie ein optionales 5G-Modul
  • Kühlung: Neu gestaltete Dampfkammer für KI- und Machine-Learning-Workloads
  • Displays: Unterstützung für bis zu vier externe 6K-Monitore über USB4 2.0

Analysten rechnen mit einem Einstiegspreis von rund 2.499 Euro für das 14-Zoll-Modell und 2.999 Euro für die 16-Zoll-Version – ein Aufschlag von etwa 20 Prozent gegenüber den aktuellen MacBook-Pro-Preisen.

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Zeitplan und weitere Modelle

Der Zeitplan für den Mac-Umbau wird durch eine globale Chip-Knappheit beeinflusst. Ein Basis-14-Zoll-MacBook Pro und ein aktualisierter iMac mit M6-Chips sollen im Herbst 2026 erscheinen. Die OLED-MacBook-Ultra-Modelle und leistungsstarke Varianten des Mac Mini folgen voraussichtlich Ende 2026 oder Anfang 2027.

Für 2027 zeichnet sich ein neues MacBook Air mit M6-Silizium ab, ebenso wie ein „MacBook Neo" mit A19-Pro-Chip. Letzteres soll 12 Gigabyte Arbeitsspeicher für KI-Anwendungen bieten. Ende 2027 oder Anfang 2028 plant Apple dann eine zweite Generation von OLED-Laptops mit M7-Pro- und M7-Max-Prozessoren.

Parallel erweitert der Konzern seine Ökosystem-Integration: Ab 2027 soll Apple Maps in die Ford-UEV-Plattform eingebunden werden.

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