Mobile Displays: 15,6-Zoll-Monitore fallen unter 60 Euro
24.06.2026 - 18:32:57 | boerse-global.de
Pünktlich zu den großen Rabattaktionen Mitte 2026 haben Hersteller und Händler die Preise für Einsteiger-Monitore auf ein Rekordtief gedrückt. Gleichzeitig zeichnet sich ein Trend zu hochpreisigen AR-Brillen für Gamer ab.
Günstige Mobil-Monitore unter 60 Euro
Mehrere Hersteller haben ihre 15,6-Zoll-Modelle mit Full-HD-Auflösung auf unter 60 Euro reduziert. Der KYY-Monitor dieser Größe erreichte am Dienstag einen Tiefstpreis von rund 55 Euro. Das Gerät bietet HDR-Unterstützung, eine Helligkeit von 300 Nits und wiegt knapp 770 Gramm. Auch InnoView zog nach: Dessen 15,6-Zoll-Display war mit einem Rabatt von 40 Prozent ebenfalls für etwa 55 Euro zu haben. Es punktet mit FreeSync-Unterstützung und einem schlanken Gehäuse von nur 6,6 Millimetern.
MSI mischt ebenfalls mit: Das Modell Pro MP165 E6 fiel um 32 Prozent auf rund 60 Euro. Beworben wird es mit seinem Ein-Kabel-Anschluss und der VESA-Montagekompatibilität. Wer im Budgetsegment mehr Leistung sucht, findet bei Arzopa Modelle mit Bildwiederholraten zwischen 144 und 180 Hertz – für Preise zwischen 100 und 130 Euro.
AR-Brillen als neue Premium-Kategorie
Während die klassischen Flachbildschirme im Preis fallen, besetzt das obere Marktsegment zunehmend eine andere Technologie: Augmented-Reality-Brillen. Asus und Xreal haben diese Woche die Vorbestellung für die ROG Xreal R1 AR-Brille gestartet – für rund 780 Euro. Das Besondere: Die Brille bietet laut Hersteller die weltweit ersten 240-Hertz-Micro-OLED-Panels für Spiele. Sie projiziert eine virtuelle 171-Zoll-Leinwand und kommt mit einer speziellen ROG Control Dock mit HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4.
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Auch die Viture Beast XR-Brille mischt im High-End-Segment mit. Sie erzeugt mit Sony-Micro-OLED-Technik ein virtuelles 174-Zoll-Display, erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.250 Nits und eine Bildwiederholrate von 120 Hertz. Beide Modelle setzen auf elektrochrome Verdunkelung gegen Umgebungslicht und bieten räumliches Audio – bei Asus abgestimmt von Bose, bei Viture von Harman.
Neue Formate und Helligkeitsstandards
Der Begriff „tragbar“ weitet sich aus. Ein aktueller Test zeigt ein 24-Zoll-Modell von Blackview mit drehbarem Standfuß und VESA-Halterung. Es bietet eine 100-Hertz-Bildwiederholrate bei 1080p, benötigt aber anders als die kleineren USB-C-Modelle eine separate Stromquelle.
Aktuelle technische Analysen haben zudem die Helligkeitsanforderungen für verschiedene Einsatzorte präzisiert. Für den Außeneinsatz im Café sind demnach 500 bis 700 Nits in Kombination mit matten, entspiegelten Oberflächen nötig. Im normalen Büro reichen dagegen 100 bis 150 Nits völlig aus.
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Rabatte auch bei Zubehör und High-End-Monitoren
Die Aktionswoche erfasst auch Peripherie für mobile Spieler. Eine 1TB-Samsung-990-Pro-SSD fiel auf umgerechnet rund 200 Euro, eine 25.000-mAh-Powerbank von UGREEN auf unter 55 Euro. Selbst stationäre Spitzenmonitore wie der LG 27GX790B-B mit 540-Hertz-OLED-Panel verbilligten sich drastisch – von rund 920 auf 630 Euro.
