Microsoft Surface: 146 Punkte im Kamera-Test, Apple abgehängt
Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 19:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die aktuellen Surface-Modelle von Microsoft setzen neue Maßstäbe in der Laptop-Kameratechnik. Laut aktuellen Branchen-Benchmarks vom 25. Juli 2026 führen das 13,8-Zoll Surface Laptop und das 13-Zoll Surface Pro die Rangliste integrierter Kamerasysteme an. Damit überflügelt Microsoft langjährige Konkurrenten im Premium-Segment – und das ausgerechnet mit einem Feature, das viele Hersteller lange vernachlässigt haben.
DxOMark-Ranking: Klarer Sieg für Microsoft
In den jüngsten DxOMark-Wertungen für Laptop-Kameras erzielte das Microsoft Surface Laptop 146 Punkte, dicht gefolgt vom Surface Pro mit 144 Punkten. Zum Vergleich: Das Apple MacBook Pro kommt auf 135 Punkte. Ein deutlicher Abstand, der zeigt, wie stark Microsoft in die Kameratechnik investiert hat.
Doch Microsoft liefert nicht nur bei der Bildqualität ab. Das Unternehmen verspricht eine um bis zu 60 Prozent bessere GPU-Leistung im Akkubetrieb im Vergleich zu früheren Generationen. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Einige Einstiegsmodelle der Surface-Reihe werden weiterhin mit nur 8 GB RAM ausgeliefert – eine Ausstattung, die angesichts der Anforderungen von Windows 11 zunehmend kritisiert wird.
Wettbewerb: Licht und Schatten bei der Konkurrenz
Während Microsoft auf die Kameraqualität setzt, zeigen sich bei anderen Herstellern deutliche Schwächen. Das 2026er Dell XPS 13 (ab 699 Euro) punktet zwar mit einer Akkulaufzeit von 14,5 Stunden und einem Intel Wildcat Lake-Prozessor, enttäuscht aber bei der Webcam-Qualität. Auch das HP Spectre x360 kämpft mit Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen – trotz ordentlicher Audioleistung.
Apple wiederum hat kürzlich das MacBook Neo vorgestellt. Es kommt mit einer 1080p-Webcam und dem A18 Pro-Chip, startet bei 599 Euro und übertrifft das alte M1 MacBook Air in Single-Core-Aufgaben. Allerdings fehlt ihm eine Tastaturbeleuchtung. Branchenkreisen zufolge bereitet Apple zudem ein M6-betriebenes MacBook Pro für das zweite Halbjahr 2026 vor.
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Die Surface-Familie wächst: Vom Einstieg bis zur Workstation
Microsoft erweitert sein Hardware-Portfolio in beide Richtungen. Mit dem Surface Laptop Ultra und der Surface RTX Spark Dev Box bringt der Konzern echte Workstations auf den Markt. Diese High-End-Geräte setzen auf Nvidia RTX Spark-Chips, 128 GB Arbeitsspeicher, Mini-LED-Displays mit 2000 Nits Helligkeit und haptische Trackpads.
Das sind keine Spielzeuge, sondern Werkzeuge für anspruchsvolle Kreativ- und Entwicklungsarbeit. Die Preise dürften entsprechend im vierstelligen Bereich liegen.
Günstigere Alternativen: Verzicht auf Komfort
Erst im Mai 2025 hatte Microsoft günstigere Modelle vorgestellt: ein 12-Zoll Surface Pro und ein 13-Zoll Surface Laptop, beide mit Snapdragon X Plus 8-Kern-Prozessor. Das 12-Zoll Surface Pro kam Ende Mai 2025 für 799 Euro auf den Markt – mit lüfterlosem Design und 90-Hz-LCD. Das 13-Zoll Surface Laptop startete bei 899 Euro mit einem 60-Hz-Display.
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Doch der niedrigere Preis hat seinen Preis: Beide Modelle verzichten auf den Surface Connect-Anschluss und die Windows-Hello-Kamera, die in teureren Varianten Standard sind.
Windows on Arm: Endlich erwachsen geworden
Die aktuellen Benchmark-Erfolge sind auch eine Geschichte der technischen Weiterentwicklung. Noch Ende 2022 kämpfte das Surface Pro 9 (SQ3) mit App-Kompatibilitätsproblemen und Leistungseinbußen bei der Software-Emulation – trotz KI-verbesserter Kamerafunktionen wie Blickkorrektur und Hintergrundunschärfe.
Das Surface Pro 8 von Ende 2021 setzte noch auf Intel Core i7-Prozessoren und eine 5-MP-Frontkamera. Die aktuellen Rankings von 2026 zeigen: Microsofts Übergang zu spezialisierten Chips und verfeinerten Bildsensoren hat sich ausgezahlt. Der Konzern hat die historischen Marktführer bei Laptop-Kameras überholt – und das dürfte erst der Anfang sein.
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