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Microsoft Office: Funktionen fĂŒr Millionen Apple-Nutzer ab 13. Juli weg

22.06.2026 - 09:44:57 | boerse-global.de

Ab dem 13. Juli 2026 schaltet Microsoft Word, Excel und Co. auf iPhones und Macs in einen abgespeckten Modus. Ein ablaufendes Zertifikat ist der Grund.

Microsoft Office: Apple-Nutzer verlieren ab Juli wichtige Funktionen
Microsoft - A MacBook and an iPhone displaying Microsoft Office app icons, overlaid with a broken digital certificate symbol, symbolizing software restrictions. 22.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Microsoft schrÀnkt Word, Excel und Co. auf iPhones und Macs drastisch ein. Grund ist ein ablaufendes Sicherheitszertifikat.

Ab dem 13. Juli 2026 verlieren Millionen Apple-Nutzer zentrale Funktionen in Microsoft Office. Dann lĂ€uft ein digitales Lizenzzertifikat aus, das die Software auf macOS, iOS und iPadOS authentifiziert. Betroffen sind sowohl Microsoft-365-Abonnenten als auch Besitzer von Dauerlizenzen fĂŒr Office 2019 und 2021.

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Abgespeckter Modus ab Juli

Ab dem Stichtag schalten Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote in den sogenannten „Reduced Functionality Mode" um. Was das konkret bedeutet: Dokumente lassen sich zwar noch öffnen und ausdrucken, aber nicht mehr bearbeiten, neu erstellen oder speichern.

Das Problem sitzt tief im System: Ein digitales Sicherheitszertifikat lĂ€uft aus, das bislang die Echtheit der Software auf Apple-GerĂ€ten bestĂ€tigte. Ohne gĂŒltiges Zertifikat verweigert das Betriebssystem die volle Funktionsfreigabe.

Das sind die neuen Mindestanforderungen

Wer weiterhin uneingeschrĂ€nkt arbeiten will, muss handeln. Microsoft verlangt mindestens Office-Version 16.83 auf dem Mac und Version 2.93 auf iPhone und iPad. Die HĂŒrde: Diese Versionen setzen moderne Betriebssysteme voraus – macOS 14 (Sonoma) oder iOS 17.0.

Nutzer Ă€lterer Systeme mĂŒssen ihr Konto neu authentifizieren oder manuelle Updates einspielen. Klingt banal, ist aber fĂŒr viele eine echte HĂŒrde.

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Alte Hardware wird zum Problem

Besonders brisant: GerĂ€te, die fĂŒnf bis acht Jahre alt sind, können die neuen Betriebssysteme oft gar nicht mehr installieren. Allein in den USA waren 2024 rund 143 Millionen iPhones im Umlauf – ein betrĂ€chtlicher Teil davon dĂŒrfte Ă€ltere Modelle sein, die iOS 17 nicht mehr unterstĂŒtzen.

Im Unternehmensumfeld sind Macs aus Volumenlizenzprogrammen besonders gefĂ€hrdet, wenn sie nicht regelmĂ€ĂŸig aktualisiert wurden. Auch Office-2019- und 2021-Versionen fĂŒr den Mac ohne aktuelle Patches fallen unter die LesebeschrĂ€nkung.

GrĂ¶ĂŸerer Umbruch bei Apple zeichnet sich ab

Die Office-EinschrĂ€nkung ist kein Einzelfall. Sie fĂ€llt zusammen mit einem grundlegenden Wandel im Apple-Universum. Das kommende macOS 27 – intern „Golden Gate" genannt – soll dem Vernehmen nach alle Intel-Macs ausmustern. Modelle von 2019 und 2020 wĂ€ren dann endgĂŒltig Geschichte.

Die Botschaft ist klar: Wer seine Apple-Hardware oder sein Betriebssystem bis zum 13. Juli nicht auf den neuesten Stand bringt, fĂŒr den wird Microsoft Office zum reinen Dokumentenbetrachter. Ob das gewollt ist oder nicht – der Druck auf Nutzer alter GerĂ€te wĂ€chst rasant.

de | wissenschaft | 69601219 |