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macOS Tahoe 26.5: Macs starten jetzt automatisch per Stromverbindung

17.06.2026 - 09:30:18 | boerse-global.de

Apple integriert in macOS 26.5 eine Funktion fĂŒr den automatischen Mac-Start bei Netzverbindung, primĂ€r fĂŒr Server und Smart-Plug-Nutzer.

macOS Tahoe 26.5: Macs starten kĂŒnftig automatisch bei Stromanschluss
Tahoe - A modern Apple Mac Studio computer on a desk, with a blurred background of a server room, symbolizing remote management. 17.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Apple stattet seine Desktop-Betriebssysteme mit einer neuen Funktion aus, die den automatischen Start von Macs bei Netzanschluss ermöglicht. Die im macOS Tahoe 26.5 enthaltene Neuerung richtet sich vor allem an Nutzer von Smart Plugs und Betreiber entfernter Server-Umgebungen.

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Automatischer Start per Stromerkennung

Der zentrale Schalter findet sich im Energie-Bereich der Systemeinstellungen. Die Option „Beim Anschließen an die Stromversorgung starten" versetzt unterstĂŒtzte Mac-Modelle in die Lage, sich selbststĂ€ndig einzuschalten, sobald sie eine aktive Stromverbindung erkennen. Das dĂŒrfte besonders fĂŒr Administratoren interessant sein, die mehrere Rechner aus der Ferne verwalten.

Die technische Dokumentation empfiehlt eine Wartezeit von 30 Sekunden nach dem Trennen vom Stromnetz, bevor der Mac wieder eingesteckt wird – nur so löst der automatische Start zuverlĂ€ssig aus. Erste Erfahrungsberichte deuten allerdings auf kleinere Software-Probleme und spezifische Konfigurationsanforderungen hin.

Ein Knackpunkt: Systeme mit aktivierter FileVault-VerschlĂŒsselung bleiben blockiert, bis das Laufwerk entsperrt ist. Apple hat daher den SSH-Fernzugriff nachgerĂŒstet, um die Entsperrung vor dem vollstĂ€ndigen Bootvorgang zu ermöglichen. Diese Verbesserung baut auf SicherheitsĂ€nderungen aus macOS 26.0 auf.

Nur ausgewÀhlte Apple-Silicon-Modelle

Die automatische Einschaltfunktion bleibt aktuellen Desktop-Macs mit Apple-Chips vorbehalten. Konkret unterstĂŒtzt werden:

  • iMac: M4-Modelle und neuer (ab Ende 2024)
  • Mac mini: M4-Modelle und neuer (ab Ende 2024)
  • Mac Studio: Modelle mit M4 Max oder M3 Ultra (ab 2025)

Der Mac Pro bleibt vorerst außen vor. Auch Ă€ltere Intel-basierte Macs und frĂŒhere Apple-Silicon-Generationen erhalten die neue Energieoption nicht.

NĂ€chste Beta-Runde fĂŒr macOS Tahoe 26.6 eingelĂ€utet

WÀhrend macOS 26.5 langsam in die Breite rollt, arbeitet Apple bereits am Nachfolger. Am 15. Juni 2026 erschien die zweite Entwickler-Beta von macOS Tahoe 26.6 (Build 25G5043d), gefolgt von der zweiten öffentlichen Beta am 16. und 17. Juni 2026.

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Der Fokus der 26.6-Version liegt auf StabilitĂ€t, Sicherheitspatches und Leistungsoptimierungen – spektakulĂ€re Neuerungen fĂŒr Endnutzer sind nicht zu erwarten. Parallel dazu lĂ€uft bereits die Entwicklung fĂŒr das nĂ€chste große Betriebssystem, intern als macOS 27 Golden Gate bekannt.

Apple verfolgt weiterhin eine Zwei-Gleis-Strategie fĂŒr Ă€ltere Systeme. Ebenfalls am 15. Juni 2026 veröffentlichte das Unternehmen Release-Candidate-Builds fĂŒr macOS Sequoia 15.7.8 und macOS Sonoma 14.8.8 – finale Sicherheitsupdates fĂŒr Nutzer, die noch auf Ă€lteren Versionen unterwegs sind.

Updates fĂŒr das gesamte Apple-Ökosystem

Die aktuelle Beta-Runde erfasst auch andere Plattformen. Die zweiten öffentlichen Betas fĂŒr iOS 26.6 und iPadOS 26.6 wurden am 16. Juni 2026 bereitgestellt. Sie enthalten kleinere Anpassungen, darunter ein Benachrichtigungssystem fĂŒr Nutzer, die das Kontaktlimit von 20.000 EintrĂ€gen erreichen, sowie verfeinerte Anti-Snatching-Sicherheitsfunktionen fĂŒr MobilgerĂ€te. Auch watchOS, tvOS und visionOS erhielten Mitte Juni zweite Entwickler-Betas, um die Software-Suite synchron zu halten.

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