Softwarekonflikt, Datensicherungen

macOS 15.7.4: iPhone-Hotspot aktiviert sich eigenständig

30.05.2026 - 22:48:27 | boerse-global.de

Ein Softwarekonflikt zwischen macOS und iOS aktiviert ungewollt den iPhone-Hotspot und blockiert Datensicherungen.

macOS 15.7.4: iPhone-Hotspot aktiviert sich eigenständig - Foto: über boerse-global.de
macOS 15.7.4: iPhone-Hotspot aktiviert sich eigenständig - Foto: über boerse-global.de

Automatische Hotspot-Aktivierung stört Datentransfers – Nutzer berichten von Verbindungsproblemen zwischen Mac und iPhone.

Wenn das iPhone plötzlich zum Router wird

Ein kurioser Fehler sorgt derzeit für Frust bei Apple-Nutzern. Bestimmte Kombinationen aus macOS Sequoia 15.7.4 und iOS 26.5 aktivieren offenbar eigenständig den persönlichen Hotspot des iPhones. Besonders ärgerlich: Das ungewollte Verhalten tritt genau dann auf, wenn Nutzer ihre Geräte mit iMazing sichern wollen. Der Backup-Prozess friert ein, die Synchronisation scheitert.

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Betroffen ist vor allem die Kombination aus Mac mini und iPhone 15. Die automatische Verbindung unterbricht routinemäßige Datenaufgaben – und das völlig ohne Zutun des Anwenders.

Erste Hilfe: So umgehen Nutzer den Fehler

Bis Apple nachbessert, helfen nur Workarounds. In Fachforen haben sich folgende Tricks bewährt:

  • Flugmodus auf dem iPhone aktivieren
  • USB-Kabel fĂĽr Datentransfers nutzen
  • WLAN und Bluetooth auf beiden Geräten manuell deaktivieren

Damit lässt sich der „Instant HotSpot"-Handshake unterbrechen, der die ungewollte Verbindung auslöst.

Apple bereitet Update vor – auch für ältere iPhones

Der Konzern testet bereits iOS 26.5.1. Der Fokus liegt auf Fehlerbehebungen und Sicherheitspatches – neue Funktionen sind nicht zu erwarten. Das Update adressiert auch Probleme mit älteren Modellen: Nutzer des iPhone 12 klagten zuletzt über verstärkten Akkuverbrauch. Auch allgemeine Verzögerungen in der Bedienoberfläche und Systeminstabilitäten sollen behoben werden.

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FritzBox und Co.: Updates fĂĽr stabiles WLAN

Während Apple an seiner Software schraubt, liefern andere Hersteller bereits Lösungen. AVM hat neue „Labor"-Updates für mehrere FritzBox- und FritzRepeater-Modelle veröffentlicht. Sie beheben Verbindungsabbrüche im 2,4-GHz-Band – ein Problem, das besonders nach einer Änderung des WLAN-Namens auftrat.

Motorola setzt auf bessere Antennen

Auch die Hardware-Hersteller reagieren. Das Motorola Razr Fold kommt mit einer neuen 6Rx-Antennenkonfiguration auf den Markt. Das System soll die Datenleistung am Rand des Mobilfunknetzes verbessern. Erste Tests Ende Mai auf dem AT&T-Netz zeigten Downloadraten von 218 Mbit/s – ein deutlicher Sprung gegenüber Vorgängermodellen. Die höhere Empfindlichkeit soll Hotspot-Verbindungen auch bei schwachem Signal stabilisieren.

Provider reagieren auf Datenhunger

Die Telekommunikationsbranche stellt sich auf den wachsenden Bedarf ein. AT&T startete am 29. Mai einen neuen „Build-A-Plan"-Tarif. Kunden können dort Hotspot-Datenvolumen flexibel dazu buchen: von 5 GB für 5 Euro bis zu 50 GB für 20 Euro monatlich – unabhängig vom eigentlichen Smartphone-Tarif.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Smartphone-Hotspots sind praktisch, aber teuer. Branchenvergleiche Ende Mai belegen, dass sie die Akkulaufzeit um 20 bis 50 Prozent reduzieren. Analysten empfehlen daher für längere Reisen fahrzeugbasierte Hotspots. Die großen US-Anbieter wie T-Mobile, Verizon und AT&T begrenzen „unbegrenzte" Hotspot-Daten ohnehin meist auf 50 bis 60 Gigabyte.

SicherheitslĂĽcke geschlossen: OpenVPN-Update

Im Bereich der Verbindungssicherheit gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Eine kritische Sicherheitslücke in OpenVPN Connect für macOS (CVE-2026-9560) wurde mit Version 3.8.2 am 25. Mai geschlossen. Der Fehler hätte Angreifern potenziell die Ausführung von Schadcode über eine privilegierte Hilfskomponente ermöglicht.

Samsung arbeitet an Quick-Share-Fix

Auch plattformübergreifend tut sich etwas. Samsung hat einen Fehler im Quick-Share-Dienst bestätigt. Dateiübertragungen zwischen iPhones und Galaxy-Geräten scheitern derzeit oder sind extrem langsam. Besonders der Transfer zu Windows-11-Systemen bereitet Probleme – falsche Dateizahlen und Abbrüche sind die Folge. Für stabile Galaxy-iPhone-Verbindungen ist mindestens die Quick-Share-Extension-Version 1.0.915523159 erforderlich.

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