Microsoft, Suchanalysen

Microsoft 365: Suchanalysen im Admin Center verschwinden bis Dezember

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 16:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft entfernt mehrere Suchauswertungen aus dem Admin Center; Administratoren sollten benötigte historische Daten vorab exportieren.
Ein moderner, leerer Konferenzraum mit einem großen Holztisch und bodentiefen Fenstern mit Blick auf ein Geschäftsviertel. Illustration mit AI erstellt.

Der Softwarekonzern Microsoft stellt zum Jahresende 2026 ausgewählte Analysefunktionen für die organisationsweite Suche in Microsoft 365 ein. Wie aus einem Bericht von merill.net hervorgeht, werden mehrere Auswertungsberichte im Administrationsbereich ersatzlos gestrichen.

Betroffen von dieser Maßnahme sind die Berichte für die Microsoft- und Bing-Suche einschließlich der geschäftlichen Suche, Microsoft Teams, die Suchfunktionen in Outlook und den Desktop-Anwendungen Word, Excel und PowerPoint sowie die Arbeitsergebnisse in der Windows-Suche und das Portal Microsoft365.com.

Wegfall spezifischer Auswertungsberichte im Administrationszentrum

Konkret betrifft die Deaktivierung die Bereiche Zusammenfassungsanalysen, Nutzer- und Abfrageanalysen sowie Antwortanalysen. Diese Metriken waren für Administratoren bislang im Microsoft 365 Admin Center unter dem Pfad für Suche und Intelligence im Bereich der Einblicke zugänglich. Sie dienten IT-Verantwortlichen dazu, das Suchverhalten innerhalb der Belegschaft nachzuvollziehen, häufige Suchanfragen zu identifizieren und die Effektivität hinterlegter Antworten zu überprüfen.

Die eigentliche Suchfunktion in den jeweiligen Client-Programmen und Weboberflächen bleibt von der Umstellung unberührt. Nutzer können weiterhin in vollem Umfang auf die Dokumenten- und Informationssuche in Teams, Outlook, Windows und den Office-Anwendungen zugreifen. Ebenfalls von der Streichung ausgenommen sind die SharePoint Search Analytics sowie die Connector Analytics, die Administratoren weiterhin für die Auswertung zur Verfügung stehen.

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Zeitplan für den weltweiten Rollout

Die Deaktivierung der betroffenen Analysewerkzeuge erfolgt gestaffelt. Der weltweite Rollout beginnt Ende November 2026 und umfasst neben den regulären Unternehmensumgebungen auch Tenants der Government Community Cloud. Der Abschluss der Abschaltung ist für Mitte Dezember 2026 vorgesehen.

Für Systemadministratoren und IT-Abteilungen ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Da die entsprechenden Einblicke und Protokolle nach dem Vollzug der Umstellung im Admin Center nicht mehr einsehbar sind, sollten benötigte historische Daten, Abfragestatistiken und Nutzungsberichte rechtzeitig vor dem Beginn der Deaktivierungsphase exportiert und lokal gesichert werden.

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Nach Abschluss des Rollouts Mitte Dezember 2026 ist ein Zugriff auf diese Auswertungen über die gewohnten administrativen Dashboards nicht mehr möglich.

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