CVE-2026-65400, Macs

macOS-Sicherheitslücke CVE-2026-65400: 40.000 Macs mit Root-Zugriff gefährdet

Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 05:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Amazon reduziert AirPods-Modelle teils um 25 Prozent. Parallel warnt Apple vor aktiver Spyware-Attacke auf macOS-Systeme.

Amazon senkt AirPods-Preise deutlich: ANC-Modell zum Tiefstpreis
Weiße kabellose Ohrhörer liegen neben einem aufgeklappten silbernen Laptop auf einem minimalistischen Holztisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Amazon hat die AirPods 4 mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) im Preis gesenkt und bietet das Modell nun für 134,99 US-Dollar an – regulär kostet es 179,00 US-Dollar. Es handelt sich um den niedrigsten Preis, den das Gerät im laufenden Jahr erreicht hat.

Rabatte über die gesamte AirPods-Reihe

Neben der ANC-Variante ist auch das AirPods-4-Basismodell reduziert: Statt regulär 129,00 US-Dollar verlangt Amazon derzeit 99,00 US-Dollar. Die AirPods Pro 3 sind für 189,99 US-Dollar statt 249,00 US-Dollar erhältlich – der beste Preis seit dem Prime Day im Juni.

In einem separaten Weekend-Deal wurden die AirPods Pro 3 ebenfalls für rund 190 US-Dollar angeboten, während die AirPods Max 2 für 449 US-Dollar statt 549 US-Dollar in den Verkaufsaktionen auftauchten.

Die AirPods Pro 3 waren im September 2025 eingeführt worden und bieten laut Hersteller eine doppelt so starke Geräuschunterdrückung wie das Vorgängermodell, außerdem Live-Übersetzungsfunktionen und eine Herzfrequenzmessung.

Weitere Rabattaktionen im Apple-Ökosystem

Auch abseits der AirPods gab es zuletzt zahlreiche Preisnachlässe im Apple-Refurbished-Store und bei Weekend-Deals. Das 15-Zoll-MacBook-Air mit M5-Chip (16 GB/512 GB) kostete dort 1.269 US-Dollar statt 1.499 US-Dollar, die 13-Zoll-Variante mit 16 GB/1 TB lag bei 1.359 US-Dollar. Das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5-Pro-Chip (16 GB/1 TB) wurde für 1.699 US-Dollar angeboten.

Bei den iPhones war das iPhone 16 Plus mit 128 GB für 699 US-Dollar, mit 256 GB für 789 US-Dollar und mit 512 GB für 959 US-Dollar erhältlich. Die Apple Watch SE3 kostete 279 US-Dollar, die Series 11 startete bei 369 US-Dollar.

Weitere Weekend-Deals umfassten ein refurbished MacBook Air 13" mit M5-Chip (16 GB/512 GB) für 1.099 US-Dollar statt 1.299 US-Dollar sowie ein 15-Zoll-Modell mit 24 GB/1 TB für 1.699 US-Dollar statt 1.999 US-Dollar. Das MacBook Pro 16" mit M5-Pro-Chip (48 GB/1 TB) war für 3.059 US-Dollar statt 3.599 US-Dollar zu haben.

Die Apple Watch Series 11 (42 mm) kostete 299 US-Dollar statt 399 US-Dollar, die Ultra 3 lag bei 800 US-Dollar statt 899 US-Dollar. Der Studio Display XDR mit Nano-Textur-Beschichtung und VESA-Halterung wurde für 2.719 US-Dollar statt 3.199 US-Dollar angeboten, das Apple TV 4K mit 128 GB für 209 US-Dollar statt 249 US-Dollar.

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Kritische Sicherheitslücke in macOS aktiv ausgenutzt

Parallel zu den Preisaktionen sorgt eine Sicherheitslücke in macOS für Aufsehen. Die als CVE-2026-65400 bezeichnete Schwachstelle betrifft den Bildschirmfreigabe-Dienst screensharingd und ermöglicht einen Authentifizierungs-Bypass vor der eigentlichen Anmeldung.

Nach der Veröffentlichung eines Patches am 6. August wurde bereits nach rund vier Stunden ein Exploit entwickelt, öffentlicher Code folgte am 8. August.

Die niederländische Cybersicherheitsbehörde NCSC bestätigte am 12. August eine aktive Ausnutzung: Angreifer verschafften sich Root-Zugriff und installierten Monero-Miner auf Macs, deren Port 5900 offen im Netz erreichbar war. Nach Schätzungen waren etwa 40.000 Hosts betroffen.

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Bei der Einstufung des Schweregrads gab es Abweichungen zwischen verschiedenen Quellen – während ein CVSS-Wert von 9.8 kursierte, nannte eine andere Einschätzung 7.1. Die US-Behörde CISA erhöhte den Wert am 14. August schließlich auf 9.8. Apple hatte den Fehler bereits mit den Updates auf macOS Tahoe 26.6.1, Sequoia 15.7.9 und Sonoma 14.8.9 behoben.

Zusätzlich verschickte Apple am 13. August die nach eigenen Angaben bislang umfangreichste Warnung vor kommerzieller Spyware an Nutzer in 110 Ländern – erstmals in Form eines Push-Alerts direkt auf dem Sperrbildschirm. Bislang erfolgten solche Hinweise per E-Mail, iMessage oder Konto-Banner.

Der Forscher John Scott-Railton von Citizen Lab betonte, dass derartige Warnungen betroffenen Nutzern ermöglichen, eigene Untersuchungen einzuleiten. Für den in Apples Lockdown-Modus aktivierten Schutzmechanismus liegen bislang keine dokumentierten Kompromittierungsfälle vor.

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