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macOS 27: Apple stellt Rosetta 2 ein – Intel-Apps laufen bald nicht mehr

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 23:30 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple veröffentlicht erste öffentliche Beta von macOS 27. Das System läuft nur noch auf Apple Silicon und integriert umfassende KI-Funktionen.

macOS 27 Beta: Apple beendet Intel-Ära mit KI-Update
Futuristischer Apple-Monitor mit abstrakten, leuchtenden KI- und Datenlinien auf einem minimalistischen Schreibtisch. Illustration mit AI erstellt ĂĽbermittelt durch boerse-global.de

Apple hat die erste öffentliche Beta von macOS 27 veröffentlicht – und zieht einen Schlussstrich unter die Intel-Ära.

Am vergangenen Wochenende öffnete der Konzern den Testzugang zu seinem neuen Betriebssystem mit dem Codenamen „Golden Gate". Die Build-Nummer 26A5378n markiert einen historischen Einschnitt: Erstmals läuft macOS ausschließlich auf Apple Silicon – Chips der M-Serie und neuer. Intel-Macs sind raus.

Schluss mit Rosetta? Der Countdown läuft

Die Kompatibilitätsliste liest sich kurz und modern: MacBook Air und Pro ab 2020, iMac ab 2021, Mac mini ab 2020 sowie Mac Studio und Mac Pro. Auch das brandneue MacBook Neo aus diesem Jahr wird unterstützt.

Doch wer noch auf Intel-Software angewiesen ist, sollte sich beeilen. Branchenbeobachter rechnen damit, dass Apple die Ăśbersetzungsschicht Rosetta 2 im kommenden Jahr einstellt. Dann laufen alte Intel-Apps auf den neuen Macs nicht mehr.

Siri wird erwachsen – mit KI-Power

Das Herzstück von Golden Gate ist die Integration von Apple Intelligence. Siri bekommt eine eigenständige App und kann künftig sehen, was auf dem Bildschirm passiert. Die Sprachassistentin agiert kontextbewusst – ein Quantensprung.

Weitere KI-Funktionen im Ăśberblick:
- Visuelle Intelligenz: Per TastenkĂĽrzel (Command+Shift+Leertaste) analysiert das System Bildschirminhalte
- NatĂĽrliche Sprachbefehle: Automatisierungen lassen sich per Konversation erstellen
- Schreib- und Fototools: Systemweite Textassistenz und generative Bildbearbeitung inklusive Neurahmung
- Safari-Updates: KI-gestützte Tab-Gruppen, eine „Benachrichtige mich"-Funktion und neue Erweiterungs-Tools

Technisch setzt Apple auf eine Kombination aus eigenen Foundation Models und Google Gemini. Die Rechenleistung kommt von Nvidia-Grafikkarten in der Google Cloud. Allerdings gibt es eine Einschränkung: In der EU und in China bleiben die Siri-KI-Funktionen vorerst deaktiviert.

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„Liquid Glass" – mehr als nur hübsch

Das neue Design nennt sich Liquid Glass und setzt auf Tiefe und Transparenz. Ein Schieberegler erlaubt es, die Durchsichtigkeit von Systemelementen anzupassen – ein Segen für die Lesbarkeit. Toolbars und Seitenleisten wurden vereinheitlicht.

Doch Golden Gate kann auch unter der Haube:
- Spotlight: spürbar schneller und zuverlässiger
- Apps und Dateien: flottere Starts und Ăśbertragungen
- AirDrop: verbesserte Geschwindigkeit und Stabilität
- Mail-Suche: optimierte Indexierung fĂĽr blitzschnelle Ergebnisse

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Wann kommt die finale Version?

Die öffentliche Beta läuft – Apple empfiehlt die Installation auf einem Zweitgerät mit aktuellem Backup. Der finale Release von macOS 27 Golden Gate wird für den Herbst 2026 erwartet, vermutlich im September oder Oktober.

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