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Microsoft Edge 25H2: 2,7 GB Speicher, keine Deinstallation möglich

21.06.2026 - 20:47:54 | boerse-global.de

Microsoft Edge belegt bis zu 2,7 GB Speicher und lÀsst sich nicht entfernen. Nutzer kritisieren die zunehmende Bloatware und Leistungsprobleme.

Microsoft Edge: Speicherfresser und Deinstallationsblockade erzĂŒrnen Nutzer
Microsoft - Stylized 'E' for Edge browser entangled in data cables and circuit board traces, with a glowing AI pattern in the background. 21.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Windows-11-Nutzer laufen Sturm gegen Microsoft Edge. Der hauseigene Browser frisst nicht nur zunehmend Speicherplatz, sondern lĂ€sst sich in der aktuellen Version 25H2 auch nicht mehr deinstallieren. Besitzer von GerĂ€ten mit knappen 128-Gigabyte-SSDs trifft es besonders hart: Edge belegt dort bis zu 2,7 Gigabyte – und das ohne erkennbare Gegenleistung.

Warum sich Edge nicht entfernen lÀsst

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Microsofts Community-Berater stellen klar: Edge gilt als Kernkomponente des Betriebssystems. Die EdgeWebView-Engine steckt in unzĂ€hligen anderen Anwendungen. Wer sie gewaltsam entfernt, riskiert SystemabstĂŒrze. Zwar kursieren im Netz Drittanbieter-Tools, die eine Deinstallation versprechen. Doch die Experten warnen: Diese Methoden sind nicht offiziell unterstĂŒtzt und erfolgen auf eigene Gefahr.

Die Standardwege ĂŒber die Windows-Einstellungen oder die Kommandozeile? Blockiert. Microsoft hat sie in den aktuellen Builds schlichtweg gekappt.

KI-Strategie frisst bewÀhrte Funktionen

Der Konzern baut Edge derzeit radikal um. Unter dem Label „Microsoft AI" rĂŒckt KĂŒnstliche Intelligenz in den Mittelpunkt. Die Folge: AltbewĂ€hrte Features fallen weg. BestĂ€tigt ist nun das Aus fĂŒr die „Drop"-Funktion, die Dateien und Notizen ĂŒber OneDrive zwischen GerĂ€ten synchronisierte. Bereits zuvor verschwanden die Seitenleiste und die Sammlungsfunktion in Edge Version 149.

Die Botschaft ist klar: Copilot bekommt Vorrang. Wer bisher Drop fĂŒr Textnotizen nutzte, sollte diese schnell manuell sichern. Die Dateien selbst bleiben in OneDrive erhalten.

Leistungsprobleme und versteckter DatenmĂŒll

Die Probleme gehen weit ĂŒber den Speicherplatz hinaus. Edge Version 149.0.4022.52 soll selbst im Leerlauf bis zu 80 Prozent des Arbeitsspeichers belegen. Nutzer dokumentieren zudem verschwundene Börsen-Watchlists, verlorene Sammlungen nach Updates und Fehler in der Copilot-Seitenleiste.

Branchenbeobachter sprechen lĂ€ngst von „Bloatware". Die aggressive Vermarktung von Microsoft 365 und die Integration zahlreicher Dienste treiben viele Anwender in die Arme der Konkurrenz. Der Samsung Browser fĂŒr Windows, erst 2026 erschienen, wirbt mit 18 Prozent schnelleren Ladezeiten und 22 Prozent weniger RAM-Verbrauch – dank spezialisierter KI-Agenten.

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Update-Chaos und versteckte Gigabyte

Die Edge-Probleme sind nur die Spitze des Eisbergs. Forscher entdeckten mit KI-gestĂŒtzten Tools rund 143 Gigabyte „versteckten DatenmĂŒll", den die normale Windows-Speicherbereinigung nicht findet. Darunter: 91 Gigabyte alte Hyper-V-VM-Daten und 20 Gigabyte Android-Emulator-Images.

Das Juni-Update KB5094126 verschĂ€rft die Lage. Zwar schloss es 208 SicherheitslĂŒcken, darunter drei Zero-Day-Schwachstellen. Doch es brachte neue Fehler mit sich: Der Papierkorb zeigt interne IDs an, BitLocker sperrt Enterprise-Hardware, und einige GerĂ€te frieren komplett ein. Microsoft hat bislang nur das Papierkorb-Problem bestĂ€tigt. Ein Fix soll Mitte Juli kommen.

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