Nano Banana 2 Lite: Googles neuer Bildgenerator in vier Sekunden
01.07.2026 - 05:55:29 | boerse-global.de
Nano Banana 2 Lite soll Bilder in vier Sekunden liefern – und das zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten.
Google hat am Dienstag mit Nano Banana 2 Lite seinen bislang günstigsten und schnellsten KI-Bildgenerator vorgestellt. Das neue Modell, das auch unter dem Namen Gemini 3.1 Flash Lite Image läuft, ersetzt die erste Nano-Banana-Generation und soll Bilder in rund vier Sekunden erzeugen. Parallel dazu erweitert der Konzern die Verfügbarkeit von Gemini Omni Flash, einem Werkzeug zur Videogenerierung und interaktiven Bearbeitung.
Revolutionäre Preisgestaltung
Die Kosten für Nano Banana 2 Lite liegen bei umgerechnet etwa 0,03 Euro pro 1.000 Bilder. Für Entwickler, die die API nutzen, gelten Tarife von 0,23 Euro pro eine Million Input-Tokens und 1,40 Euro pro eine Million Output-Tokens. Das bedeutet eine deutliche Ersparnis gegenüber früheren Versionen – ein strategischer Schachzug, um kleinere Unternehmen und Start-ups anzusprechen.
In Leistungstests erzielte das Modell einen Elo-Wert von 1251 für Text-zu-Bild-Aufgaben. Noch besser schnitt es bei der Bildbearbeitung ab: 1308 Punkte für Einzelbild- und 1294 Punkte für Mehrbildbearbeitung. Die Auflösung ist vorerst auf 1K beschränkt.
Video-Generierung im öffentlichen Test
Gemini Omni Flash befindet sich nun im öffentlichen Preview-Status. Die Kosten betragen rund 0,09 Euro pro Sekunde Videomaterial. Das Modell erzeugt 720p-Clips mit maximal zehn Sekunden Länge. Besonders spannend: Google schlägt vor, die Werkzeuge zu kombinieren – zuerst ein Standbild mit Nano Banana 2 Lite generieren, dann mit Gemini Omni Flash animieren.
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Große Namen als Kunden
Google hat bereits namhafte Partner gewonnen. Die Produktionsfirma A24 sicherte sich einen Vertrag über umgerechnet rund 70 Millionen Euro. Weitere Kunden sind WPP, Figma, Invideo, Artlist und Manus AI.
Die neuen Modelle werden in Googles Ökosystem integriert: Entwickler greifen über Google AI Studio und die Gemini API darauf zu, Firmenkunden über die Gemini Enterprise Agent Platform. Für Endverbraucher rollen die Funktionen in der Gemini-App, bei NotebookLM und in den KI-Features der Google-Suche aus.
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Sicherheitsstandards für KI-Inhalte
Beide Modelle setzen auf SynthID-Wasserzeichen und unterstützen C2PA-Content-Credentials. Damit will Google sicherstellen, dass KI-generierte Medien als solche erkennbar bleiben – ein zunehmend wichtiger Punkt in der Diskussion um Urheberschaft und Fälschungssicherheit.
