Mitarbeiterbindung: Nur jeder Zehnte fühlt sich emotional gebunden
26.06.2026 - 05:53:23 | boerse-global.de
Das zeigt der Gallup Engagement Index 2025. Für Unternehmen wird die strategische Personalentwicklung damit zur Überlebensfrage.
Im Vordergrund stehen drei Ziele: Fachkräfte sichern, Leistung steigern, Mitarbeiter binden. Vor allem Letzteres bereitet Organisationen massive Probleme.
TÜV-Studie: Digitaler Nachholbedarf erschreckt
Eine Weiterbildungsstudie des TÜV-Verbands aus dem Jahr 2026 zeigt: 56 Prozent der Unternehmen haben erheblichen Bedarf bei digitalen Anwendungskompetenzen. Bei Firmen mit über 250 Beschäftigten steigt der Wert auf 74 Prozent.
Der Handel meldet mit 63 Prozent den höchsten Bedarf. Es folgen die öffentliche Verwaltung (59 Prozent) und der Dienstleistungssektor (54 Prozent). Industrie sowie Energie, Bau und Verkehr liegen bei 52 beziehungsweise 53 Prozent.
Neben Anwenderkenntnissen fehlt es an spezialisierten Digitalkompetenzen (46 Prozent) und klassischen Führungsfähigkeiten. Der TÜV-Verband fordert eine groß angelegte Digitalkompetenzoffensive – Thema einer Fachveranstaltung am heutigen Freitag in Berlin.
Führungskräfte: Fehlbesetzungen bremsen die Entwicklung
Personalberater Nicolas von Rosty von Heidrick & Struggles beobachtet eine verbreitete Verunsicherung unter Managern. Fehlgriffe bei Schlüsselpositionen gefährden die Stabilität von Unternehmen.
Im Fokus der Führungskräfteentwicklung stehen sogenannte Future Skills. Dazu zählen Problemlösefähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kommunikation, Selbstorganisation und kritisches Denken.
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Innovative Methoden ergänzen klassische Formate. Die Hochschule Harz integriert pferdegestütztes Training in ihren MBA-Studiengang – zur Schulung emotionaler Intelligenz. Andere Anbieter setzen auf erfahrungsorientierte Formate auf Segelyachten, etwa im Rahmen des gesetzlichen Bildungsurlaubs.
Akademische Karrierewege im Wandel
Die Leibniz Universität Hannover bereitet Promovierende und Postdocs mit einem zweisemestrigen Programm auf außeruniversitäre Führungspositionen vor. Bewerbungen sind bis Mitte August möglich, der Start ist für Anfang November geplant.
International stehen bedeutende Wechsel an: Der Bundesrat wählte Physiker Günther Dissertori zum neuen Präsidenten der ETH Zürich. Er tritt sein Amt im Januar 2027 an und folgt auf Joël Mesot.
Auch Swiss Olympic bekommt eine neue Direktorin: Natacha Theytaz übernimmt ab Herbst 2026. Sie bringt Führungserfahrung aus der Privatwirtschaft mit und löst Roger Schnegg nach 14 Jahren ab.
Schlaf als Wettbewerbsvorteil bei der WM 2026
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Ein spezieller Aspekt der Leistungssteigerung wird bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 diskutiert: die Optimierung des Schlafverhaltens. Profisportler und Nationalteams nutzen spezialisierte Ausrüstung, um Erholungsphasen zu maximieren.
Die Schweizer Nationalmannschaft unter Trainer Murat Yakin hat sich bereits für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Die Flexibilität des Kaders gilt als entscheidender Vorteil.
