Nachtkerze, Heilpflanze

Nachtkerze 2026: Heilpflanze verbessert Gehirnfunktion und Entzündungen

16.06.2026 - 01:21:27 | boerse-global.de

Traditionelle Chinesische Medizin empfiehlt kühlende Speisen und sanfte Bewegung, um das Wohlbefinden in der Sommerhitze zu steigern.

TCM-Tipps gegen Sommermüdigkeit: Ernährung und Achtsamkeit
Nachtkerze - Eine Nahaufnahme einer leuchtenden Nachtkerzenblüte mit verschwommenen wissenschaftlichen Mustern im Hintergrund, die Gehirn und Entzündungen symbolisieren. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Aktuelle Empfehlungen von Experten zeigen, wie sich Sommermüdigkeit und innere Unruhe durch gezielte Ernährung und angepasste Lebensführung mildern lassen. Im Mittelpunkt steht die Harmonisierung des Energieflusses und die Stärkung des Herz-Qi.

Mit Akupunktur Blockaden lösen

Fachpraxen wie TCM Scheer in Zürich setzen verstärkt auf Akupunktur, um Blockaden im Energiefluss zu lösen. Das soll das allgemeine Wohlbefinden steigern. Zentral ist zudem die thermische Bewertung von Lebensmitteln: Experten empfehlen kühlende und leicht verdauliche Speisen.

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Als besonders geeignet gelten Zucchini, Mungbohnen und Wassermelone. Auch bittere Lebensmittel können in Maßen die Herzenergie unterstützen. Trotz der Hitze raten Fachleute zur Vorsicht bei eiskalten Getränken. Besser sind Wasser oder Kräutertees. Wärmende Gewürze wie Ingwer fördern zudem die Verdauung, die im Sommer oft beansprucht wird.

Achtsamkeit gegen Erschöpfung

Neben der Ernährung spielt die Anpassung der täglichen Aktivitäten eine wesentliche Rolle. Experten raten zu sieben bis neun Stunden Schlaf und kurzen Ruhephasen von 15 bis 30 Minuten. Intensive Anstrengung in der prallen Sonne zwischen 10 und 16 Uhr sollte vermieden werden.

Sanfte Bewegungsformen wie Qigong oder Tai Chi gelten als ideal. Entsprechende Kurse, die Atem-, Körper- und Meditationsübungen kombinieren, wurden Anfang des Jahres von Experten wie Dagmar Bühler angeboten. Für den 20. Juni ist eine geführte Erlebnistour zum achtsamen Waldbaden in Hennigsdorf geplant.

Vogelbeobachtung senkt das Burnout-Risiko. Der Effekt der sogenannten weichen Faszination entlaste das Gehirn stärker als intensiver Sport oder klassische Meditation. Bereits wenige Minuten täglich sollen ausreichen.

Heilpflanze des Jahres: Die Nachtkerze

Die Nachtkerze wurde zur Heilpflanze des Jahres 2026 gewählt. Eine im April veröffentlichte Studie in der Fachzeitschrift Food Science and Biotechnology deutet darauf hin, dass Nachtkerzenblattextrakt kognitive Funktionen verbessern und Entzündungsprozesse im Gehirn reduzieren kann. Das macht die Pflanze für die Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen interessant.

Rund um den Johannistag am 24. Juni rückt zudem Johanniskraut in den Fokus. Standardisierte Extrakte finden bei leichten bis mittelschweren Depressionen Anwendung, da sie auf Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin wirken. Vor der Einnahme ist eine pharmazeutische Beratung dringend nötig – Johanniskraut kann Wechselwirkungen mit Blutgerinnungshemmern oder hormonellen Verhütungsmitteln auslösen.

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Moderne Ergänzungen zur Regeneration

Die klassische TCM wird zunehmend durch moderne Ansätze aus Longevity und Biohacking ergänzt. Im Wellness-Resort Armonia Spa in Riva del Garda setzt man auf Kälteanwendungen und molekularen Wasserstoff zur Regeneration.

Für die Erfrischung im Alltag gewinnen alkoholfreie Alternativen an Bedeutung. Der Deutsche Tee & Kräutertee Verband verweist auf den Trend zu Cold Brew Teas. Diese werden durch kalten Aufguss zubereitet und bieten eine schonende Möglichkeit zur Flüssigkeitsaufnahme. Der Trend zu ganzheitlichen und naturheilkundlichen Verfahren bleibt stabil.

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