Apple, Menüs

macOS 27.2: Apple vergrößert Menüs und Schaltflächen für Touch-Eingaben

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 02:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das neue MacBook Pro bietet anpassbare Touch-Bedienung, OLED-Technik und M5-Prozessoren; der Verkaufsstart ist für den 6. November angesetzt.
Ein minimalistischer Arbeitsbereich mit natürlichem Licht auf einer matten Holzoberfläche in einem modernen Raum. Illustration mit AI erstellt.

Beim neuen MacBook Pro mit PROLED XDR Display lässt sich die Touch-Eingabe in den Bedienungshilfen des Betriebssystems vollständig abschalten. Wie Berichte vom 29. Oktober 2026 zeigen, bleiben die physische Tastatur und das Trackpad von dieser Einstellung unberührt. Nutzer erhalten damit die Möglichkeit, das Gerät auf Wunsch als reines Notebook ohne berührungsempfindliche Bildschirmoberfläche zu betreiben.

Ein separater Einstellungsbereich zur Steuerung des Bildschirms erlaubt zudem das individuelle Konfigurieren einzelner Gesten. Dazu zählen unter anderem Optionen für Mission Control, das Anzeigen von Programmen oder des Schreibtischs, Seitenwechsel sowie die Mitteilungszentrale.

Eine Zwei-Finger-Geste vergrößert Bereiche der gesamten macOS-Golden-Gate-Oberfläche, was laut Berichten insbesondere Personen mit eingeschränktem Sehvermögen unterstützt.

Anpassungen der macOS-Oberfläche an Berührungen

Apple liefert das Gerät mit macOS 27.2 aus, das Touch-Optimierungen für Nutzer des PROLED-XDR-Bildschirms bereithält. Das System übersetzt Berührungen automatisch in Klicks, sodass bestehende Programme ohne vorherige Modifikation funktionieren. Die Menüleisteneinträge und Dropdown-Menüs vergrößern sich unter dem Finger, ebenso wie die Schaltflächen der Fenstersteuerung.

Anstelle einer reinen Vergrößerung der visuellen Elemente passt Apple die aktiven Touch-Zonen an, damit Eingaben auch bei ungenauer Fingerpositionierung zuverlässig erkannt werden. Zudem variieren Abstände in Menüs je nach gewählter Eingabemethode, während Schieberegler und Ziffernfelder bei Druck größer dargestellt werden.

Mit dem Systemupdate kommen weitere Detailanpassungen: Reiter im Safari-Browser vergrößern sich beim Ziehen, Markierungen im Finder erhalten größere Abstände und Kalendereinträge bieten runde Griffe zur Größenänderung. Die Dynamic Island ersetzt die Notch, lässt sich als schwebendes Element herunterziehen und dient über Wischgesten unter anderem dem Aufruf von Siri.

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Fenster lassen sich per Doppeltipp vergrößern und an den Ecken skalieren. Die Systemgesten orientieren sich an iOS und iPadOS, darunter Drei-Finger-Gesten für Mission Control, App Exposé oder den Wechsel virtueller Arbeitsflächen.

Software-Unterstützung und Entwicklerwerkzeuge

Der Sensor ist direkt in den Bildschirm integriert, was laut Hersteller die Latenz verringert. Die Gestensteuerung umfasst das Scrollen, Zoomen sowie direktes Zeichnen.

Für eigene Programme stehen Anpassungen bereit: Logic Pro erhält Bildschirm-Pads und ein Multitouch-Keyboard, Final Cut Pro unterstützt direkte Schnittgesten und Pixelmator Pro erlaubt direktes Zeichnen. Entsprechende Aktualisierungen der Kreativsoftware sind für November angekündigt.

Zahlreiche Drittanbieter wie Microsoft, Adobe, Canva, Notion, Zoom sowie Entwickler von DaVinci Resolve, Blender, Maxon Cinema 4D, Maxon ZBrush, Shapr3D und Algoriddim djay Pro bereiten laut Apple Touch-Optimierungen vor.

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Diese Veröffentlichungen sind für einen späteren Zeitpunkt im laufenden Jahr vorgesehen. Für Entwickler stellt das Unternehmen neue Gesten-Schnittstellen, Programmier-Labs Mitte November und eine Vorabversion von Xcode 27.3 bereit.

Bei einer Veranstaltung in Los Angeles am 28. Oktober 2026 erklärte ein Apple-Mitarbeiter, dass man bei der Touch-Optimierung für macOS erst am Anfang stehe. Laut Medienberichten sind weitere Verfeinerungen mit macOS 28 im kommenden Jahr zu erwarten. Erste Hands-on-Eindrücke von Branchenbeobachtern fielen positiv aus.

Hardware-Ausstattung und Marktstart

Das Tandem-OLED-Display erreicht bis zu 2000 Nits bei HDR- und SDR-Inhalten, bietet ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1, eine Bildwiederholrate von 120 Hz sowie eine Pixeldichte von 254 ppi.

Die 14,2-Zoll-Variante löst mit 3024 x 1986 Pixeln auf, das 16,3-Zoll-Modell mit 3472 x 2266 Pixeln. Beide Geräte verfügen über eine Beschichtung gegen Fingerabdrücke. Einen Stift-Support gibt es nicht.

Das 14-Zoll-Modell wiegt 3 Pfund, während das 16-Zoll-Gerät auf 4 Pfund kommt. Ausgestattet mit M5 Pro oder M5 Max Prozessoren unterstützen die Geräte bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher, bis zu 16 TB internen Speicher, Thunderbolt 5 und bieten bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit.

In den USA beginnen die Preise bei 2.899 US-Dollar für das 14-Zoll-Gerät und 3.399 US-Dollar für die 16-Zoll-Version. In Europa liegt der Einstiegspreis für die Basiskonfiguration mit M5 Pro bei 3.299 Euro für 14 Zoll beziehungsweise 3.899 Euro für 16 Zoll. Der Vorverkauf ist angelaufen, die reguläre Markteinführung erfolgt am Freitag, den 6. November 2026.

Mehr zum Thema bei The Verge: „Hands-on with Apple’s touchscreen MacBook Pro“

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