Microsoft, Copilot

Microsoft 365 Copilot: Nutzungsabrechnung startet erst am 1. Dezember

Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 22:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Start der nutzungsabhĂ€ngigen Abrechnung fĂŒr neue Copilot-Business-Abos rĂŒckt auf Dezember; mehrere LĂ€nder sind zunĂ€chst ausgenommen.

Microsoft verschiebt verbrauchsabhÀngige Copilot-Abrechnung auf Dezember 2026
Ein minimalistischer, moderner BĂŒroraum mit großen Glasfronten und Blick auf eine ruhige Landschaft bei natĂŒrlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft passt den Zeitplan fĂŒr die EinfĂŒhrung der verbrauchsabhĂ€ngigen Abrechnung im Partnerkanal an. Der Konzern verschiebt den Start der standardmĂ€ĂŸigen nutzungsbasierten Abrechnung fĂŒr neue Abonnements von Microsoft 365 Copilot Business ĂŒber das Cloud-Solution-Provider-Programm (CSP) vom ursprĂŒnglich vorgesehenen 2. November 2026 auf den 1. Dezember 2026.

Am 2. November 2026 stellt Microsoft den Vertriebspartnern stattdessen Sandbox-Umgebungen im Partner Center zur VerfĂŒgung, mit denen sich die Abrechnungsprozesse vorab testen lassen.

Standardlimits und Anpassungsoptionen fĂŒr Partner

Die nutzungsbasierte Abrechnung greift ab dem 1. Dezember 2026 fĂŒr verschiedene erweiterte Funktionen. Dazu zĂ€hlen Copilot Cowork, Work IQ APIs, GitHub Copilot Harness, Copilot in SharePoint sowie Code und Autopilot.

Anzeige

WĂ€hrend Microsoft die Abrechnungsmodelle fĂŒr seine Business-Lösungen modernisiert, stehen viele Unternehmen auch vor der Herausforderung, die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz einzuhalten. Dieser kostenlose Download verschafft Ihnen den Überblick ĂŒber Fristen, Pflichten und Risikoklassen, den Ihre Rechts- und IT-Abteilung jetzt dringend braucht. EU AI Act in 5 Schritten verstehen

Die Abrechnung erfolgt dabei nach dem tatsĂ€chlichen Verbrauch der jeweiligen Dienste. Beim Erwerb der Lizenzen werden die erforderlichen Azure-Abonnements automatisch angelegt. Die Basislizenzen fĂŒr Copilot Business kosten zwischen 18 und 32 US-Dollar pro Nutzer und Monat.

Um unkontrollierte Ausgaben zu verhindern, fĂŒhrt Microsoft ein standardmĂ€ĂŸiges Ausgabenlimit ein. Dieses liegt bei 4.000 Copilot Credits pro Nutzer und Monat, was einem Gegenwert von rund 40 US-Dollar entspricht. FĂŒr eine Organisation mit 100 Nutzern ergibt sich daraus ein monatliches Maximum von 400.000 Credits.

Partner erhalten die Möglichkeit, diese Obergrenzen flexibel an die Anforderungen ihrer Kunden anzupassen. Das Limit lÀsst sich zudem auf null setzen, womit die nutzungsbasierte Abrechnung vollstÀndig deaktiviert wird.

Ausnahmen und Übergangsregeln fĂŒr Bestandskunden

Bestehende Copilot-Lizenzen sind von dieser Umstellung zunĂ€chst nicht unmittelbar betroffen. Microsoft sieht vor, dass laufende VertrĂ€ge bei einer anstehenden VerlĂ€ngerung nicht automatisch in Copilot Business ĂŒbergehen.

Anzeige

Wer sich mit der EinfĂŒhrung neuer Microsoft-Technologien befasst, sollte auch die rechtliche Compliance im Blick behalten, da die EU-KI-Verordnung seit August 2024 unmittelbare Pflichten fĂŒr Unternehmen vorgibt. Der kostenlose Umsetzungsleitfaden klĂ€rt auf, welche KI-Systeme als Hochrisiko gelten und was Verantwortliche jetzt konkret tun mĂŒssen. Kostenlosen Report zur KI-Verordnung herunterladen

Zudem gilt die neue Abrechnungsstruktur ab dem 1. Dezember 2026 nicht weltweit. Mehrere KernmÀrkte sind von der ersten Ausrollphase und der damit verbundenen Bereitstellung der Azure-Abonnements vorerst ausgenommen.

Zu diesen LĂ€ndern zĂ€hlen Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Italien, Spanien und Polen sowie Australien, Brasilien, Indien und Korea. Partner und Unternehmenskunden in diesen Regionen bleiben beim Start des Modells zunĂ€chst außen vor.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70221616 |