macOS 27 Golden Gate: Faltbare iPhones zeichnen sich ab
Veröffentlicht am: 18.06.2026 um 18:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das neue Betriebssystem Golden Gate bringt flexiblere Fenster und Hinweise auf kommende Hardware.
Apple hat auf seiner Entwicklerkonferenz Anfang Juni macOS 27 vorgestellt. Die interne Bezeichnung lautet âGolden Gate". Die erste Entwickler-Beta erschien am 8. Juni 2026, eine öffentliche Beta folgt im Juli. Die finale Version fĂŒr alle Nutzer ist fĂŒr den Herbst geplant.
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iPhone Mirroring wird erwachsen
Die wichtigste Neuerung betrifft die iPhone-Spiegelung, die mit dem VorgĂ€nger-Betriebssystem eingefĂŒhrt wurde. Bislang war das Fenster auf eine feste GröĂe beschrĂ€nkt. macOS 27 erlaubt nun frei skalierbare Fenster mit verschiedenen SeitenverhĂ€ltnissen. Besonders spannend: UnterstĂŒtzt eine App das iPad-Format, wechselt die Spiegelung automatisch in ein iPad-optimiertes Layout, sobald das Fenster vergröĂert wird. Voraussetzung ist allerdings, dass die App fĂŒr das kommende iOS 27 optimiert ist.
Apple hat zudem mehrere funktionale EinschrÀnkungen beseitigt:
- DRM-Inhalte: GeschĂŒtzte Videos lassen sich jetzt im gespiegelten Fenster abspielen. Bisher zeigte Apple dort nur einen schwarzen Bildschirm.
- Control Center: Die Tastenkombination Command-4 oder ein MenĂŒeintrag öffnet das Kontrollzentrum des iPhones direkt vom Mac aus.
- Optik: Das App-Symbol wurde ĂŒberarbeitet, die Fenster-Ecken sind jetzt einheitlich gerundet und passen zum neuen Design von macOS 27.
Faltbare Hardware zeichnet sich ab
Entwickler, die die ersten Beta-Versionen analysieren, sind auf interessante Code-Fragmente gestoĂen. In iOS 27 finden sich Variablen wie âfoldState" und âangleDegrees" â typische Indikatoren fĂŒr die Erkennung von Klapp- oder Faltbildschirmen.
Die flexiblen FenstergröĂen in macOS 27 gelten als Vorbereitung auf ein mögliches âiPhone Ultra" oder ein faltbares Modell, das fĂŒr Herbst 2026 erwartet wird. Das GerĂ€t soll im Buch-Design mit einem âpasskartenĂ€hnlichen" SeitenverhĂ€ltnis kommen. Apple erweitert deshalb die UnterstĂŒtzung des Querformats auf zahlreiche Kern-Apps, darunter Health, Fitness, Find My und Home. Auch Live Activities und die Dynamic Island wurden fĂŒr die horizontale Nutzung optimiert.
Schluss mit Intel: Nur noch Apple Silicon
macOS 27 Golden Gate lĂ€uft ausschlieĂlich auf Apple Silicon. Intel-Macs werden nicht mehr unterstĂŒtzt. Mit dem Wegfall des AFP-Clients endet zudem die native Time-Machine-KompatibilitĂ€t mit Ă€lteren Time-Capsule-Modellen. In der Entwickler-Community kursieren bereits Workarounds ĂŒber neuere SMB-Protokolle.
Apple verspricht deutliche Leistungssteigerungen:
- AirDrop: DatenĂŒbertragungen sind angeblich bis zu 80 Prozent schneller.
- App-Starts: Programme öffnen sich 30 Prozent schneller.
- System-ReaktivitĂ€t: Safari und der Netzwerk-Dateibrowser haben spĂŒrbar zugelegt.
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Die neue âSiri AI" ist in die Spotlight-Suche integriert. Sie kann Tabs in Safari proaktiv organisieren oder KI-generierte Automatisierungen in Shortcuts erstellen. Diese Funktionen benötigen allerdings mindestens 12 Gigabyte RAM und bleiben damit den M3-Modellen und neueren vorbehalten. Zudem ist Siri AI zunĂ€chst nur auf englischsprachige Regionen beschrĂ€nkt â die EU und China gehen vorerst leer aus.
Beta-Probleme: AbstĂŒrze bei iPhone-Spiegelung
Die erste Entwickler-Beta zeigt noch StabilitĂ€tsprobleme. In den Apple-Developer-Foren berichten Tester von VerbindungsabbrĂŒchen zwischen macOS 27 und iOS 27. In einigen FĂ€llen reagierte das gespiegelte iPhone nicht mehr und musste ĂŒber eine DFU-Wiederherstellung zurĂŒckgesetzt werden. Als Ursache vermuten Entwickler einen Swift-Assertion-Fehler im ScreenSharingKit-Framework.
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