MAGNIT Gen 2 von LG: Glasfaser überträgt Bildsignale bis 6,2 Meilen
Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 00:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
LG Electronics USA hat das MAGNIT Gen 2 Micro-LED-Display LMPD vorgestellt, das für kommerzielle Installationen konzipiert ist. Wie ein Bericht von pmaresearch.com festhält, erreicht das Display nach Kalibrierung eine Helligkeit von bis zu 1.500 Nits sowie einen Kontrastverhältnis von 40.000:1. Die Bildverarbeitung erfolgt mit 20 Bit, der Pixelabstand liegt bei 0,93 Millimetern.
Technische Ausstattung für professionelle Anwendungen
Für Konfiguration, Betrieb, Überwachung und Diagnose des MAGNIT Gen 2 setzt LG auf die Systeme NovaStar COEX 5G und VMP. Diese Komponenten sollen den Betrieb in gewerblichen Umgebungen erleichtern, in denen Displays häufig über längere Zeiträume im Dauereinsatz laufen und aus der Ferne verwaltet werden müssen.
Ein zentrales Merkmal des neuen Modells ist die Glasfaserübertragung per SFP+, die laut LG eine Reichweite von bis zu 6,2 Meilen ermöglicht. Damit übertrifft das Gen-2-Modell frühere Reichweiten von etwa 328 Fuß deutlich.
Diese Verbesserung dürfte insbesondere bei großflächigen Installationen relevant sein, bei denen Steuereinheit und Displayfläche räumlich weit voneinander entfernt liegen können, etwa in großen Veranstaltungshallen oder Firmenzentralen.
Wenn Steuereinheit und Displayfläche in einer großen Halle weit auseinanderliegen, entscheidet die Übertragungsstrecke über Bildstabilität. Der neue Micro-LED-Standard überträgt per SFP+ bis zu 6,2 Meilen Glasfaser — statt der bisher üblichen rund 328 Fuß. Wie Sie Reichweiten richtig planen, zeigt unser kostenloser Leitfaden. Checkliste Glasfaser-Reichweiten jetzt anfordern
Bildqualität und Kalibrierung
Das MAGNIT Gen 2 bietet laut den Angaben einen Betrachtungswinkel von 160 Grad sowohl horizontal als auch vertikal. Eine fünfstufige Kalibrierung soll für konsistente Bildqualität über die gesamte Displayfläche sorgen. Unterstützt werden zudem die HDR-Formate HDR10 und HLG, die für einen erweiterten Kontrastumfang und differenziertere Farbdarstellung sorgen sollen.
Einordnung
Die Kombination aus hoher Helligkeit, feinem Pixelabstand und deutlich erweiterter Übertragungsreichweite positioniert das MAGNIT Gen 2 als Angebot für den professionellen Markt, in dem Displays häufig unter anspruchsvollen Lichtbedingungen und über größere Distanzen betrieben werden müssen.
Mehrere Displayflächen zentral zu überwachen kostet Zeit — vor allem, wenn Konfiguration, Diagnose und Kalibrierung an jeder Wand einzeln laufen. Der aktuelle Micro-LED-Standard setzt auf integrierte Fernwartungssysteme und eine fünfstufige Kalibrierung für gleichmäßige Bildqualität. Unser Leitfaden zeigt, wie Sie das in Ihren Workflow einbauen. Leitfaden Fernwartung jetzt sichern
Die Integration mit NovaStar-Systemen zur Fernsteuerung und Diagnose zielt dabei auf Betreiber ab, die mehrere Displayflächen zentral verwalten müssen. Konkrete Angaben zu Verfügbarkeit oder Preisen des MAGNIT Gen 2 nannte LG in dem Bericht nicht.
