Meta zahlt 27 Millionen Dollar Vergleich wegen Schüler-Gesundheit
30.05.2026 - 06:26:58 | boerse-global.deGleichzeitig einigte sich der Konzern in den USA auf einen Millionenvergleich wegen Klagen zur psychischen Gesundheit von Schülern.
Instagram Plus und WhatsApp Plus: Was die Abos bieten
Die neuen Abos heißen Instagram Plus, Facebook Plus und WhatsApp Plus. Sie kosten 3,99 US-Dollar pro Monat für Instagram und Facebook, für WhatsApp sind es 2,99 US-Dollar. Dafür bekommen Nutzer erweiterte Analysewerkzeuge, neue Profilanpassungen sowie Premium-Sticker und individuelle Klingeltöne.
Die neuen Monetarisierungsstrategien von Meta zeigen, wie massiv der Einfluss von KI auf die Geschäftsmodelle der Tech-Giganten bereits ist. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden hilft Unternehmen, die neuen Anforderungen und Fristen der EU-KI-Verordnung (AI Act) rechtzeitig zu verstehen. EU AI Act in 5 Schritten verstehen
Ein besonderes Feature: Stories lassen sich anonym ansehen oder länger als 24 Stunden sichtbar halten. Langfristig plant Meta, alle Dienste unter der Dachmarke Meta One zu bündeln. Die kostenlosen Basisversionen der Plattformen bleiben bestehen.
KI-Investitionen treiben die Monetarisierung
Hintergrund der Gebühren sind die Milliardenausgaben für Künstliche Intelligenz. Meta investiert zwischen 125 und 145 Milliarden US-Dollar in den Bereich. Um das gegen zu finanzieren, testet der Konzern spezielle KI-Abos. In Singapur, Guatemala und Bolivien starten im Juni 2026 Testphasen: Meta One Plus kostet dort rund 8 US-Dollar, Meta One Premium knapp 20 US-Dollar pro Monat.
Für gewerbliche Nutzer und Content-Ersteller testet Meta in Saudi-Arabien und Thailand Tarife bis zu 50 US-Dollar monatlich. Die Börse reagierte positiv: Die Meta-Aktie legte vor der Einführung um fast fünf Prozent zu.
Millionenvergleich mit US-Schulbezirken
Parallel zur Neuausrichtung beendete Meta am 21. Mai 2026 einen Rechtsstreit. Zusammen mit Snap, Alphabet und ByteDance zahlt der Konzern rund 27 Millionen US-Dollar an einen Schulbezirk in Kentucky. Die Vorwürfe: suchtfördernde Designelemente hätten eine Krise der psychischen Gesundheit unter Schülern befeuert.
Meta trägt mit 9 Millionen US-Dollar den größten Einzelbetrag. Die Einigung erfolgte ohne Schuldeingeständnis und ohne verpflichtende Änderungen am Plattformdesign. Der Fall gilt als richtungsweisend: Über 1.200 weitere Schulbezirke in den USA verfolgen ähnliche Klagen.
Kritik an Überwachungstools und Design
In Europa steht Meta vor anderen Herausforderungen. Ein internes Tool erfasst Mausbewegungen und Klicks von Mitarbeitern für KI-Training. Datenschützer kritisieren: Das Tool könnte auch Daten europäischer Mitarbeiter erfassen und damit gegen die DSGVO verstoßen.
Wenn interne Überwachungstools oder KI-Systeme Mitarbeiterdaten erfassen, rückt die rechtssichere Dokumentation sofort in den Fokus der Aufsichtsbehörden. Mit dieser kostenlosen Excel-Vorlage erstellen Sie Ihr DSGVO-Verarbeitungsverzeichnis zeitsparend und erfüllen alle gesetzlichen Pflichten nach Art. 30. Kostenlose Muster-Vorlage jetzt herunterladen
UN-Hochkommissar Volker Türk meldete sich zu Wort. Pauschale Social-Media-Verbote für Minderjährige reichten nicht aus, so Türk. Er fordert die Unternehmen auf, Sicherheit von Anfang an in die Architektur ihrer Dienste einzubauen. Suchterzeugende Elemente wie endloses Scrollen oder ständige Benachrichtigungen müssten stärker reguliert werden.
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