macOS 27: Intel-Macs verlieren Update-Support – Preiscrash bei Gebrauchtgeräten
Veröffentlicht: 15.07.2026 um 14:26 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Nach der Veröffentlichung der macOS 27 Golden Gate Public Beta am 13. Juli zeigen Händler massive Preisnachlässe auf Intel-basierte MacBook Pro Modelle – doch viele dieser Geräte werden das neue Betriebssystem nicht mehr unterstützen.
Intel-MacBooks zu Tiefstpreisen
Mehrere Anbieter locken derzeit mit aggressiven Angeboten für refurbished 13-Zoll MacBook Pro Modelle aus dem Jahr 2020. Ein besonders auffälliges Schnäppchen: Ein Gerät mit 2 GHz Intel Core i5, 16 GB RAM und 1 TB SSD für rund 430 Euro – ursprünglich lag der Neupreis bei knapp 2.000 Euro. Das Angebot gilt noch bis zum 19. Juli 2026.
Auch auf anderen Plattformen sind ähnliche Deals zu finden. StackSocial listet ein 2020er MacBook Pro mit Touch Bar und 512 GB Speicher für etwa 395 Euro. Die Maschinen verfügen über einen Intel Core i5 der zehnten Generation, vier Thunderbolt-3-Anschlüsse und ein 500-Nit-P3-Retina-Display. Für Sparfüchse gibt es sogar das 2018er MacBook Air mit 128 GB Speicher für rund 200 Euro.
Doch was auf den ersten Blick wie ein Traumdeal aussieht, hat einen Haken.
macOS 27: Der Apple-Silicon-Zwang
Die Beta von macOS 27 Golden Gate macht klar: Apple treibt den Wechsel zu Eigenentwicklung konsequent voran. Das neue System läuft nur noch auf Macs mit M1-Chip oder neuer. Wer ein Intel-Modell besitzt, bleibt außen vor.
Konkret betroffen sind unter anderem:
- Das 13-Zoll MacBook Pro 2020 mit vier Thunderbolt-3-AnschlĂĽssen
- Das 16-Zoll MacBook Pro 2019
- Der 27-Zoll iMac 2020
- Der Mac Pro 2019
Diese Geräte funktionieren zwar weiterhin mit älteren Betriebssystemen, erhalten aber kein offizielles Update auf macOS 27, das für den Herbst erwartet wird.
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Aktuelle MacBook-Pro-Modelle im Preisverfall
Während ältere Intel-Geräte auf dem Gebrauchtmarkt landen, sinken auch die Preise für aktuelle Modelle. Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5-Chip, 10-Kern-CPU und 1 TB Speicher ist bei großen Händlern wie Amazon und B&H um rund 150 Euro günstiger geworden – der Preis liegt jetzt bei etwa 1.850 Euro. Höherwertige Konfigurationen wie das 14-Zoll M5 Pro mit 2 TB Speicher werden für rund 3.000 Euro angeboten, während einige 16-Zoll-Varianten bis zu 4.500 Euro kosten.
Apple selbst hat sein zertifiziertes Refurbished-Sortiment erweitert und bietet nun auch das 16-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro Chip an – mit 18-Kern-CPU und 20-Kern-GPU.
Windows-Alternativen als Preisbrecher
Wer nicht zwingend auf Apple setzen möchte, findet derzeit bemerkenswerte Angebote im Windows-Lager. Ein refurbished Dell Precision Notebook mit 32 GB RAM, Intel Core i7 und NVIDIA T1200 Grafik ist für rund 525 Euro zu haben. Noch günstiger: Das Dell Latitude 7300 von 2019 mit 13,2-Zoll-Touchscreen und 16 GB RAM für etwa 250 Euro – inklusive 90-Tage-Garantie und vorinstalliertem Windows 11 Pro.
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Für preisbewusste Käufer stellt sich damit die Frage: Lockangebot Intel-MacBook oder lieber gleich auf Windows setzen? Die Antwort hängt vor allem davon ab, wie lange man mit dem Gerät arbeiten möchte – und ob macOS 27 ein entscheidendes Kriterium ist.
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